Justage und Kalibrierung von Sensoren im Arbeitsschutz: Eine grundlegende Einführung

Die entscheidende Rolle der Kalibrierung und Justierung

In der Arbeitswelt, vor allem beim Umgang mit Gefahrstoffen, ist Präzision kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Für Sicherheitsingenieure sind die Kalibrierung und Justierung von Messgeräten, wie Gassensoren, daher unerlässlich. Diese Prozesse garantieren die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Geräte und schützen vor den Risiken, die durch Ungenauigkeiten entstehen können, wie z.B. bei H2O2-Sensoren. Die Herausforderung besteht darin, den Effekten von häufigem Gebrauch, langen Standzeiten, Verschmutzungen und der Drift elektronischer Bauteile entgegenzuwirken.

Kalibrierung – Der Grundstein für Präzision

Die Kalibrierung ist ein grundlegender Schritt, der die Messgenauigkeit eines Geräts durch den Vergleich mit einem Referenzmessgerät bestimmt. Bei Gasdetektoren werden hierfür zwei Referenzpunkte verwendet – einer mit einer bekannten Gaskonzentration und ein Nullpunkt. Dieser Soll-Ist-Vergleich ist entscheidend, um festzustellen, ob das Gerät die Gaskonzentration korrekt innerhalb des festgelegten Toleranzbereichs anzeigt.

Justierung – Feintuning für exakte Ergebnisse

Sobald Abweichungen bei der Kalibrierung festgestellt werden, kommt die Justierung ins Spiel. Dieser Prozess stellt die Messwerte des Geräts so ein, dass sie wieder im Toleranzbereich liegen. Die Justierung bedeutet einen direkten Eingriff in das Messsystem, um Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Geräts wiederherzustellen.

Die Bedeutung der Wartung

Die regelmäßige Wartung, einschließlich Kalibrierung und Justierung, ist ein kritischer Faktor für die Aufrechterhaltung der Messgenauigkeit und Geräteverfügbarkeit. Vernachlässigte Wartung kann zu erheblichen Sicherheitsrisiken führen und stellt daher ein Kernanliegen für Sicherheitsingenieure dar.

Typische Gase und ihre Relevanz in der Kalibrierung

Sicherheitsingenieure müssen sich mit einer Vielzahl von Gasen auseinandersetzen, die in verschiedenen Arbeitsumgebungen auftreten können. Dazu gehören:

  • Kohlenmonoxid (CO): Ein unsichtbares, aber gefährliches Produkt unvollständiger Verbrennung.
  • Schwefelwasserstoff (H2S): Bekannt für seinen charakteristischen Geruch, ist dieses Gas in der Petrochemie allgegenwärtig.
  • Methan (CH4): Ein Hauptbestandteil von Erdgas, unsichtbar und in hohen Konzentrationen explosiv.
  • Sauerstoff (O2): Überwachung des Sauerstoffgehalts ist besonders in geschlossenen Räumen lebenswichtig.

Branchenspezifische Herausforderungen

Jede Branche bringt spezifische Herausforderungen mit sich, wenn es um die Kalibrierung von Gassensoren geht. In der Petrochemie liegt der Fokus auf H2S und Methan, während in städtischen Umgebungen, wie Parkhäusern oder Heizungsräumen, hauptsächlich CO-Sensoren zum Einsatz kommen.

Fazit: Ein Pfeiler der Arbeitssicherheit

Kalibrierung und Justierung sind mehr als nur technische Prozesse; sie sind unverzichtbare Säulen im Fundament der Arbeitssicherheit. Durch die regelmäßige Durchführung dieser Maßnahmen minimieren Sicherheitsingenieure das Risiko von Unfällen und Gesundheitsgefährdungen und tragen entscheidend zur Schaffung eines sicheren Arbeitsumfeldes bei. In einer Welt, in der Genauigkeit über Leben und Tod entscheiden kann, sind Kalibrierung und Justierung keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Sicherheit im Fokus: Best Practices beim Umfüllen von Gefahrstoffen

1 . Einleitung

Das Umfüllen von Gefahrstoffen birgt eine Reihe von Risiken und Herausforderungen, die in jedem Betrieb mit höchster Priorität behandelt werden müssen. Für Sicherheitsbeauftragte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit ist es von zentraler Bedeutung, sich der potenziellen Gefahren bewusst zu sein und adäquate Vorkehrungen zu treffen. Insbesondere beim Umgang mit solchen Substanzen sind die Brand- und Explosionsgefahren nicht zu vernachlässigen, da diese nicht nur eine unmittelbare Gefährdung für die Mitarbeiter darstellen, sondern auch erhebliche materielle Schäden verursachen können.

