Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz – die 5 besten Tipps vom Arbeitspsychologen (spe) Donato Muro
Immer mehr Arbeitnehmer leiden unter mentalen Problemen wie Depressionen, Burnout und chronischer Müdigkeit. Die Zahlen sind alarmierend. Dabei nimmt auch die Dauer der Erkrankungen immer mehr zu. Darunter leidet natürlich nicht nur die Karriere des Angestellten, sondern auch das Unternehmen wird mit Milliardenverlusten konfrontiert. Doch wie kann man seine mentale Gesundheit schützen und verhindern, dass die eigene Leistungsfähigkeit auf ihrem Höhepunkt auf einmal ein abruptes Ende nimmt?
Wie kann man seine Resilienz verstärken und nicht nur im Beruf, sondern auch im privaten Alltag stabiler für die zunehmenden Anforderungen werden? Nachfolgend habe ich Ihnen die besten Ratschläge von mir zusammengestellt:
1.) Symptome frühzeitig erkennen
Woran erkennt man eigentlich, dass man gefährdet ist, an einer psychischen Symptomatik zu erkranken? Warnzeichen sind besonders, ein steigender Druck von Zeit und Leistung. Außerdem sollten soziale Konflikte im Team oder mit der Führungskraft idealerweise sofort angesprochen werden, sodass gar nicht erst ein großer Stein ins Rollen gerät. Natürlich empfiehlt es sich auch, immer mal wieder innezuhalten und über seine eigene Motivation und Leistungskraft zu reflektieren. Oft stößt man darauf auf falsche Gedankenmuster wie zum Beispiel, dass die eigene Tätigkeit bedeutungslos ist. Auch Ängste vor dem eigenen Versagen oder externe Belastungen durch übermäßigen Lärm, zu wenig Licht oder schlechte Luft in den Räumlichkeiten können zu Stresssymptomen führen. Dazu gehören unter anderem ein Nachlassen der Konzentration, Probleme mit der Verdauung, Kopfschmerzen sowie Müdigkeit. Ein Fehler wäre es, sein Leid für sich zu behalten und zu verdrängen. Es kann eine große Erleichterung sein, mit einem neutralen Experten wie einem Psychotherapeuten über seine Sorgen und die Belastung zu sprechen. Im Gespräch können neue Lösungsansätze gefunden werden und gleichzeitig kann man dadurch zum Beispiel auch sein Selbstvertrauen verbessern oder lernen, die eigenen Bedürfnisse wieder ernster zu nehmen. Schon kleine Achtsamkeits- und Entspannungsübungen können eine wahre Bereicherung sein.
2.) Erschaffen Sie sich ein angenehmes Betriebsklima
Eine hohe Arbeitslast und eine unzureichende Work-Life-Balance schaffen die besten Voraussetzungen für psychische Beschwerden. Durch den Stress nehmen Erschöpfungszustände zu und wir fühlen uns unwohl. Um einen Burn-Out vorzubeugen, sollten Sie typische Belastungsquellen ermitteln. Das ist natürlich auch Teil der Aufgabe des Unternehmens, denn je gesünder und zufriedener die Mitarbeiter sind, desto seltener kommt es zu krankheitsbedingten Ausfällen. Einen wertvollen Beitrag dazu leisten zum Beispiel ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze sowie genügen Freiraum und Privatsphäre im Büro.
3.) Mehr soziale Kontakte statt nur E-Mail und Co.
In der heutigen Zeit laufen die meisten Kommunikationsvorgänge im Gegensatz zu früher digital ab. Dabei gerät oft in Vergessenheit, wie wichtig soziale Kontakt eigentlich für unser Wohlbefinden sind. So kann es zum Beispiel ein enormer Antrieb sein, sich selbst aktiv in das Geschehen einzubringen, indem man etwa die Rolle eines Projektleiters ein nimmt, sein Know-How zum Besten gibt oder einen anderen wertvollen Beitrag zum Erfolg des Teams beisteuert. Auch das Ausdrücken von Lob und Wertschätzung kann eine wahre Bereicherung für beide Seiten sein, denn im Austausch mit unseren Mitmenschen stillen wir ein fundamentales Bedürfnis. Doch wie setzt man dies im Alltag um? Ein gutes Beispiel hierfür wäre es zum Beispiel, auf unnötigen Schriftverkehr per E-Mail zu verzichten. Falls möglich, können Sie auch einfach kurz aufstehen und den Kollegen Angesicht zu Angesicht ansprechen. Durch den Ton der Stimme lassen sich auch schriftliche Missverständnisse vermeiden und es kann ein tieferes Verständnis der angesprochenen Situation entstehen. Gleichzeitig bewegen Sie sich dadurch, entspannen die Augen und können den Gesichtsausdruck Ihres Gegenübers wahrnehmen. Zudem kann das Verfassen von E-Mails sehr zeitaufwendig sein und uns gerade bei einem sehr vollen Postfach enorm unter Druck setzen. Nutzen Sie doch mal die nächste Kaffeepause für einen kleinen Plausch und erkundigen Sie sich bei Ihrem Kollegen, wie es ihm geht oder wie das Wochenende verlaufen ist. Hören Sie wirklich zu und schenken Sie einen Teil Ihrer Aufmerksamkeit.
