Vorsicht bei Altmetall: Radioaktive Stoffe und wie sie uns betreffen können

Einleitung

Radioaktivität ist ein Phänomen der Atomphysik, bei dem instabile Atomkerne Strahlung freisetzen. Diese Emission kann gesundheitliche Risiken bergen, insbesondere wenn sie unerkannt bleibt. Dieser Artikel beleuchtet, wie Radioaktivität in Altmetall vorkommen kann und was das für die Allgemeinheit bedeutet.

Was ist Radioaktivität? Ein kurzer physikalischer Exkurs

Radioaktive Isotope sind Varianten eines Elements, deren Kerne instabil sind. Diese Instabilität führt dazu, dass sie Strahlung aussenden, um in einen stabilen Zustand überzugehen. Es gibt verschiedene Arten von radioaktiver Strahlung:

  • Alpha-Strahlung: Besteht aus Heliumkernen und hat eine geringe Durchdringungsfähigkeit.
  • Beta-Strahlung: Besteht aus schnellen Elektronen oder Positronen und hat eine mittlere Durchdringungsfähigkeit.
  • Gamma-Strahlung: Elektromagnetische Strahlung, die eine hohe Durchdringungsfähigkeit hat.

Wo kommt Radioaktivität vor? Eine Übersicht

AnwendungsfeldBeispiele für radioaktive MaterialienWas tun?
MedizinRöntgengeräte, StrahlentherapieExperten konsultieren, Fachgerecht entsorgen
IndustrieStrahlungsquellen in der MaterialprüfungSpezialisierte Firmen beauftragen
HaushaltÄltere Rauchmelder, LeuchtzifferblätterBehörden informieren, Fachgerecht entsorgen
AltmetallBlitzableiter, alte MedizinprodukteGeigerzähler verwenden, Behörden informieren
Wo kommt Radioaktivität vor? Eine Übersicht

Schutzmaßnahmen im Umgang mit Altmetall

  1. Strahlungsmessgeräte: Investieren Sie in einen Geiger-Müller-Zähler oder einen Szintillationszähler.
  2. Sicherheitskleidung: Tragen Sie Handschuhe und andere Schutzausrüstung.
  3. Schulung des Personals: Alle Mitarbeiter sollten im Umgang mit potenziell radioaktiven Materialien geschult sein.

Was tun bei einem Strahlungsalarm?

SchrittAktion
Erster AlarmSofortige Isolierung des verdächtigen Materials
Zweiter SchrittBehörden informieren
Dritter SchrittMaterial durch Fachleute sicher entsorgen lassen
Was tun bei einem Strahlungsalarm?

Für den Laien: Was kann man im Alltag tun?

Auch als Privatperson sollten Sie beim Umgang mit Altmetall vorsichtig sein. Im Zweifel ist es immer besser, einen Experten zu Rate zu ziehen.

Schlussfolgerung

Radioaktivität ist ein Phänomen, das wir ernst nehmen müssen, insbesondere wenn wir mit Altmetall zu tun haben. Das Risiko ist zwar generell gering, aber durch Kenntnisse der Physik und der entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen kann es fast vollständig eliminiert werden.

Durchstrahlungsprüfung mit Gammastrahlung, wo liegen die Gefahren?

VDMA Informationsblatt Nr. 3„Notwendige Zeiten für Selbstrettung, Rettung und Löschangriff“

Das VDMA-Informationsblatt Nr. 3, das sich mit den notwendigen Zeiten für Selbstrettung, Rettung und Löschangriff befasst, ist ein umfassendes Dokument, das eine Vielzahl von Aspekten abdeckt. Es beginnt mit einer Einleitung und setzt das Ziel, die Gefahr von Rauch und seine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu erläutern. Es geht auf die Einflussfaktoren auf das Verhalten von Menschen ein und bietet einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und Ziele des Personenschutzes.