Um einen klareren Überblick über die zentralen Aspekte dieses Themas zu geben, finden Sie im Folgenden eine Tabelle:

KernaspekteBedeutung
Umfüllen von GefahrstoffenZentrale Tätigkeit in vielen Betrieben, die mit spezifischen Risiken verbunden ist.
Brand- und ExplosionsgefahrenHöchstes Risiko beim Umgang mit Gefahrstoffen; potenzielle Gefahr für Mitarbeiter und Betriebsinfrastruktur.
Verantwortung von SicherheitsbeauftragtenSicherstellung, dass alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden und Risiken minimiert werden.
Wichtigkeit adäquater VorkehrungenVerhinderung von Arbeitsunfällen, Schutz der Mitarbeiter und Sicherstellung des störungsfreien Betriebsablaufs.

Das Bewusstsein für diese Aspekte und die konsequente Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen sind unerlässlich, um die Sicherheit im Betrieb zu gewährleisten. Es ist die Aufgabe jedes Sicherheitsbeauftragten und jeder Fachkraft für Arbeitssicherheit, stets informiert und vorbereitet zu sein.

2. Definition des Wirkbereichs

Der Wirkbereich ist ein zentrales Konzept, wenn es um das sichere Umfüllen von Gefahrstoffen geht. Er bezeichnet jenen Bereich, in dem sowohl im regulären Betrieb als auch bei möglichen Störungen Gefährdungen auftreten können. Die genaue Bestimmung des Wirkbereichs ist essenziell, um entsprechende Sicherheitsmaßnahmen gezielt anwenden und potenzielle Risiken minimieren zu können.

Für Sicherheitsbeauftragte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit ist es unabdingbar, sich mit den spezifischen Elementen des Wirkbereichs vertraut zu machen, um ein umfassendes Verständnis für die potenziellen Gefahrenquellen und erforderlichen Schutzmaßnahmen zu entwickeln.

Im Folgenden finden Sie eine Übersichtstabelle der wichtigsten Elemente des Wirkbereichs:

Elemente des WirkbereichsBeschreibung/Bedeutung
Füll- und EntleerstellenOrte, an denen die eigentlichen Umfüllvorgänge stattfinden.
AbsperreinrichtungenMechanismen zur Unterbrechung oder Steuerung des Stoffflusses.
zuführende Leitungen und BehälterInfrastruktur, die den Transport der Gefahrstoffe zum bzw. vom Umfüllort ermöglicht.
Rückhalte- und AbleiteinrichtungenSysteme, die Überschüsse oder Leckagen sicher aufnehmen oder abführen.
elektrische EinrichtungenAlle elektrischen Komponenten im Wirkbereich, die im Zusammenhang mit dem Umfüllen stehen und besondere Sicherheitsanforderungen haben.
BehälteranschlussstutzenVerbindungspunkte zwischen Behältern und Leitungssystemen, die für das sichere Umfüllen entscheidend sind.

Ein tiefgehendes Verständnis des Wirkbereichs und seiner einzelnen Elemente ermöglicht es den Verantwortlichen, fundierte Entscheidungen zu treffen und so für maximale Sicherheit im Betriebsalltag zu sorgen.

3. Wissen über Gefahrstoffe

Ein fundiertes Wissen über die Gefahrstoffe, mit denen im Betrieb umgegangen wird, ist für Sicherheitsbeauftragte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit von essenzieller Bedeutung. Dieses Wissen schützt nicht nur die Mitarbeiter vor potenziellen Gefahren, sondern ermöglicht auch einen reibungslosen und sicheren Betriebsablauf.

Die Kenntnis der chronischen toxischen Eigenschaften der jeweiligen Stoffe ist insbesondere wichtig, um Langzeitrisiken für die Mitarbeiter zu erkennen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Hierfür gibt es spezielle Verfahren, die genau auf solche Eigenschaftsermittlungen ausgelegt sind.

Arbeitgeber tragen zudem eine besondere Verantwortung: Sollten Informationen über bestimmte Gefahrstoffe unzureichend oder gar nicht vorhanden sein, ist es ihre Pflicht, die erforderlichen Daten aktiv zu recherchieren und bereitzustellen.

Für ein besseres Verständnis der zentralen Punkte in diesem Abschnitt haben wir eine Tabelle erstellt:

KernthemaBedeutung/Erläuterung
Kenntnis der GefahrstoffeGrundlage für alle Sicherheitsmaßnahmen. Schützt Mitarbeiter und gewährleistet einen sicheren Betriebsablauf.
Ermittlung chronischer toxischer EigenschaftenErkennen von Langzeitrisiken und Festlegen geeigneter Schutzmaßnahmen. Spezielle Verfahren sind hierfür verfügbar.
Verantwortung des ArbeitgebersBei fehlenden oder unzureichenden Informationen muss der Arbeitgeber aktiv werden und sicherstellen, dass alle notwendigen Daten zur Verfügung gestellt werden.