4.) Methoden zum Stressabbau in den Alltag integrieren
Wer grundsätzlich eher ein ängstlicher Typ oder anfällig für Stress ist, da er sich vielleicht selbst unterschätzt oder keine Grenzen setzen kann, findet es oft schwer, diese alten Verhaltensmuster zu erkennen und zu durchbrechen. Wie oben bereits erwähnt wurde, kann es deshalb sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe zu suchen. Doch auch kleine Schritte zur Verbesserung kann jeder täglich in sein Arbeitsleben einbauen. Dazu gehört es zum Beispiel, da Auto wenn möglich stehen zu lassen und stattdessen mehr Fußwege oder Fahrradwege zurückzulegen. Durch die körperliche Betätigung kann sehr viel Stress abgebaut werden, sodass man entspannter bei der Arbeit erscheint. Die Fahrt mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln wird hingegen von vielen Arbeitnehmern als sehr viel belastender empfunden.
5.) Umdenken in Sachen psychische Gesundheit
Nicht zuletzt sollte die mentale Gesundheit am Arbeitsplatz grundsätzlich sehr viel mehr Aufmerksamkeit bekommen und entstigmatisiert werden. Dazu gehört es, auch unter den Kollegen die Wahrnehmung für die Bedürfnisse des anderen zu schulen und sich empathischer und wertschätzender zu verhalten. Ein Lob oder ein freundliches Feedback kostet nichts, kann aber eine große Motivierung sein. Auch positive Gespräche über die seelische Gesundheit können sehr förderlich für das Betriebsklima sein und die allgemeine Produktivität in die Höhe treiben. Immer mehr Unternehmen setzen auf bewährte Trainingsmethoden und fordern ihre Mitarbeiter sogar zu einer kleinen Meditationsrunde auf. Hier gibt es natürlich verschiedene Ansätze, aber es sollte von allen Mitarbeitern verstanden werden, dass mentale Probleme kein Tabu sind und keinesfalls ins Lächerliche gezogen werden. Sie müssen ernstgenommen werden und es kann gut tun, in einem geschützten Rahmen darüber zu sprechen. Niemand sollte sich schlecht fühlen, weil er an einer Depression erkrankt ist oder sich gar aus Scham davor verstecken. Auch ein Flyer, der im Betrieb ausliegt und die Problematik von psychischen Belastungen thematisiert kann sehr hilfreich sein und den Mitarbeitern eine erste Anlaufstelle vermitteln.
Wenn Mitarbeiter die falschen Teile sammeln, eine Gasflasche fallen lassen, Pflegekräfte die falschen Medikamente verabreichen, Manager ständig die Pflicht zum Tragen von persönlicher Schutzausrüstung durch Mitarbeiter unbeachtet lassen, Millionen von Euro an die falschen Banken überwiesen werden oder Gabelstapler in einer Kurve umkippen usw., dann ist hierbei immer “Menschlicher Faktor” entscheidend. Nachfolgend finden Sie die zwölf häufigsten Fehlerursachen, warum solche Fehler auch im Rahmen des Arbeitsschutzes auftreten. Diese auch als „Dirty Dozen“ bezeichneten Ursachen sind das Ergebnis jahrelanger Unfalluntersuchungen (Menschlicher Faktor oder Humanfaktor). Ich kann aber aus Erfahrung bestätigen, dass sie auf jede andere Branche übertragbar sind. Wer an sich arbeiten will, um Fehler bei jeglicher Tätigkeit zu vermeiden, muss sich dieser möglichen Fehlerursachen bewusst sein – und die entsprechenden Schlüsse für sich ziehen. Diese Liste soll Vorgesetzten und Prozessverantwortlichen helfen, präventive Maßnahmen zu ergreifen, damit Fehler gar nicht erst entstehen. Somit sind Sie auch qualifiziert, eine erste Risikoanalyse der Prozesse in Ihrem Verantwortungsbereich durchzuführen. Außerdem ist die Kenntnis dieser „schmutzigen Dutzende“ für alle CIP-, Six Sigma- usw. Teams nützlich. Der eine Ursachenanalyse durchführen (sollte). Sie helfen, die richtige Frage „Warum?“ zu stellen. » Fragen bei der Erstellung einer Ursachenlandkarte, um bei Handlungsfehlern versteckte Ursachen, die in vorgelagerten Prozessen nicht sichtbar sind, zu identifizieren und zu analysieren.
1. Keine gute Verbindung (Mangelnde Kommunikation) Null-Fehler-Management, Analyse von Fehlerursachen, fehlende Kommunikation, das Fehlen von Übermittlung, Empfang oder Bereitstellung ausreichender Informationen führt zu einer fehlerhaften oder unvollständigen Erledigung der Aufgabe. Es ist ein häufig beobachtetes Phänomen, insbesondere beim Lernen einer neuen Aufgabe. Nur 30 % der verbalen Kommunikation werden von beiden Gesprächspartnern wahrgenommen und verstanden. Denken Sie immer an das Spiel “Stille Post”.
Was können wir dort tun? Als Absender der Nachricht: Andere erinnern sich normalerweise an den ersten und letzten Teil dessen, was Sie sagen. Deshalb: Das Wichtigste am Anfang sagen und am Ende wiederholen. Wenn es wichtige Informationen gibt, bitten Sie Ihren Gesprächspartner, diese zu wiederholen. Stellen Sie sicher, dass er die Nachricht verstanden hat. Verwenden Sie Checklisten, wo immer es sinnvoll ist.
2. Hinlänglichkeit (Selbstgefälligkeit) Fehlerfreie Verwaltung Übermäßiges Selbstvertrauen aufgrund vermeintlicher Erfahrung bei der Durchführung von Routineaufgaben führt zu Fehleinschätzungen darüber, was nicht zu tun ist.