Rauchschutz Druck Anlage RDA

Die Publikation stellt Fragen wie: Welche Zeiten müssen bei einer Räumung berücksichtigt werden? Wie kann die Rauchfreihaltung für die Fremdrettungszeiträume gewährleistet werden? Was sind die Gesamtzeiten für die Räumung? Es erläutert auch die Prinzipien der Rauchableitung und die Anwendung von Ingenieurmethoden im Brandschutz.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in der Publikation behandelt wird, ist das Building Information Modeling (BIM). Es endet mit einer Zusammenfassung und bietet Quellenangaben und weiterführende Literatur für diejenigen, die tiefer in das Thema eintauchen möchten.

Ein wichtiger Punkt, der in der Publikation hervorgehoben wird, ist die Bedeutung der Kennzeichnung von Notausgängen. Diese müssen immer gut erkennbar sein, auch im Brandfall. Türen müssen immer von innen nach außen in Fluchtrichtung zu öffnen sein. Notausgänge müssen leicht zu öffnen sein, d. h. von Hand und ohne Schlüssel oder sonstige Hilfsmittel. Sie dürfen nie versperrt und zugestellt sein.

Die Publikation betont auch die Bedeutung der Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Geschlecht, Alter, Fähigkeiten und Behinderungen der Menschen, die Art des Gebäudes, in dem sie sich befinden, und ihre Vertrautheit mit dem Gebäude. Es wird auch auf die Bedeutung von Feuerübungen und Notfalltraining hingewiesen.

Das VDMA-Informationsblatt Nr. 3 “Notwendige Zeiten für Selbstrettung, Rettung und Löschangriff” kann kostenlos auf der VDMA-Website heruntergeladen werden. Hier ist der Link zum Download.

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Unterschied Not aus – Not halt

Not-Aus vs. Not-Halt: Wo liegt der Unterschied?

Maschinen und maschinelle Anlagen arbeiten automatisch und meist ohne Probleme. Für Notsituationen jeglicher Art ist fast immer ein roter Pilztaster eingebaut, welcher die Geräte sofort zum Stoppen bringt. Meist steht dort die Aufschrift „Not-Aus“, obwohl es eigentlich ein Not-Halt ist. Doch wo liegt der Unterschied?

Gemeinsamkeiten von Not-Aus und Not-Halt

Im Grunde genommen besitzen das Not-Aus und der Not-Halt dieselbe Wirkweise und optische Gemeinsamkeiten. Beide Einrichtungen sorgen dafür, dass im Notfall agiert werden kann. Die Bedieneinrichtungen ermöglichen, in Notsituationen mit nur einem einzigen Handgriff die Energiezufuhr verschiedener maschineller Anlagen augenblicklich zu stoppen. Durch die Betätigung des Not-Aus beziehungsweise des Not-Halts wird die Energiezufuhr sofort unterbrochen, wodurch die Maschine nicht mehr agieren kann.

Warum existieren verschiedene Bezeichnungen?

Dass im deutschen Sprachgebrauch zwei unterschiedliche Bezeichnungen für den Notfallstopp existieren, ist einem Übersetzungsfehler zu verdanken. Im englischen Sprachgebrauch findet der Begriff „emergency stop“ für die Einrichtung Gebrauch. In der alten Maschinenrichtlinie 98/37/EG sowie in der zu diesem Zeitpunkt gültigen Norm DIN EN 418 wurde die Maschinenfunktion mit „Not-Aus“ übersetzt, obwohl ebenfalls die Übersetzung „Not-Halt“ möglich und richtig ist. Durch diesen „Übersetzungsfehler“ wurden zum damaligen Zeitpunkt zahlreiche Notbefehlseinrichtungen mit „Not-Aus“ beschriftet. Diese Beschriftung findet sich noch heute zum Teil auf neuen Maschinen, da die Übersetzung einfach übernommen wurde.

Notwendigkeit der Beschriftung

Obwohl im deutschen Sprachgebrauch sowohl Not-Aus wie Not-Halt durch den englischen Urbegriff „emergency stop“ existieren, gibt es keine zulässige Beschriftung. Not-Halt-Geräte dürfen nach Norm nicht beschriftet werden. Stattdessen finden Piktogramme verwenden. Diese zeigen an, welcher Bereich des Gerätes durch die Betätigung des Tasters zum Stillstand gebracht wird. Folglich sorgt der Not-Halt beziehungsweise Not-Stop nicht dafür, dass die gesamte Maschine in den Ruhestand versetzt wird. Häufig handelt es sich nur um einen kleinen Bereich wie etwa einem einzelnen Arbeitsabschnitt. Der Vorteil liegt dabei, dass die Stromzufuhr schneller unterbrochen werden kann. Gleichzeitig muss nicht die gesamte Anlage neu gestartet werden, falls es zu einem Notfallstopp kommt. Dies wiederum spart Zeit, wenn die Maschine wieder in Betrieb genommen werden soll.