Mit einem soliden Wissen über die Gefahrstoffe können Sicherheitsbeauftragte proaktiv handeln und sowohl kurzfristige als auch langfristige Risiken effektiv minimieren.

4. Einrichtungen und Unterbrechungsmechanismen

In Arbeitsumgebungen, in denen mit Gefahrstoffen umgegangen wird, ist die Möglichkeit, Gefahrstoffströme schnell und sicher zu unterbrechen, von höchster Priorität. Diese Unterbrechung kann notwendig sein, um Unfälle zu vermeiden, potenzielle Gefahrenquellen zu minimieren oder auf unerwartete Vorfälle zu reagieren.

Schnellschlusseinrichtungen sind spezialisierte Mechanismen, die genau zu diesem Zweck entwickelt wurden. Deren effektive Platzierung und Zugänglichkeit sind entscheidend für die rasche Reaktion im Notfall. Es muss sichergestellt werden, dass Mitarbeiter im Bedarfsfall schnell und ohne Hindernisse auf diese Einrichtungen zugreifen können.

Für ein klares Verständnis der wichtigsten Punkte zu diesem Thema haben wir eine Tabelle erstellt:

SchwerpunktBedeutung/Erläuterung
Unterbrechung von GefahrstoffströmenZentrale Sicherheitsmaßnahme, um auf unvorhergesehene Vorfälle zu reagieren und Risiken zu minimieren.
SchnellschlusseinrichtungenSpezialisierte Mechanismen zur raschen Unterbrechung von Gefahrstoffströmen.
Standort der SchnellschlusseinrichtungenOptimale Platzierung gewährleistet einen ungehinderten Zugang und ermöglicht eine schnelle Reaktion im Notfall. Die Nähe zu kritischen Punkten im Betrieb ist hierbei entscheidend.

Durch die Implementierung und optimale Positionierung von Schnellschlusseinrichtungen können Sicherheitsbeauftragte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit das Risikopotential im Umgang mit Gefahrstoffen erheblich reduzieren. Es ist essentiell, regelmäßig die Funktionsfähigkeit und Zugänglichkeit dieser Einrichtungen zu überprüfen und sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter entsprechend geschult sind.

5. Brandschutz

Der Brandschutz spielt eine entscheidende Rolle im Kontext des Umfüllens von Gefahrstoffen. Viele dieser Stoffe haben Eigenschaften, die, wenn sie unsachgemäß gehandhabt werden, Brand- oder sogar Explosionsgefahren darstellen können. Um die Sicherheit der Mitarbeiter und die Integrität der Betriebsanlagen zu gewährleisten, ist es von höchster Priorität, geeignete Brandschutzmaßnahmen zu treffen.

Das Vorhandensein und die richtige Platzierung von Feuerlöschmitteln sind essentiell. Dabei sollte beachtet werden, dass nicht jedes Löschmittel für jeden Brandtyp geeignet ist. Abhängig von den spezifischen Gefahrstoffen und Arbeitsumgebungen müssen die passenden Feuerlöscheinrichtungen ausgewählt und platziert werden.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Gewährleistung ungehinderter Wege zur Brandbekämpfung. Im Brandfall zählt jede Sekunde, und blockierte oder schwer zugängliche Wege können die Situation erheblich verschlimmern. Zudem dürfen Anlagen, die zur Brandbekämpfung dienen, wie Löschwasserleitungen und Rauchmelder, nicht beschädigt oder beeinträchtigt werden.

Für ein detailliertes Verständnis der Brandschutzmaßnahmen im Umgang mit Gefahrstoffen haben wir folgende Tabelle erstellt:

SchwerpunktBedeutung/Erläuterung
BrandschutzrelevanzViele Gefahrstoffe bergen inhärente Brand- oder Explosionsrisiken, die durch geeignete Brandschutzmaßnahmen minimiert werden müssen.
Feuerlöschmittel & PlatzierungAbhängig von den spezifischen Gefahrstoffen müssen die richtigen Feuerlöschmittel ausgewählt und an strategisch sinnvollen Punkten platziert werden.
Freihaltung der WegeIm Notfall muss ein schneller Zugang zu Brandherden und Löschmitteln gewährleistet sein. Zudem dürfen Brandschutzeinrichtungen nicht beeinträchtigt werden.

Brandschutz ist im Kontext des Umfüllens von Gefahrstoffen ein zentrales Element der Arbeitssicherheit. Sicherheitsbeauftragte und Fachkräfte müssen sicherstellen, dass alle Brandschutzmaßnahmen regelmäßig überprüft und aktualisiert werden und dass alle Mitarbeiter entsprechend geschult sind.

6. Planung von Notfallmaßnahmen

Notfälle sind oft unvorhersehbar, aber die richtige Vorbereitung und Planung können die Auswirkungen minimieren und Menschenleben retten. Im Kontext des Umgangs mit Gefahrstoffen wird diese Planung durch spezifische rechtliche Vorgaben und Best Practices geleitet.