Oder dass Arbeitsschritte übersprungen werden; Getreu dem Motto: „Bisher ist immer alles gut gelaufen.“
Was können wir dort tun? Vermeiden Sie es, nur das zu sehen, was Sie sehen möchten: Üben Sie sich darin, Gleichgültigkeit und Selbstgefälligkeit in sich selbst zu erkennen – und zwingen Sie sich, gründlich und fleißig zu sein. Nennen Sie eine Arbeit nicht erledigt, bis sie vollständig erledigt ist. Wenn Sie etwas nicht beenden konnten, sagen Sie es.
3. Unwissenheit (Mangel an Wissen) Management ohne Fehler, Analyse der Fehlerursachen, Unwissenheit Fehlende Bildung, Unterweisung, Schulung, Information und/oder Fähigkeit, eine Aufgabe ohne Hilfe auszuführen.
Was können wir dort tun? Wenn Sie etwas nicht mehr wissen oder noch nie eine Tätigkeit gemacht haben: Probieren Sie es nicht aus, sondern wissen Sie immer, was Sie tun: Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Gedächtnis, sondern nutzen Sie Handbücher, Gebrauchsanweisungen, Sicherheitsdatenblätter. Wenn eine neue Version herauskommt, stellen Sie sicher, dass die alte nicht mehr verwendet wird.
4. Ablenkungen Null Ausfall-Management-Fehler-Ursachen-Analyse-Ablenkung Ablenkungen erschweren es, sich auf das zu konzentrieren, was getan werden muss.
Was können wir dort tun? Vermeiden Sie bei Tätigkeiten, die volle Konzentration erfordern, Ablenkungen durch Gespräche mit Kollegen. Wenn Sie ein Telefon haben und jemand Sie anruft, sagen Sie dem Anrufer, dass Sie zurückrufen oder Ihre Aktivitäten einstellen werden. Auch Anrufe im Auto über die Freisprecheinrichtung sind nervig.
5. Mangelnde Zusammenarbeit (Mangelnde Teamarbeit) Gerade bei komplexen Aufgaben, an denen mehrere Personen beteiligt sind, ist die mangelnde gegenseitige Abstimmung ein Nährboden für mögliche Fehler.
Was können wir dort tun? Stellen Sie sicher, dass das Team zusammenarbeitet: Besprechen Sie zu Beginn der gemeinsamen Aufgabe, was zu tun ist und wer was macht. Stellen Sie sicher, dass jeder versteht, was vor sich geht, und dass sich alle über den Prozess und ihre Rolle einig sind. Vertrauen Sie Ihren Teamkollegen.
6. Müdigkeit (Ermüdung) Fehlerfreies Management – Analyse der Fehlerursachen – Ermüdung Körperliche oder geistige Erschöpfung, die die Arbeitsproduktivität gefährdet. Müdigkeit und Erschöpfung führen dazu, dass der Arbeiter die Aufgabe nicht vollständig erledigt, lässig an sie herangeht oder in der Kommunikation unklar wird.
Was können wir dort tun? Beheben Sie Leistungsprobleme im Zusammenhang mit Ermüdung: Vermeiden Sie schwierige Aufgaben, wenn Sie körperlich erschöpft sind. Wichtige Entscheidungen zum Beispiel. die Freigabe der Produktionscharge darf nicht
7. Mangel an Ressourcen und Werkzeugen (Fehlende Ressourcen) Null-Fehler-Management, Ursachenanalyse, unzureichende Ressourcen. Unzureichendes Personal, Ausrüstung, Dokumentation, Zeit, Teile usw. um die Aufgabe abzuschließen.
Was können wir dort tun? Verbessern Sie die Kontinuität von Arbeitsabläufen, damit sie nicht ständig unterbrochen werden: Stellen Sie sicher, dass alle Teile, mit denen Sie sich befassen müssen, vorhanden sind. Wenn die Teile nicht zusammenpassen, sortiere sie. Verwenden Sie nur Teile und Ausrüstung, die für die jeweilige Aufgabe vorgesehen sind. Wenn das Personal kurzfristig ausfällt, ist dies kein Grund, gegen die bestehenden Regeln zu verstoßen.
8. Zeit- und Leistungsdruck (Druck) Sicherheitskontrolle – Fehlerursachenanalyse – Zeitdruck – Leistungsdruck Echte oder selbst wahrgenommene externe Einflüsse, die die Produktivität an ihre Grenzen bringen.
Was können wir dort tun? Reduzieren Sie die Exposition gegenüber körperlichem oder geistigem Stress (negativer Stress): Spüren Sie, ob der Zeit- oder Produktivitätsdruck wirklich von außen kommt, oder ob Sie sich gerade selbst in den Wahnsinn treiben. Lernen Sie, beim Setzen von Prioritäten zwischen Wichtigkeit und Dringlichkeit zu unterscheiden.
9. Mangel an Durchsetzungsvermögen Null-Fehler-Management-Fehler-Ursachen-Analyse-Mangelbestätigung Die Unfähigkeit anderer, Bedenken hinsichtlich objektiv falscher oder unvollständiger Anweisungen, Befehle oder Handlungen anderer zu äußern oder schriftlich mitzuteilen.
Was können wir dort tun? Drücken Sie Ihre Gefühle, Meinungen, Überzeugungen und Bedürfnisse auf positive und produktive Weise aus: Lassen Sie sich nicht von Ihren Standards zurückhalten. Treffen Sie Entscheidungen, die der Sache dienen, auch wenn Ihr Chef das alles für harmlos hält. Schließlich sind Sie ein Experte. Wenn Sie sich für etwas entschieden haben, bleiben Sie dabei. Und stolpern Sie nicht über das erste Gegenargument.