Not-Aus und Not-Halt

Obwohl beide Bezeichnungen letztendlich dieselbe Grundfunktion herbeiführen, liegt der Unterschied in der auftretenden Gefährdung und der technischen Anforderungen. Beim Not-Halt handelt es sich um einen Stoppbefehl. Wird dieser aktiviert, wird entweder eine gefahrenbringende Bewegung oder ein gefährlicher Prozess augenblicklich stillgesetzt. Folglich sorgt der Not-Halt für ein Stillsetzen der Maschine oder maschinellen Anlage im Notfall. Der Not-Aus besitzt dagegen ein anderes Schutzziel. Mit dem Befehl soll eine elektrische Gefährdung so gut es geht minimiert werden. Wird der Stillstand aktiviert, trennt sich die Stromzufuhr zur Maschine oder Anlage. Folglich tritt ein Ausschalten im Notfall ein.

Ob letztendlich ein Not-Halt oder Not-Aus benötigt wird, hängt stets von der Maschine beziehungsweise Anlage und den Gegebenheiten ab. Handelt es sich um eine Anlage, welche verschiedene Arbeitsprozesse besitzt, zeigt sich der Not-Halt von Vorteil. Die Gefahr, beispielsweise ein Hindernis in oder auf der Anlage, lässt sich durch den Halt leicht entfernen. Danach ist die Maschine sofort wieder einsatzfähig. Muss die gesamte Maschine aber mit dem Aus-Befehl komplett lahmgelegt werden, kann es durchaus einige Minuten bis sogar Stunden dauern, bis sie wieder einsatzfähig ist. Dadurch können sich Arbeitsprozesse deutlich verzögern.

Anforderungen an Gebraucht- und Neumaschinen

Aufgrund geltender Rechtsvorschriften ist es Pflicht, in sämtlichen Maschinen Not-Halt-Einrichtungen zu integrieren. Diese soll ermöglichen, dass drohende oder eintretende Gefahren vermieden werden können. Sowohl neue wie gebrauchte Maschinen müssen über die Vorrichtung verfügen. Ausnahmen existieren dennoch. Handgehaltene Maschinen oder Maschinen mit hohen Nachlaufzeiten können ohne die Einrichtungen genutzt werden. Bei verfahrenstechnischen Anlagen dagegen steht es noch immer im Raum, ob und wo ein Not-Halt notwendig ist.

In welchen Bereichen genau eine Not-Halt-Einrichtung sinnvoll und notwendig ist, wird im Rahmen einer Risikobeurteilung oder Gefahrenbeurteilung sowie der Sicherheitsbetrachtung für verfahrenstechnischen Anlagen entschieden. Eine solche Betrachtung ist unter anderem ein PAAG-Verfahren. Folglich kann der Not-Halt beziehungsweise Not-Aus an verschiedenen Stellen der Anlage angebracht werden. Wird er nicht benötigt, lässt sich die Einrichtung durchaus vermeiden. Hierfür muss jedoch sichergestellt werden, dass keine Gefahrensituationen eintreten kann, wo eine Notabschaltung zur Minderung der auftretenden Gefahr beiträgt.

Bauarten von Not-Halt-Einrichtungen

Bei vielen Maschinen und maschinellen Anlagen werden die Notschalter in Form eines roten Pilzes angebracht, da dieser optisch hervorsticht und sich leicht betätigen lässt. Der klassische Pilztaster ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit, eine Notabschaltung zu bauen. Viele andere Bauformen bieten zusätzliche Funktionen.