Gemäß § 13 der Gefahrstoffverordnung sind bestimmte Notfallmaßnahmen verpflichtend. Diese dienen dazu, die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten, insbesondere in Situationen, die durch Gefahrstoffe ausgelöst werden könnten.

Zu den zentralen Elementen einer solchen Notfallvorbereitung gehören Brandschutzordnungen oder Gefahrenabwehrpläne. Diese sollten klar definieren, wie im Brandfall oder bei anderen Gefahrensituationen zu handeln ist.

Ebenso wichtig sind zuverlässige Kommunikationseinrichtungen. Im Notfall muss gewährleistet sein, dass Mitarbeiter schnell Hilfe anfordern oder Informationen weitergeben können. Erste-Hilfe-Maßnahmen sind ebenfalls von zentraler Bedeutung, wozu auch Augen- und Körperduschen gehören. Sollte in einem Betrieb auf solche Duschen verzichtet werden, muss dies nach TRGS 509 in der Gefährdungsbeurteilung entsprechend begründet und dokumentiert werden.

Für ein übersichtliches Verständnis der Notfallmaßnahmen haben wir folgende Tabelle erstellt:

SchwerpunktBedeutung/Erläuterung
§ 13 GefahrstoffverordnungRechtlicher Rahmen, der die Notwendigkeit bestimmter Notfallmaßnahmen vorgibt.
Brandschutzordnung/GefahrenabwehrRichtlinien, die das Vorgehen im Notfall klar definieren.
KommunikationseinrichtungenErmöglicht die rasche Kommunikation im Notfall, sei es zur Alarmierung oder zur Anforderung von Hilfe.
Erste-Hilfe-MaßnahmenSchnelle Erstversorgung von Verletzten kann entscheidend sein. Augen- und Körperduschen sind zentral, wenn mit reizenden oder ätzenden Stoffen gearbeitet wird.
DokumentationSollte ein Verzicht auf gewisse Sicherheitseinrichtungen, z.B. Duschen, vorliegen, muss dies korrekt und nachvollziehbar dokumentiert werden.

Es liegt in der Verantwortung von Sicherheitsbeauftragten und Fachkräften für Arbeitssicherheit, sicherzustellen, dass alle notwendigen Maßnahmen getroffen, regelmäßig überprüft und, falls erforderlich, aktualisiert werden. Das Bewusstsein und die Schulung aller Mitarbeiter sind dabei ebenso essentiell.

7. Abschluss

Sicherheit ist kein einmaliges Unterfangen, sondern ein fortlaufender Prozess, besonders wenn es um den Umgang mit Gefahrstoffen geht. Die Konsequenzen von Vernachlässigungen können gravierend sein, und deshalb liegt es in der Verantwortung von Sicherheitsbeauftragten und Fachkräften für Arbeitssicherheit, stets wachsam zu sein.

Es ist nicht nur wichtig, sich der aktuellen Sicherheitsstandards und -praktiken bewusst zu sein, sondern auch sicherzustellen, dass diese Standards in allen Arbeitsbereichen umgesetzt und eingehalten werden. Aber selbst die besten Sicherheitsmaßnahmen können mit der Zeit an Relevanz verlieren oder durch technologische und prozessuale Entwicklungen überholt werden. Daher ist es unerlässlich, diese Maßnahmen regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Um den fortlaufenden Charakter der Sicherheitsbemühungen hervorzuheben, haben wir folgende Tabelle erstellt:

BereichMaßnahmeBedeutung
BewusstseinSchulungen & WeiterbildungenStetige Aktualisierung des Wissens und der Fähigkeiten im Umgang mit Gefahrstoffen.
Standards & PraktikenÜberprüfung bestehender SicherheitsverfahrenSicherstellen, dass aktuelle Methoden und Technologien berücksichtigt werden.
Proaktive AnpassungenIntegration neuer Technologien & ArbeitsverfahrenFrühzeitige Anpassung an zukünftige Herausforderungen und Chancen in der Arbeitssicherheit.

Als Abschluss dieses Leitfadens möchten wir betonen: Sicherheit erfordert ständige Wachsamkeit, Engagement und den Willen zur kontinuierlichen Verbesserung. Es ist die Pflicht und das Privileg von Fachkräften für Arbeitssicherheit, dieses Ziel stets im Blick zu behalten und den Schutz aller Beteiligten zu gewährleisten.

Vorsicht bei Altmetall: Radioaktive Stoffe und wie sie uns betreffen können

Einleitung

Radioaktivität ist ein Phänomen der Atomphysik, bei dem instabile Atomkerne Strahlung freisetzen. Diese Emission kann gesundheitliche Risiken bergen, insbesondere wenn sie unerkannt bleibt. Dieser Artikel beleuchtet, wie Radioaktivität in Altmetall vorkommen kann und was das für die Allgemeinheit bedeutet.