10. Stress Ausfallsichere Management-Fehler-Ursachen-Stress-Analyse Eine natürliche körperliche Reaktion auf mentalen oder physischen Stress. Treten Stresssituationen selten auf, ist Stress nicht gesundheitsschädlich. Andererseits wirkt sich anhaltender Stress auf fast alle Organsysteme negativ aus.
Was können wir dort tun? Kontrollieren Sie Stress, bevor er Ihre Arbeit beeinträchtigt: Folgen Sie dem Schritt-für-Schritt-Fehlerbehebungsprozess, um Probleme zu beheben. Unbedingt erforderlich ist: Problemdefinition → Ursachenanalyse → Ggf. weitere Zwischenschritte erforderlich. Machen Sie gegebenenfalls eine kurze Pause. Besprechen Sie Probleme, die Sie alleine nicht lösen können, mit jemandem, der Ihnen helfen kann. Sorgen Sie für grundlegende Ordnung am Arbeitsplatz. Sie müssen immer wissen, wo sich alles befindet.
11. Mangelndes Verständnis des Problems/der Situation (Mangelndes Bewusstsein) Fehlerfreies Management bei fehlendem Problembewusstsein Die Unfähigkeit, das große Ganze zu sehen, einzuschätzen, was auf dem Spiel steht, und mögliche Konsequenzen vorherzusehen.
Was können wir dort tun? Wenn Sie sich nicht zutrauen, die Arbeit zu erledigen, tun Sie es nicht. Bevor Sie einen Job beginnen, den Sie noch nie zuvor gemacht haben, stellen Sie sicher, dass Sie verstehen, worum es geht. Wenn Sie ständig mit Jobwechseln konfrontiert sind, spielen Sie den gesamten Prozess vorher immer wieder in Gedanken durch. Achten Sie auf mögliche Gefahren, die eine Gefahr für Sie oder andere darstellen.
12. Nichteinhaltung von Standards/Gewohnheiten/Verhaltensregeln (Standards und Normen) Zero Management-Analyse von Fehlerursachen für die Nichteinhaltung erwarteter Regeln sind wichtig. Vor allem, wenn Sie ständig in anderen Bereichen arbeiten.
Was können wir dort tun? Helfen Sie mit, ein positives Arbeitsumfeld mit einer positiven Einstellung und guten Arbeitsgewohnheiten zu schaffen und aufrechtzuerhalten: Schlechte Gewohnheiten sind kein Grund, Verfahren, Aktionen, Handlungen usw. zu rechtfertigen. unangemessen oder falsch – obwohl es offensichtlich einen schnelleren Weg gibt.
Bei der Zusammenarbeit verschiedener Fachfirmen auf dem Bau, können schnell teure und gefährliche Unfälle geschehen.
Fällt dem Dachdecker zum Beispiel ein Ziegel vom Dach, stellt das ein erhebliches Risiko dar für eine Person, die zeitgleich Arbeiten an der Fassade ausführt.
Solche riskanten Situationen und damit einhergehende Bußgelder möchte man natürlich vermeiden. Deshalb ist es laut Gesetz Vorschrift, dass ein Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo) vor Ort ist. Der SiGeKo übernimmt die Koordination über die verschiedenen Fachfirmen und trägt die Verantwortung dafür, dass die Bauplanung für alle Mitarbeiter so sicher wie möglich abläuft.
Deshalb bieten wir Ihnen eine digitale Ausbildung zum SiGeKo an, die Sie bequem von zuhause aus absolvieren können. Erfahren Sie, welche gesetzlichen Vorschriften erfüllt ein müssen und erhalten Sie im Rahmen Ihrer SiGeKo Ausbildung praxisnahe Anweisungen für eine sichere und ordnungsgemäße Arbeitsweise auf dem Bau. Im Anschluss an die Ausbildung lassen wir Ihnen eine überall anerkannte Urkunde per Post zukommen.
Warum sollten Sie sich ausgerechnet für diesen Online Lehrgang zum SiGeKo entscheiden?
Die Auswahl an Online-Kursen auf diesem Gebiet ist groß, aber genauso groß sind die Unterschiede bei den Kosten und bei der Qualität. Wir bieten Ihnen einen großen Mehrwert bei den Kurs-Inhalten, denn diese wurden von Herrn Donato Muro, einem langjährigen Experten auf diesem Gebiet entwickelt. Herr Muro blickt auf diverse Studien und Ausbildungen zurück und steht Ihnen im Rahmen des Lehrgangs auch gerne als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Das Team ist auch bei technischen Fragen zu den üblichen Bürozeiten per E-Mail oder Whatsapp erreichbar. Gerade bei Unklarheiten rund um die Inhalte gibt Herr Muro seinen Kursteilnehmern gerne ein paar zusätzliche Tipps mit auf den Weg. Sein Expertenwissen zeigt sich an der übersichtlichen und leicht verständlichen Gestaltung der Kurse, die in 9 verschiedene unterteilt sind. Insgesamt erstreckt sich dieser Kurs über 64 Kurseinheiten. Die Videos dauern nie länger als 30 Minuten, sodass sich die Inhalte gut einprägen können. Dank der anschaulichen Videos, Grafiken und PDFs werden die Lektionen auf unterhaltsame und abwechslungsreiche Weise vermittelt. Die PDFs stehen anschließend zum Download bereit, sodass das Gelernte auch offline nochmal wiederholt und nachgeschlagen werden kann. Einer der größten Vorteile besteht natürlich auch im Kostenfaktor, denn wir bieten diese Ausbildung zu einem ausgesprochen fairen Preis-Leistungsverhältnis an und heben uns somit von der Konkurrenz ab. Dieser Kurs richtet sich unter anderem an Architekten, Bauplaner sowie baufachlich Vorgebildete. Voraussetzung für diesen Online-Lehrgang sind baufachliche Kenntnisse (RAB 30, Anlage A) sowie Berufs- und Führungserfahrung.