Handelt es sich um einen abschließbaren Pilztaster, kann die Maschine nach dem Stopp-Befehl wieder freigegeben werden. Damit nicht jeder Mitarbeiter die Funktion aktivieren kann, ist dies nur geschultem Personal möglich. Ein Pilztaster mit Schutzkragen ist hingegen eine zu vermeidende Aktivierung. Sie sollte nicht betätigt werden, wenn sie versehentlich zu großen Nachteilen führt oder eine häufige ungewollte Betätigung nicht anders vermieden werden kann.

Manchmal sieht man auch Reißleinen bei Maschinen. Diese sollen helfen, den Not-Befehl aus großer Distanz zu aktivieren. Deshalb werden sie empfohlen, wenn der Not-Halt beziehungsweise das Not-Aus nicht aus nächster Nähe möglich ist. Zudem gibt es Hauptschalter mit einer Not-Halt-Funktion. Diese lassen sich nutzen, um einen Not-Halt einzuleiten. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass sich das Stellteil für die bedienende Person stets leicht erreichen lässt.

Wie sieht eine professionelle Baustellenüberwachung aus?

Mit einer professionellen Baustellenüberwachung werden Diebstähle und Vandalismus unterbunden. Was ist dabei zu beachten? Jetzt online informieren.

Mit einer professionellen Baustellenüberwachung zu mehr Sicherheit

Ungesicherte Baustellen laden zu Diebstahl und Vandalismus ein! Teure Baumaterialien und wertvolle Fahrzeuge sind eine leichte Beute, wenn die Baustelle nicht mit Kameras bestückt ist oder die Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes regelmäßig ihre Runden drehen. Eine Baustellenüberwachung, wie sie vom Anbieter alinotec empfohlen wird, sichert große wie kleine Baustellen ab, sodass Einbrecher und Vandalen keinen Schaden anrichten können und der Baubetrieb reibungslos und ohne Unterbrechungen vonstattengehen kann.

Eine Baustellenüberwachung sichert teure Güter und Materialien!

Was wird unter einer professionellen Baustellenüberwachung verstanden?

In einfachen Worten handelt es sich bei einer professionellen Baustellenüberwachung um eine durchgehende Kontrolle der Innen- und Außenbereiche einer Baustelle. Diebe und Eindringlinge können so erkannt und abgeschreckt und im Ernstfall festgesetzt werden. Außerdem bietet eine Baustellenüberwachung Schutz vor Sachbeschädigungen, die in der Regel mit hohen Kosten verbunden sind.

Eine professionelle Baustellenüberwachung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen wird das gesamte Areal mit Kameras, Lampen und Warnschildern bestückt. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichend sind, kontrolliert ein professioneller Sicherheitsdienst vor Ort.

Die Funktionen einer professionellen Baustellenüberwachung

Die Basis einer professionellen Baustellenüberwachung stellen mobile oder fest installierte Kameras dar. Diese besitzen allein schon durch ihre Präsenz eine abschreckende Wirkung. Es empfiehlt sich, die Kameras mit einer Einbruchmeldeanlage zu verbinden. Binnen weniger Sekunden werden die Eindringlinge zum Verlassen der Baustelle aufgefordert. Gleichzeitig wird die Polizei oder ein Wachdienst in der Nähe alarmiert. Eine Baustellenüberwachung übernimmt also die folgenden Funktionen:

  • Abschreckung von Dieben und Eindringlingen
  • Einbruchmeldung
  • Unfallvermeidung infolge eines unerlaubten Betretens der Baustelle
  • Sofortige Benachrichtigung von Polizei oder Sicherheitsdienst

Baustellenüberwachung – das ist wichtig!

Die Dimensionierung der Überwachungsmaßnahmen hängt von der Größe des Areals ab und von den Risiken, die auftreten können. Bei geringer Gefahr kann der Schutz ausreichend sein, der von den ohnehin anwesenden Arbeitern ausgeht. In anderen Fällen muss ein Schutzzaun gezogen und zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um das Baustellengelände zu schützen.

Kleine Baustellen mit wenig Gefahrenpotenzial

Wenn keine nennenswerten Gefahrenstellen existieren und die Baustellenfahrzeuge sicher verschließbar sind, genügt in der Regel ein Bauzaun. Für die Nacht sind ein oder mehrere Lichtmasten ausreichend, sofern Schilder aufgestellt werden, die auf eine Videoüberwachung hinweisen.