Was ist Radioaktivität? Ein kurzer physikalischer Exkurs

Radioaktive Isotope sind Varianten eines Elements, deren Kerne instabil sind. Diese Instabilität führt dazu, dass sie Strahlung aussenden, um in einen stabilen Zustand überzugehen. Es gibt verschiedene Arten von radioaktiver Strahlung:

  • Alpha-Strahlung: Besteht aus Heliumkernen und hat eine geringe Durchdringungsfähigkeit.
  • Beta-Strahlung: Besteht aus schnellen Elektronen oder Positronen und hat eine mittlere Durchdringungsfähigkeit.
  • Gamma-Strahlung: Elektromagnetische Strahlung, die eine hohe Durchdringungsfähigkeit hat.

Wo kommt Radioaktivität vor? Eine Übersicht

AnwendungsfeldBeispiele für radioaktive MaterialienWas tun?
MedizinRöntgengeräte, StrahlentherapieExperten konsultieren, Fachgerecht entsorgen
IndustrieStrahlungsquellen in der MaterialprüfungSpezialisierte Firmen beauftragen
HaushaltÄltere Rauchmelder, LeuchtzifferblätterBehörden informieren, Fachgerecht entsorgen
AltmetallBlitzableiter, alte MedizinprodukteGeigerzähler verwenden, Behörden informieren
Wo kommt Radioaktivität vor? Eine Übersicht

Schutzmaßnahmen im Umgang mit Altmetall

  1. Strahlungsmessgeräte: Investieren Sie in einen Geiger-Müller-Zähler oder einen Szintillationszähler.
  2. Sicherheitskleidung: Tragen Sie Handschuhe und andere Schutzausrüstung.
  3. Schulung des Personals: Alle Mitarbeiter sollten im Umgang mit potenziell radioaktiven Materialien geschult sein.

Was tun bei einem Strahlungsalarm?

SchrittAktion
Erster AlarmSofortige Isolierung des verdächtigen Materials
Zweiter SchrittBehörden informieren
Dritter SchrittMaterial durch Fachleute sicher entsorgen lassen
Was tun bei einem Strahlungsalarm?

Für den Laien: Was kann man im Alltag tun?

Auch als Privatperson sollten Sie beim Umgang mit Altmetall vorsichtig sein. Im Zweifel ist es immer besser, einen Experten zu Rate zu ziehen.

Schlussfolgerung

Radioaktivität ist ein Phänomen, das wir ernst nehmen müssen, insbesondere wenn wir mit Altmetall zu tun haben. Das Risiko ist zwar generell gering, aber durch Kenntnisse der Physik und der entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen kann es fast vollständig eliminiert werden.

Durchstrahlungsprüfung mit Gammastrahlung, wo liegen die Gefahren?

VDMA Informationsblatt Nr. 3„Notwendige Zeiten für Selbstrettung, Rettung und Löschangriff“

Das VDMA-Informationsblatt Nr. 3, das sich mit den notwendigen Zeiten für Selbstrettung, Rettung und Löschangriff befasst, ist ein umfassendes Dokument, das eine Vielzahl von Aspekten abdeckt. Es beginnt mit einer Einleitung und setzt das Ziel, die Gefahr von Rauch und seine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu erläutern. Es geht auf die Einflussfaktoren auf das Verhalten von Menschen ein und bietet einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und Ziele des Personenschutzes.

Rauchschutz Druck Anlage RDA

Die Publikation stellt Fragen wie: Welche Zeiten müssen bei einer Räumung berücksichtigt werden? Wie kann die Rauchfreihaltung für die Fremdrettungszeiträume gewährleistet werden? Was sind die Gesamtzeiten für die Räumung? Es erläutert auch die Prinzipien der Rauchableitung und die Anwendung von Ingenieurmethoden im Brandschutz.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in der Publikation behandelt wird, ist das Building Information Modeling (BIM). Es endet mit einer Zusammenfassung und bietet Quellenangaben und weiterführende Literatur für diejenigen, die tiefer in das Thema eintauchen möchten.

Ein wichtiger Punkt, der in der Publikation hervorgehoben wird, ist die Bedeutung der Kennzeichnung von Notausgängen. Diese müssen immer gut erkennbar sein, auch im Brandfall. Türen müssen immer von innen nach außen in Fluchtrichtung zu öffnen sein. Notausgänge müssen leicht zu öffnen sein, d. h. von Hand und ohne Schlüssel oder sonstige Hilfsmittel. Sie dürfen nie versperrt und zugestellt sein.

Die Publikation betont auch die Bedeutung der Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Geschlecht, Alter, Fähigkeiten und Behinderungen der Menschen, die Art des Gebäudes, in dem sie sich befinden, und ihre Vertrautheit mit dem Gebäude. Es wird auch auf die Bedeutung von Feuerübungen und Notfalltraining hingewiesen.