Welche Vorteile bringt die digitale Ausbildung zum SiGeKo nach RAB 30 Anlage B + C mit sich?
Lange Anfahrtszeiten zu den Seminarorten? Unkosten für die Planung der Dienstreise und jede Menge Stress bei der Organisation? Nicht bei uns, denn wir bieten Ihnen eine zeitlich flexible Ausbildung, die Sie komfortabel und wann immer Sie möchten aus Ihren vier Wänden absolvieren können. Entscheiden Sie selbst, wo, wann und wie schnell Sie die Lehrinhalte durcharbeiten möchten.
Durchlaufen Sie diesen digitalen Kurs in Ihrer eigenen Geschwindigkeit. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihren Lehrplan an Ihre individuelle Situation anzupassen. Als Frühaufsteher legen Sie schon frühmorgens eine kleine Lerneinheit ein, während Sie als Nachteule einfach Ihren Feierabend nutzen.
2. Flexibilität bei der Ortswahl
Die Online-Ausbildung ermöglicht es, Ihre Zeit flexibel einzuteilen. Ganz gleich, ob am Wochenende, im Urlaub, auf der Arbeit oder im Zug: Sie können Ihren Kurs auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop jederzeit abrufen. Falls die Konzentration nachlässt oder Ihnen etwas dazwischenkommt, pausieren Sie das Video einfach und schauen es später weiter. Für die Kursteilnahme empfehlen wir Ihnen eine stabile Internetverbindung mit mindestens 6000er-DSL-Leitung sowie im Idealfall die Nutzung eines LAN-Kabels. Achten Sie bitte darauf, dass Sie einen aktuellen Webbrowser verwenden.
3. Stets auf dem neuesten Stand
Wir garantieren Ihnen, dass wir die Lektionen stets entsprechend dem neuesten Stand der Wissenschaft aktualisieren. Diese Updates sind für uns selbstverständlich, denn schließlich steht die Welt um uns herum niemals still und wir alle müssen uns dem Wandel der Zeit anpassen. Das gilt natürlich auch für Vorschriften, Gesetzgebungen und Forschungsergebnisse, die sich ständig ändern. Selbst gedruckte Bücher und Artikel laufen schnell Gefahr, nicht mehr den neuesten Erkenntnissen zu entsprechen. Deshalb ist die Aktualisierung unserer Online-Kurse ein wichtiger Bestandteil unseres Angebots.
4. Nutzen Sie Ihre kostbare freie Zeit anderweitig Wer möchte seine wertvolle Freizeit schon im Stau auf der Autobahn oder bei einer langen Anreise verschwenden? Mit unser Online-Ausbildung sparen Sie sich diesen Aufwand und haben somit mehr freie Minuten zum Entspannen, für die Familie oder für Freunde.
5. Profitieren Sie von niedrigeren Kosten
Eine Präsenzschulung kann sehr teuer werden, denn zu den Kosten für die Seminarräume kommen noch Anfahrtskosten sowie Spesen für das Hotel und die Verpflegung. Es bedarf keiner Rechenarbeit, um zu zeigen, ein Online-Kurs für Sie wesentlich günstiger ist. Übrigens: in einigen Bundesländern werden Lehrgänge zur Ausbildung von Sige-Koordinatoren von der Arbeitsagentur gefördert. Es kann sich deshalb lohnen, sich bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur über entsprechende individuelle Fördermöglichkeiten zu informieren.
6. Keine Abwesenheit vom Betrieb Es ist nicht erforderlich, dass Sie sich mehrere Tage für diese Ausbildung frei nehmen, denn mit dem Onlinekurs können Sie auch zwischendurch lernen. Deshalb müssen Sie als Mitarbeiter auch keinen Betriebsausfall in Kauf nehmen und können Ihrem Unternehmen weiterhin zur Verfügung stehen.
7. Staatlich anerkanntes Schulung Wenn es endlich so weit ist und Sie Ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen Sie sich auf Ihre Abschlussurkunde freuen. Dieses wird deutschlandweit anerkannt und ist damit ein weiterer wichtiger Meilenstein auf Ihrem Karriereweg. Unsere Urkunden sind der Nachweis für besonders praxisorientierte Fortbildungen. Erweitern Sie Ihr technisches Know-How und zeigen Sie, dass Sie eine verantwortungsbewusste und organisatorisch mitdenkende Fachkraft sind.
Missachtung des Arbeitsschutzes bleibt nicht ohne Folgen Nach dem Arbeitsschutzgesetz müssen Arbeitgeber für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz ihrer Arbeitnehmer sorgen und dafür alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen. Ihre gesetzlich vorgeschriebenen (nationalen und EU weiten) Pflichten umfassen neben der menschengerechten Planung und Einrichtung der Arbeit und Arbeitsplätze, die Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und Arbeitsunfällen.