Baustellen mit wertvollen Gütern

Sofern sich wertvolle Güter in Form von Baumaterialien oder Baustellenfahrzeugen und Maschinen auf dem Gelände befinden, sollte eine Personen- und Fahrzeugkontrolle stattfinden. Zusätzlich sorgen fest installierte oder mobile Kameras, die auch funktionstüchtig sind, für mehr Sicherheit. Außerdem kann ein Sicherheitsdienst dafür sorgen, dass der Betrieb der Baustelle nicht aufgehalten wird.

Großbaustellen

Eine Großbaustelle ist unübersichtlich und zieht Eindringlinge und Diebe regelrecht an. Daher halten es Experten für sinnvoll, ein umfassendes Sicherheitskonzept zu entwickeln, das die Installation einer dauerhaften Videoüberwachung und die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes beinhaltet. Zusätzlich sind Zutrittskontrollen sinnvoll.

Der Ablauf einer Baustellenüberwachung

Damit die Baustellenüberwachung wirksam eingerichtet werden kann, sollten Bauunternehmen und Anlagenbetreiber nach dem folgenden Schema vorgehen:

  1. Gefahren- und Risikoanalyse

Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Sicherheitsvorkehrungen hängt von den folgenden Aspekten ab:

  • Größe und Lage der Baustelle
  • Wert der Materialien, Fahrzeuge und Maschinen
  • Übersichtlichkeit des Geländes
  • Dauer der Bautätigkeiten
  1. Zusammenstellung der erforderlichen Maßnahmen

Die Maßnahmen werden den Risiken angepasst. Sind diese gering, sind ein Bauzaun, Warnbeschilderung, Strahler und Bewegungsmelder ausreichend. Mittlere Risiken bedürfen zusätzlicher Kamerasysteme und einer Fernüberwachung. Bei großen Risiken empfiehlt sich die regelmäßige Kontrolle durch Sicherheitsdienste.

  1. Praktische Umsetzung des Sicherheitskonzepts

Bei der Realisierung des Konzepts kann das Bauunternehmen eigene Zäune aufstellen, Kameras installieren und eigenes Personal beauftragen, um die Baustelle zu sichern. Es empfiehlt sich jedoch, die Überwachung in professionelle Hände zu legen und ein spezialisiertes Überwachungsunternehmen zu verpflichten.

Vorteile einer professionellen Baustellenüberwachung

Zusammenfassend bietet eine professionelle Baustellenüberwachung für Bauunternehmen eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Überwachung rund um die Uhr, selbst wenn das Baugelände unübersichtlich ist.
  • Schutz vor Vandalismus, Diebstählen, Graffitis, Sachbeschädigung und Sabotage.
  • Absicherung gefährlicher Bereiche.
  • Einsparung von Personalkosten durch Kamerasysteme.
  • Keine Wiederbeschaffungskosten von Werkzeugen, Baumaterialien, Baumaschinen und Fahrzeugen.
  • Verzögerungen, die Strafzahlungen nach sich ziehen können, werden vermieden.
  • Vermeidung von Unfällen durch unerlaubtes Betreten.

Aufgaben des Fachkoordinators Evakuierung (FKE)

Aufgaben des Fachkoordinators Evakuierung (FKE)

1. Einleitung

In unserer zunehmend komplexen und gefährdeten Welt, in der Naturkatastrophen, technologische Unfälle und andere Notfälle eine ständige Bedrohung darstellen, wächst die Bedeutung der Evakuierung. Die geordnete Verlegung von Menschen aus akut gefährdeten Bereichen in sichere Zonen, gemäß ASR A2.3, Nr. 3.1, ist eine dringende und wichtige Aufgabe. Der Fachkoordinator Evakuierung (FKE) steht im Mittelpunkt dieser lebenswichtigen Bemühungen. Dieser Artikel gibt einen detaillierten Einblick in die Schlüsselrollen und Verantwortlichkeiten dieser entscheidenden Position.