Das VDMA-Informationsblatt Nr. 3 „Notwendige Zeiten für Selbstrettung, Rettung und Löschangriff“ kann kostenlos auf der VDMA-Website heruntergeladen werden. Hier ist der Link zum Download.

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Unterschied Not aus – Not halt

Not-Aus vs. Not-Halt: Wo liegt der Unterschied?

Maschinen und maschinelle Anlagen arbeiten automatisch und meist ohne Probleme. Für Notsituationen jeglicher Art ist fast immer ein roter Pilztaster eingebaut, welcher die Geräte sofort zum Stoppen bringt. Meist steht dort die Aufschrift „Not-Aus“, obwohl es eigentlich ein Not-Halt ist. Doch wo liegt der Unterschied?

Gemeinsamkeiten von Not-Aus und Not-Halt

Im Grunde genommen besitzen das Not-Aus und der Not-Halt dieselbe Wirkweise und optische Gemeinsamkeiten. Beide Einrichtungen sorgen dafür, dass im Notfall agiert werden kann. Die Bedieneinrichtungen ermöglichen, in Notsituationen mit nur einem einzigen Handgriff die Energiezufuhr verschiedener maschineller Anlagen augenblicklich zu stoppen. Durch die Betätigung des Not-Aus beziehungsweise des Not-Halts wird die Energiezufuhr sofort unterbrochen, wodurch die Maschine nicht mehr agieren kann.

Warum existieren verschiedene Bezeichnungen?

Dass im deutschen Sprachgebrauch zwei unterschiedliche Bezeichnungen für den Notfallstopp existieren, ist einem Übersetzungsfehler zu verdanken. Im englischen Sprachgebrauch findet der Begriff „emergency stop“ für die Einrichtung Gebrauch. In der alten Maschinenrichtlinie 98/37/EG sowie in der zu diesem Zeitpunkt gültigen Norm DIN EN 418 wurde die Maschinenfunktion mit „Not-Aus“ übersetzt, obwohl ebenfalls die Übersetzung „Not-Halt“ möglich und richtig ist. Durch diesen „Übersetzungsfehler“ wurden zum damaligen Zeitpunkt zahlreiche Notbefehlseinrichtungen mit „Not-Aus“ beschriftet. Diese Beschriftung findet sich noch heute zum Teil auf neuen Maschinen, da die Übersetzung einfach übernommen wurde.

Notwendigkeit der Beschriftung

Obwohl im deutschen Sprachgebrauch sowohl Not-Aus wie Not-Halt durch den englischen Urbegriff „emergency stop“ existieren, gibt es keine zulässige Beschriftung. Not-Halt-Geräte dürfen nach Norm nicht beschriftet werden. Stattdessen finden Piktogramme verwenden. Diese zeigen an, welcher Bereich des Gerätes durch die Betätigung des Tasters zum Stillstand gebracht wird. Folglich sorgt der Not-Halt beziehungsweise Not-Stop nicht dafür, dass die gesamte Maschine in den Ruhestand versetzt wird. Häufig handelt es sich nur um einen kleinen Bereich wie etwa einem einzelnen Arbeitsabschnitt. Der Vorteil liegt dabei, dass die Stromzufuhr schneller unterbrochen werden kann. Gleichzeitig muss nicht die gesamte Anlage neu gestartet werden, falls es zu einem Notfallstopp kommt. Dies wiederum spart Zeit, wenn die Maschine wieder in Betrieb genommen werden soll.

Not-Aus und Not-Halt

Obwohl beide Bezeichnungen letztendlich dieselbe Grundfunktion herbeiführen, liegt der Unterschied in der auftretenden Gefährdung und der technischen Anforderungen. Beim Not-Halt handelt es sich um einen Stoppbefehl. Wird dieser aktiviert, wird entweder eine gefahrenbringende Bewegung oder ein gefährlicher Prozess augenblicklich stillgesetzt. Folglich sorgt der Not-Halt für ein Stillsetzen der Maschine oder maschinellen Anlage im Notfall. Der Not-Aus besitzt dagegen ein anderes Schutzziel. Mit dem Befehl soll eine elektrische Gefährdung so gut es geht minimiert werden. Wird der Stillstand aktiviert, trennt sich die Stromzufuhr zur Maschine oder Anlage. Folglich tritt ein Ausschalten im Notfall ein.

Ob letztendlich ein Not-Halt oder Not-Aus benötigt wird, hängt stets von der Maschine beziehungsweise Anlage und den Gegebenheiten ab. Handelt es sich um eine Anlage, welche verschiedene Arbeitsprozesse besitzt, zeigt sich der Not-Halt von Vorteil. Die Gefahr, beispielsweise ein Hindernis in oder auf der Anlage, lässt sich durch den Halt leicht entfernen. Danach ist die Maschine sofort wieder einsatzfähig. Muss die gesamte Maschine aber mit dem Aus-Befehl komplett lahmgelegt werden, kann es durchaus einige Minuten bis sogar Stunden dauern, bis sie wieder einsatzfähig ist. Dadurch können sich Arbeitsprozesse deutlich verzögern.