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Entsprechende Gesetzestexte stehen vor allem in den folgend aufgeführten Paragrafen zum Arbeitsschutzgesetz.
Donato Muro
Der Inhaber von SicherheitsIngenieur.NRW ist ein aus dem Fernsehen bekannter Experte für Arbeitssicherheit. Er studierte an mehreren deutschen Hochschulen, ist Naturwissenschaftler, Ingenieur, Jurist, Arbeitspsychologe, Toxikologe und MBA.
§ 1 Abs. 1 ArbSchG
Gemäß § 1 Abs. 1 ArbSchG ist der Arbeitgeber verpflichtet, Gefahren für Gesundheit und Leben abzuwenden.
§ 3 ArbSchG – Grundpflichten des Arbeitgebers
Gemäß § 3 ArbSchG muss der Arbeitgeber auf eigene Kosten eine geeignete Organisation aufbauen und entsprechende Vorkehrungen treffen, damit die Maßnahmen zum Arbeitsschutz auf allen Hierarchieebenen durchgeführt und eingehalten werden können.
§§ 25, 26 ArbSchG – Bußgeld und Strafvorschriften
In den §§ 25 + 26 ArbSchG sind die Rechtsverordnungen aufgeführt, die bei Zuwiderhandlung mit einem Bußgeld geahndet werden können.
Dies betrifft beispielsweise die Rechtsverordnungen
zur Betriebssicherheit
zur Bildschirmarbeit
zu Lärm und Vibration
zur arbeitsmedizinischen Vorsorge
zur Arbeitsstätte
und
zum Mutterschutz.
Welche Rechtsverordnungen den eigenen Betrieb betreffen, kann jeder Unternehmer anhand einer Gefährdungsbeurteilung herausfinden. Die Gefährdungsbeurteilung muss allerdings, durch die relativ häufigen Veränderungen im Betriebsgeschehen, kontinuierlich überprüft werden.
§ 25 Abs. 1 Nr. 2 ArbSchG
Unter § 25 Abs. 1 Nr. 2 ArbSchG in Verbindung mit dem § 22 findet sich die Rechtsgrundlage zur Verhängung von Bußgeld. Damit hat die Behörde die Möglichkeit, ihrer Anordnung Nachdruck zu verleihen, wenn Arbeitgeber oder Arbeitnehmer die Arbeitsschutzvorgaben nicht erfüllen.
Das Bußgeld beginnt bei 5.000 Euro. Widersetzt sich der Arbeitgeber wiederholt der Anordnung des Behördenmitarbeiters, kann ihm eine Geldstrafe bis zur Höhe von 25.000 Euro drohen.
Kommt der Unternehmer den Anordnungen häufiger nicht nach, wird ihm nach einigen Verweigerungswiederholungen die Befähigung abgesprochen, ein Geschäft zu führen.
§ 26 ArbSchG
Bei dem § 26 ArbSchG geht es um die Fälle von vorsätzlicher Missachtung des Gesetzes oder den bedingten Vorsatz. Wurde durch Gleichgültigkeit gegenüber dem Arbeitsschutzgesetz die Gesundheit oder sogar das Leben der Mitarbeiter gefährdet, droht dem Arbeitgeber eine Freiheitsstrafe. Bei fahrlässiger Körperverletzung kann eine Freiheitsstrafe bis maximal 3 Jahre verhängt werden. Bei fahrlässiger Tötung beträgt die Maximalstrafe 5 Jahre. Kommt es lediglich zu einer Geldstrafe, so orientiert sich diese an den Einkommensverhältnissen des Verursachers.
§ 3 BetrSichV – Gefährdungsbeurteilung
Als wesentliche Grundvoraussetzung für den Arbeitsschutz steht am Anfang die Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsplätze (§ 9 ArbStättV (Arbeitsstättenverordnung)). Diese Beurteilung sollte bereits vor der Auswahl und Beschaffung der Arbeitsmittel beginnen und darf nur von fachkundigen Beschäftigten durchgeführt werden.
Nach abgeschlossener Gefährdungsbeurteilung muss die Wirksamkeit der entsprechenden Schutzmaßnahmen überprüft werden. Zudem müssen neben der kontinuierlichen Verbesserung des Arbeitsschutzes Wirksamkeitskontrollen (mindestens 2-mal jährlich) erfolgen.
Der § 3 BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung) enthält alle Maßnahmen, zu denen der Arbeitgeber verpflichtet ist, um die Sicherheit und Gesundheit seiner Arbeitnehmer zu gewährleisten.
Ab § 3 Abs. 7 BetrSichV sind die Fälle aufgeführt, die eine regelmäßige Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung verlangen oder sogar deren unverzügliche Aktualisierung. Wird bei der Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung festgestellt, dass eine Aktualisierung nicht nötig ist, muss dieses Beurteilungsergebnis mit Datum dokumentiert werden.
Kommt es zu einem Arbeitsunfall und wurde im Vorfeld keine ordnungsgemäße Gefährdungsbeurteilung nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes erstellt, kann dies neben den hohen Strafen durch den Gesetzgeber auch Regressforderungen der Berufsgenossenschaft zur Folge haben.
Denn wer eine Gefährdungsbeurteilung vorsätzlich falsch oder fahrlässig fehlerhaft dokumentiert, handelt ordnungswidrig und riskiert ein Bußgeld in Höhe von 3.000 Euro. Bei diesem Betrag handelt es sich allerdings um einen Regelsatz.