2. Der Fachkoordinator Evakuierung: Eine Übersicht

Der Fachkoordinator Evakuierung (FKE) ist weit mehr als nur ein Titel. Die Rolle erfordert Fachwissen, Koordination, Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit. Der FKE ist verantwortlich für die Erstellung, Koordination und Durchführung von Evakuierungsplänen, reguliert durch verschiedene gesetzliche Vorschriften, einschließlich der VDI-Richtlinie 4062. Die strikte Befolgung dieser Gesetze und Richtlinien ist entscheidend, um die Sicherheit der betroffenen Menschen zu gewährleisten.

Schulung

2-tägige Schulung in Präsenz in Düsseldorf oder online per MS Teams
Daniel Vanummißen und Donato Muro

Im Downloadbereich finden Sie hilfreiche Vorlagen für die Planung und Umsetzung. HIER DOWNLOAD STARTEN

4. Bedeutung der Weiterbildung und Qualifikation zum FKE

Das bevorstehende Seminar vom 27.-28.09.2023 bietet eine umfassende Einführung in das Gebiet des FKE, inklusive eines detaillierten Einblicks in Gesetze, Strategien, Best Practices und realen Fallstudien. Die Teilnehmer werden bestens vorbereitet, um in diesem anspruchsvollen und lohnenden Bereich erfolgreich zu sein.

5. Fallstudien und Erfolgsgeschichten

Die erfolgreiche Umsetzung von Evakuierungsplänen geht über die Theorie hinaus. Praktische Beispiele, in denen FKE beteiligt waren, illustrieren die Wirksamkeit dieser Pläne und bieten wertvolle Lehren für die Zukunft.

6. Fazit und Ausblick

Die Rolle des Fachkoordinators Evakuierung ist sowohl komplex als auch entscheidend. Mit der richtigen Ausbildung und Einstellung kann ein FKE den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkoordinatoren steigt, und die Teilnahme an Weiterbildungen wie dem anstehenden Seminar ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Professionalität.

7. Anhänge

  • Seminarprogramm: Link zum Programm.
  • Weiterführende Literatur: ASR A2.3, Nr. 3.1; VDI-Richtlinie 4062; relevante Landes- und Bundesgesetze, etc.

DGUV Information 205-033 Alamierung und Evakuierung, hier herunterladen

Umgang mit Gasflaschen, insbesondere Acetylen

Gasflaschen kommen sowohl in zahlreichen Betrieben, aber auch im privaten Gebrauch für verschiedene Zwecke zum Einsatz. So spielen sie zum Beispiel in der Produktion oder der Industrie als Schutzgas für das Schweißen eine wichtige Rolle. Technische Gase, zu denen neben Acetylen auch Argon, Helium, Stickstoff, Argon oder Wasserstoff gehören, benötigen für einen sicheren Transport sowie für die nachfolgende Lagerung eine besondere Art von Gasdruckbehälter.

Eine Druckgasflasche kann ein Volumen von bis zu 150 Liter aufnehmen und lassen sich bis zu einem Druck von 300 bar nutzen. Die Abfüllung in die Druckgasflaschen erfolgt dabei entweder in flüssiger oder gasförmiger Form. Geringere Gasmengen werden dagegen in Kartuschen abgefüllt, die eine Art Einwegsystem darstellen.

Wichtig ist, dass für einen sicheren Umfang mit Druckgasflaschen sowohl gesetzliche Vorgaben als auch praktische Aspekte beachtet werden. Diese stellen wir nachfolgend genauer vor.

Druckgasflaschen – welche Gefahr von ihnen ausgehen kann

Bei Druckgasflaschen handelt es sich um Behälter aus Stahl, die eine vergleichsweise dünne Wand aufweisen, unter hohem Druck stehen und somit auch ein gewisses Risiko mit sich bringen. Je nachdem, wie viel Gas enthalten ist, kann sich die Unfallgefahr erhöhen, sofern die Substanz explosiv oder entflammbar ist. Das gilt vor allem für eine unsachgemäße Handhabung der Gasflaschen. Deshalb ist bereits beim Hantieren mit einer Druckgasflasche stets auf die Sicherheit zu achten: Es gibt gewisse Regeln, die beim Transport und der Lagerung berücksichtigt werden müssen.

Festgelegt werden diese Regeln durch die TRGS 510 (Technische Regel für Gefahrstoffe 510), in denen unter anderem Angaben zum korrekten Transport, der Einlagerung und der Aufbewahrung enthalten sind. Darüber hinaus unterliegen Druckgasflaschen einer Prüfung durch Sachverständigen des TüV.