Anforderungen an Gebraucht- und Neumaschinen

Aufgrund geltender Rechtsvorschriften ist es Pflicht, in sämtlichen Maschinen Not-Halt-Einrichtungen zu integrieren. Diese soll ermöglichen, dass drohende oder eintretende Gefahren vermieden werden können. Sowohl neue wie gebrauchte Maschinen müssen über die Vorrichtung verfügen. Ausnahmen existieren dennoch. Handgehaltene Maschinen oder Maschinen mit hohen Nachlaufzeiten können ohne die Einrichtungen genutzt werden. Bei verfahrenstechnischen Anlagen dagegen steht es noch immer im Raum, ob und wo ein Not-Halt notwendig ist.

In welchen Bereichen genau eine Not-Halt-Einrichtung sinnvoll und notwendig ist, wird im Rahmen einer Risikobeurteilung oder Gefahrenbeurteilung sowie der Sicherheitsbetrachtung für verfahrenstechnischen Anlagen entschieden. Eine solche Betrachtung ist unter anderem ein PAAG-Verfahren. Folglich kann der Not-Halt beziehungsweise Not-Aus an verschiedenen Stellen der Anlage angebracht werden. Wird er nicht benötigt, lässt sich die Einrichtung durchaus vermeiden. Hierfür muss jedoch sichergestellt werden, dass keine Gefahrensituationen eintreten kann, wo eine Notabschaltung zur Minderung der auftretenden Gefahr beiträgt.

Bauarten von Not-Halt-Einrichtungen

Bei vielen Maschinen und maschinellen Anlagen werden die Notschalter in Form eines roten Pilzes angebracht, da dieser optisch hervorsticht und sich leicht betätigen lässt. Der klassische Pilztaster ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit, eine Notabschaltung zu bauen. Viele andere Bauformen bieten zusätzliche Funktionen.

Handelt es sich um einen abschließbaren Pilztaster, kann die Maschine nach dem Stopp-Befehl wieder freigegeben werden. Damit nicht jeder Mitarbeiter die Funktion aktivieren kann, ist dies nur geschultem Personal möglich. Ein Pilztaster mit Schutzkragen ist hingegen eine zu vermeidende Aktivierung. Sie sollte nicht betätigt werden, wenn sie versehentlich zu großen Nachteilen führt oder eine häufige ungewollte Betätigung nicht anders vermieden werden kann.

Manchmal sieht man auch Reißleinen bei Maschinen. Diese sollen helfen, den Not-Befehl aus großer Distanz zu aktivieren. Deshalb werden sie empfohlen, wenn der Not-Halt beziehungsweise das Not-Aus nicht aus nächster Nähe möglich ist. Zudem gibt es Hauptschalter mit einer Not-Halt-Funktion. Diese lassen sich nutzen, um einen Not-Halt einzuleiten. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass sich das Stellteil für die bedienende Person stets leicht erreichen lässt.

Wie sieht eine professionelle Baustellenüberwachung aus?

Mit einer professionellen Baustellenüberwachung werden Diebstähle und Vandalismus unterbunden. Was ist dabei zu beachten? Jetzt online informieren.

Mit einer professionellen Baustellenüberwachung zu mehr Sicherheit

Ungesicherte Baustellen laden zu Diebstahl und Vandalismus ein! Teure Baumaterialien und wertvolle Fahrzeuge sind eine leichte Beute, wenn die Baustelle nicht mit Kameras bestückt ist oder die Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes regelmäßig ihre Runden drehen. Eine Baustellenüberwachung, wie sie vom Anbieter alinotec empfohlen wird, sichert große wie kleine Baustellen ab, sodass Einbrecher und Vandalen keinen Schaden anrichten können und der Baubetrieb reibungslos und ohne Unterbrechungen vonstattengehen kann.

Eine Baustellenüberwachung sichert teure Güter und Materialien!

Was wird unter einer professionellen Baustellenüberwachung verstanden?

In einfachen Worten handelt es sich bei einer professionellen Baustellenüberwachung um eine durchgehende Kontrolle der Innen- und Außenbereiche einer Baustelle. Diebe und Eindringlinge können so erkannt und abgeschreckt und im Ernstfall festgesetzt werden. Außerdem bietet eine Baustellenüberwachung Schutz vor Sachbeschädigungen, die in der Regel mit hohen Kosten verbunden sind.

Eine professionelle Baustellenüberwachung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen wird das gesamte Areal mit Kameras, Lampen und Warnschildern bestückt. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichend sind, kontrolliert ein professioneller Sicherheitsdienst vor Ort.