Das Bußgeld kann bei uneinsichtigen Arbeitgebern bedeutend höher ausfallen. Eine beharrliche Missachtung der Anordnungen wird entsprechende strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Werden Beschäftigte durch vorsätzliche Unterlassung der Gefährdungsbeurteilung in Bezug auf ihre Gesundheit oder im ärgsten Fall in Bezug auf ihr Leben gefährdet, kann das für den Arbeitgeber zu einer empfindlichen Geldstrafe führen oder sogar zu einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr (siehe § 26 Nr. 2 ArbSchG, § 25 Abs. 1 ArbSchG und § 23 BetrSichV).
Verantwortung im betrieblichen Arbeitsschutz – Unkenntnis schützt nicht vor Strafe
Unternehmer, die den Arbeitsschutz ignorieren und deshalb ihre Aufgaben wie Wartungen von Arbeitsmitteln und Unterweisungen der Mitarbeiter unterlassen, müssen mit entsprechenden Bußgeldern rechnen.
Selbst wenn der Arbeitgeber die Pflichten im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes auf seine fachkundigen Mitarbeiter ordnungsgemäß überträgt, bleibt er in der Gesamtverantwortung für die Einhaltung des betrieblichen Gesundheitsschutzes. Im Extremfall, wenn er zum Beispiel seine Kontrollpflichten vernachlässigt oder ungeeignete Mitarbeiter ausgewählt hat, kann er sogar strafrechtlich belangt werden. Es reicht somit nicht, dass der Arbeitgeber bei der Übertragung der Pflichten den am besten geeigneten Mitarbeiter auswählt, er muss sich auch in gewissen Abständen von seiner gleichbleibenden Befähigung durch stichprobenartige Kontrollen überzeugen. Nur so können drohende Gefahren zuverlässig abgewendet werden.
Sollte der Arbeitgeber sich in diesem Bereich nicht sicher fühlen, kann er sich von externen Sachverständigen oder Spezialisten unterstützen lassen.
Delegiert der Arbeitgeber die Überwachungs- und Kontrollpflicht beispielsweise an seinen Geschäftsführer, kann dieser ebenfalls wegen einer Ordnungswidrigkeit in Haftung genommen werden (Organisationshaftung § 130 OWIG).
Der § 130 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWIG) befasst sich mit der vorsätzlichen und fahrlässigen Verletzung der Aufsichtspflicht und der hieraus resultierenden Unterlassung von Maßnahmen zur Sicherstellung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes wie beispielsweise:
die Gefährdungsbeurteilung,
die Auswahl und Bestellung der geeigneten Personen,
die auf verschiedenen Ebenen ablaufende Überwachung der Aufsichtspersonen,
die unerwartete Kontrolle der Aufsichtspersonen und
die Sicherstellung der Einhaltung von Gesundheits- und Arbeitsschutzpflichten.
Gemäß § 130 Abs. 3 OWIG kann bei einer mit Strafe bedrohten Pflichtverletzung die Geldbuße einen Betrag in Höhe von einer Million erreichen.
Neben den Führungskräften sind auch die Arbeitnehmer in gewisser Weise für den Arbeitsschutz verantwortlich, wie zum Beispiel in den Fällen:
der Unterstützung von entsprechenden Maßnahmen zur Abwendung von Sicherheits- und Gesundheitsgefahren,
der Mitteilung festgestellter Gefahrenpotenziale und
der Weigerung bei Weisungen, die offensichtlich gegen den Grundsatz der Sicherheit und Gesundheit gerichtet sind.
Somit sollten die Mitarbeiter auf allen Hierarchiestufen eingebunden und die Einhaltung des Arbeitsschutzes angemessen überwacht werden.
Für die problemlose Akzeptanz der Sicherheitsvorschriften ist es nötig, die Mitarbeiter im Bereich des Arbeitsschutzes zu unterweisen. Nach intensiver Schulung sind alle Arbeitnehmer in der Lage den betrieblichen Arbeitsschutz verantwortlich mitzugestalten und tragen somit ihren Teil dazu bei, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.
Fehlerhafter Arbeits- und Unfallschutz und seine Folgen
Mitarbeiter des Gewerbe-Aufsichtsamts und auch Mitarbeiter der Berufsgenossenschaften können unangemeldet in die Unternehmen kommen und das Einhalten der Vorgaben zum Arbeits- und Unfallschutz in den Unternehmen überprüfen.
Stellen die Beamten Unregelmäßigkeiten bei den Schutzvorschriften fest, kann es – je nach Schweregrad – zur Verhängung eines Bußgeldes kommen bis hin zum Freiheitsentzug.
Als Voraussetzung für den Freiheitsentzug muss allerdings Vorsatz nachgewiesen werden. Das heißt, dass der Unternehmer die Gefährlichkeit des Arbeitsbereiches hätte erkennen müssen und dass er somit die Verletzung oder sogar den Tod einer Person billigend in Kauf genommen hat.
Rückt der säumige Unternehmer in den Fokus der Berufsgenossenschaft, kann diese gemäß SGB VII ebenfalls Bußgelder bis zu 10.000 Euro verhängen oder – je nach Schwere des Vergehens – die strafrechtliche Verfolgung einleiten, möglicherweise bis zum Freiheitsentzug. Arbeitgeber sollten daher niemals den Arbeitsschutz ignorieren.
Verstoß gegen das Arbeitsschutzgesetz: Welche Konsequenzen drohen? Von Arbeitsrechte.de
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Warum sollten Sie sich ausgerechnet für diesen Onlinekurs entscheiden?