Kennzeichnung von Druckgasflaschen – was dabei wichtig ist

Durch eine spezielle farbliche und symbolische Kennzeichnung von Druckgasflaschen, welche über die EN 1089 geregelt wird, lässt sich bereits von außen erkennen, was in einer Druckgasflasche enthalten ist, woher diese stammt und vor allem auch, welche Gefahr von ihr ausgeht (Gefahrenzettel). So werden auf einer Druckgasflasche stets nicht nur die Art des Gases und der Druck, sondern auch Kennzeichnungen zur Gefahr vermerkt, die beachtet werden müssen. Prinzipiell darf eine Druckgasflasche nur eine Gasart enthalten, die der angegebenen Kennzeichnung entspricht. Diese Kennzeichnungen müssen zwingend auf dem Behälter bleiben und dürfen keinesfalls abgenommen werden.

Tipps zur sicheren Lagerung von Druckgasflaschen

Der Umgang mit Druckgasflaschen ist in vielen Betrieben Alltag, aber stets mit einer gewissen Sorgfalt zu behandeln. Eine angemessne Handhabung gilt auch für Privatpersonen, die bei sich zu Hause Druckgasflaschen aufbewahren.

So sollten Druckgasflaschen nicht in Kellerräumen aufbewahrt werden. Eine Ausnahme sind dabei Kellerräume, deren Boden sich nicht tiefer als 1,50 m unter der Grundstücksoberfläche befindet. Weiterhin ist es wichtig, dass dort eine natürliche Lüftungsmöglichkeit vorhanden ist. Der Lüftungsgesamtquerschnitt muss mehr als 10 Prozent der Raumfläche betragen, darüber hinaus dürfen keinesfalls mehr als 50 befüllte Druckgasflaschen aufbewahrt werden. Es ist ebenfalls nicht erlaubt, Druckgasflaschen in Treppenhäusern, Garagen, Schuppen, engen Höfen, Durchfahrten oder Hausfluren aufzubewahren.

Doch was ist beim direkten Umgang mit einer Druckgasflasche nun genau zu beachten?

Sehr wichtig ist, die Druckgasflasche nicht fallen zu lassen. Nach Gebrauch sollte sie behutsam wieder abgestellt und in keinem Fall einfach auf den Boden fallen gelassen werden. Beachtet werden sollte hier ebenso, dass die Flasche nicht umkippt. Einige Druckgasflaschen sind sehr lang und schlank – das macht sie zwar nicht sonderlich stabil, dennoch sollte sie so gelagert werden, dass sie nicht kippen kann. Derartige Druckgasflaschen werden am besten mit einer speziellen Halterung an der Wand vor dem Umfallen gesichert. Wenn es sich um eine schwere, standfeste Druckgasflasche handelt, ist zwar keine besondere Halterung dafür erforderlich – dennoch empfiehlt sich eine zusätzliche Sicherung des Behälters, so dass sie nicht umfallen kann.
Ebenfalls gilt, dass mit Druckgas befüllte Flaschen weder geworfen noch gerollt werden dürfen.

Druckgasflaschen sollten vor Feuchtigkeit geschützt werden

In der Regel besitzen Druckgasflaschen eine relativ dünne Wand aus Stahl. Dafür wird der Flaschenboden entsprechend verstärkt. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine Lagerung in senkrechter und nicht liegender Haltung. Wichtig zu bedenken ist, dass Gase immer aus der Flasche entweichen können – auch dann, wenn man sich sicher ist, das Ventil fest geschlossen zu haben. Deshalb muss der Lagerort in regelmäßigen Abständen gelüftet werden, um hinsichtlich des Brandschutzes und Arbeitsschutzes kein Risiko einzugehen, sollte es doch einmal zum Ausströmen von Gas aus der Flasche kommen.

Generell sollten Druckgasflaschen zwingend vor Nässe und jeglicher Art vor Feuchtigkeit geschützt werden, damit es nicht zur Korrosion und somit zur Materialermüdung kommt. Auch starke Temperaturschwankungen oder extreme Temperaturen sollten unbedingt vermieden werden. Das gilt ebenso für direktes Sonnenlicht. Ideal ist ein trockener, dunkler Lagerort mit einer normalen Raumtemperatur.