Die Funktionen einer professionellen Baustellenüberwachung

Die Basis einer professionellen Baustellenüberwachung stellen mobile oder fest installierte Kameras dar. Diese besitzen allein schon durch ihre Präsenz eine abschreckende Wirkung. Es empfiehlt sich, die Kameras mit einer Einbruchmeldeanlage zu verbinden. Binnen weniger Sekunden werden die Eindringlinge zum Verlassen der Baustelle aufgefordert. Gleichzeitig wird die Polizei oder ein Wachdienst in der Nähe alarmiert. Eine Baustellenüberwachung übernimmt also die folgenden Funktionen:

  • Abschreckung von Dieben und Eindringlingen
  • Einbruchmeldung
  • Unfallvermeidung infolge eines unerlaubten Betretens der Baustelle
  • Sofortige Benachrichtigung von Polizei oder Sicherheitsdienst

Baustellenüberwachung – das ist wichtig!

Die Dimensionierung der Überwachungsmaßnahmen hängt von der Größe des Areals ab und von den Risiken, die auftreten können. Bei geringer Gefahr kann der Schutz ausreichend sein, der von den ohnehin anwesenden Arbeitern ausgeht. In anderen Fällen muss ein Schutzzaun gezogen und zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um das Baustellengelände zu schützen.

Kleine Baustellen mit wenig Gefahrenpotenzial

Wenn keine nennenswerten Gefahrenstellen existieren und die Baustellenfahrzeuge sicher verschließbar sind, genügt in der Regel ein Bauzaun. Für die Nacht sind ein oder mehrere Lichtmasten ausreichend, sofern Schilder aufgestellt werden, die auf eine Videoüberwachung hinweisen.

Baustellen mit wertvollen Gütern

Sofern sich wertvolle Güter in Form von Baumaterialien oder Baustellenfahrzeugen und Maschinen auf dem Gelände befinden, sollte eine Personen- und Fahrzeugkontrolle stattfinden. Zusätzlich sorgen fest installierte oder mobile Kameras, die auch funktionstüchtig sind, für mehr Sicherheit. Außerdem kann ein Sicherheitsdienst dafür sorgen, dass der Betrieb der Baustelle nicht aufgehalten wird.

Großbaustellen

Eine Großbaustelle ist unübersichtlich und zieht Eindringlinge und Diebe regelrecht an. Daher halten es Experten für sinnvoll, ein umfassendes Sicherheitskonzept zu entwickeln, das die Installation einer dauerhaften Videoüberwachung und die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes beinhaltet. Zusätzlich sind Zutrittskontrollen sinnvoll.

Der Ablauf einer Baustellenüberwachung

Damit die Baustellenüberwachung wirksam eingerichtet werden kann, sollten Bauunternehmen und Anlagenbetreiber nach dem folgenden Schema vorgehen:

  1. Gefahren- und Risikoanalyse

Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Sicherheitsvorkehrungen hängt von den folgenden Aspekten ab:

  • Größe und Lage der Baustelle
  • Wert der Materialien, Fahrzeuge und Maschinen
  • Übersichtlichkeit des Geländes
  • Dauer der Bautätigkeiten
  1. Zusammenstellung der erforderlichen Maßnahmen

Die Maßnahmen werden den Risiken angepasst. Sind diese gering, sind ein Bauzaun, Warnbeschilderung, Strahler und Bewegungsmelder ausreichend. Mittlere Risiken bedürfen zusätzlicher Kamerasysteme und einer Fernüberwachung. Bei großen Risiken empfiehlt sich die regelmäßige Kontrolle durch Sicherheitsdienste.

  1. Praktische Umsetzung des Sicherheitskonzepts

Bei der Realisierung des Konzepts kann das Bauunternehmen eigene Zäune aufstellen, Kameras installieren und eigenes Personal beauftragen, um die Baustelle zu sichern. Es empfiehlt sich jedoch, die Überwachung in professionelle Hände zu legen und ein spezialisiertes Überwachungsunternehmen zu verpflichten.

Vorteile einer professionellen Baustellenüberwachung

Zusammenfassend bietet eine professionelle Baustellenüberwachung für Bauunternehmen eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Überwachung rund um die Uhr, selbst wenn das Baugelände unübersichtlich ist.
  • Schutz vor Vandalismus, Diebstählen, Graffitis, Sachbeschädigung und Sabotage.
  • Absicherung gefährlicher Bereiche.
  • Einsparung von Personalkosten durch Kamerasysteme.
  • Keine Wiederbeschaffungskosten von Werkzeugen, Baumaterialien, Baumaschinen und Fahrzeugen.
  • Verzögerungen, die Strafzahlungen nach sich ziehen können, werden vermieden.
  • Vermeidung von Unfällen durch unerlaubtes Betreten.

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