Druckgasflaschen sollten nicht zusammen aufbewahrt werden

Abhängig von der Art des Gases, die aufbewahrt wird, sollten entzündliche Gase stets von anderen Gasarten getrennt werden. Das gilt ebenso für jegliche entzündliche Stoffe, wie zum Beispiel Lacke, Öle oder Kraftstoffe. All diese Stoffe sollten keinesfalls gemeinsam mit einer Druckgasflasche gelagert werden. Selbiges ist auch für Elektrogeräte zu beachten – im schlimmsten Fall kann es zu fliegenden Funken in der Nähe entzündbarer Gase kommen und es bestünde ein akutes Explosionsrisiko.

Es ist zu empfehlen, den Lagerort ordentlich zu halten. Leere und volle Druckgasflaschen sollten voneinander getrennt aufbewahrt und entsprechend gekennzeichnet werden – so spart man sich auch unnötige Kontrollen. Optimal ist es, die gelagerten Druckgasflaschen nach Alter zu sortieren – dabei sollten die ältesten Flaschen stets zuerst geleert werden.

Außenlagerung von Druckgasflaschen: Das gilt es dabei zu beachten

Wenn Druckgasflaschen außen gelagert werden sollen, ist es eine Grundvoraussetzung, dass Unbefugte keinen Zutritt zu diesen haben. Eine entsprechende Markierung ist ebenfalls nötig. Der Zutritt zu den Druckgasflaschen muss mindestens durch einen Zaun versperrt sein. Ebenfalls ist es ratsam, zur Sicherheit einen Feuerlöscher in der Nähe aufzubewahren.
Jegliche Ventile der Druckgasflaschen gilt es mit passenden Schutzkappen auszustatten. Weiterhin muss ein Sicherheitsabstand von mindestens fünf Metern zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Lagert man brennbare Gase, sollten sich keinesfalls Kanäle, Bodenabläufe oder Zündquellen in der direkten Nähe befinden. Darüber hinaus muss ein entsprechender Schutzbereich mit einem Warnschild eingerichtet werden.

Weitere Informationen zur Innenlagerung von Druckgasflaschen

Für einen Lagerraum im Innenbereich gelten grundsätzlich die selben Anforderungen für die Außenlagerung. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Außen- und Trennwände sowie Zimmerdecken und selbstschließende Türen feuerhemmend sind. Wenn ein Lagerraum mehr als 25 Druckgasflaschen enthält, ist es nicht erlaubt, dass sie sich unter oder auch über einem Aufenthaltsraum befinden. Darüber hinaus muss es mindestens einen Ausgang geben.

Der sichere Transport von Druckgasflaschen

Insbesondere beim Transport von Druckgasflaschen muss für Sicherheit gesorgt werden. Dabei gelten ebenso die bereits genannten Vorkehrungen in der Handhabung von Druckgasflaschen – wie zum Beispiel eine aufrechte Position, das Vermeiden vom Umkippen und das Fernhalten von entzündbarer Stoffe innerhalb des Fahrzeugs. Auch die Schutzkappen sollten sich unbedingt auf den Ventilen befinden, damit auch ganz sicher kein Gas ausströmen kann.

Wird eine Druckgasflasche zum Beispiel in einem AUto transportiert, so ist dies nur kurzfristig erlaubt. Die Druckgasflasche darf nicht im Auto verbleiben, sondern darf nur von einem Lagerort zum nächsten befördert und dann direkt ausgeladen werden. Das Auto muss darüber hinaus ausreichend belüftet sein – die Lüftung muss während des Transports einer Druckgasflasche aus Sicherheitsgründen stetig in Betrieb sein.

Wird eine Druckgasflasche in einem Dienstfahrzeug oder einem Werkstattwagen transportiert, so gilt, dass mindestens zwei Öffnungen für eine Durchlüftung vorhanden sind. Der Querschnitt darf zudem nicht weniger als 100 cm2 aufweisen und die Lüftungen dürfen nicht durch andere Dinge versperrt werden.