Vielleicht stellen Sie sich die Frage, warum Sie sich unter all den angebotenen Kursen, die es im Internet zu finden gibt, ausgerechnet für diesen Lehrgang entscheiden sollten. Nun, bei uns sind Sie bestens aufgehoben und werden fachmännisch betreut und beraten. Wir stehen Ihnen jederzeit bei Unklarheiten zur Verfügung und beraten Sie natürlich auch Ihrem individuellen Karriereweg. Entwickelt und geleitet wird dieser Kurs von einem langerfahrenen Experten auf diesem Gebiet: Herrn Donato Muro. Er ist der Inhaber von Sicherheitsingenieru.NRW und blickt auf zahlreiche Qualifikationen zurück. Donato Muro begleitet Sie mit seinem kompetenten und freundlichem Auftreten bei diesem Lehrgang. Er ist Naturwissenschaftler, Ingenieur, Jurist und angehender Arbeitspsychologe und findet große Freude darin, seine Erfahrungen sowie sein umfangreiches Wissen auf verständliche und unterhaltsame Weise mit seinen Kursteilnehmern zu teilen. Denn ein Kurs sollte nicht nur informativ und lehrreich sein, sondern natürlich auch Spaß machen und einen dazu motivieren, seinem Job mit Leidenschaft nachzugehen.
Warum ist der Online-Kurs “Befähigte Person zur Prüfung von Leitern und Tritten gemäß DGUV Information 208-016” so wichtig?
Wenn man bedenkt, dass pro Jahr über 23.000 Unfälle in Verbindung mit Leitern gemeldet werden, liegt die Antwort auf diese Frage klar auf der Hand. Mit diesem Lehrgang leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Erhöhung Ihrer eigenen Sicherheit und der Ihres Teams. Circa 155 betroffene Personen landen anschließend nämlich leider nach solch einem Leiterunfall in der Berufsunfähigkeit. Denn natürlich kann solch ein Unfall mit schweren Verletzungen einhergehen und im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen. In diesem Online-Seminar lernen Sie unter anderem, wie Sie Leitern, Tritte und Kleingerüste nach der Betriebssicherheitsverordnung sicherheitstechnisch prüfen. Der Einstieg in diesen Kurs ist jederzeit möglich und richtet sich unter anderem an Sicherheitsbeauftragte, Mitarbeiter Lager & Logistik sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Dank Ihnen wird es in Zukunft vor Ort weniger oder hoffentlich auch überhaupt keine Unfälle geben. Als Mitglied im Team der Prävention übernehmen Sie eine verantwortungsvolle und ausgesprochen wichtige Aufgabe. Wir unterrichten Sie bezüglich der Rechtsvorschriften und den damit verbundenen Verantwortungs- und Haltungsfragen.
Welche Vorteile bringt dieser Online-Lehrgang mit sich?
1. Rufen Sie die Kursinhalte in Ihrem eigenen Tempo ab Bei diesem Online-Kurs müssen Sie sich nicht an feste Kurszeiten halten oder morgens beeilen, um pünktlich zum Präsenzseminar zu erscheinen. Arbeiten Sie die Module einfach in Ihrer eigenen Geschwindigkeit ab und legen Sie zwischendurch jederzeit eine Pause ein. Die Videos sind absichtlich sehr kurz gehalten und haben maximal eine Dauer von einer halben Stunde. Das fördert die Motivation und verringert Konzentrationsschwierigkeiten. Da Sie ohnehin in Ihrem eigenen Wohlfühl-Tempo lernen, können Sie die Videos natürlich jederzeit pausieren, so oft Sie wünschen wiederholen oder eine komplexere Lektion nachschlagen. Im Vergleich zum Präsenz-Seminar müssen Sie den Dozenten abschließend nicht um eine Wiederholung der Lerninhalte bitten. Falls Sie nach Abschluss der Lektionen dennoch Verständnisfragen haben, stehen wir Ihnen natürlich gerne jederzeit zur Verfügung. Zu den normalen Bürozeiten können Sie uns natürlich auch bei technischen Problemen per E-Mail oder Whatsapp kontaktieren.
2. Genießen Sie räumliche Unabhängigkeit Sie sind gerade im Urlaub oder im Zug unterwegs? Nutzen Sie diese freie Zeit, um sich online fortzubilden. Selbst wenn Sie Schichtarbeiter sind, können Sie sich Ihre Zeit bequem einteilen und zum Beispiel auch mal spätabends oder frühmorgens lernen. Der Online-Zugang steht Ihnen 24 Stunden zur Verfügung. Das bedeutet: Sie können die Lehrinhalte jederzeit und überall durcharbeiten. Sie benötigen dazu lediglich einen stabilen Internetzugang und idealerweise ein Lan-Kabel. Bestimmen Sie selbst, ob Sie am Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone lernen.
3. Umfassende Inhalte, die stets auf dem neuesten Wissensstand sind Selbstverständlich legen wir Wert darauf, dass unsere Kursangebote regelmäßig mit den neuesten Updates aktualisiert werden.
4. Mehr Zeit zum Entspannen Ein großer Vorteil der Online-Ausbildung besteht darin, dass diese sehr stressfrei für Sie abläuft. Auf Wunsch können Sie nämlich gerne auch bequem im Garten, auf dem Balkon, auf der Arbeit oder an anderen Orten die Video-Lektionen und anderen Inhalte abrufen. Im Vergleich zu Präsenz-Seminaren bleiben Ihnen lange Dienstreisen und Anfahrtswege erspart. Auch Kosten für Verpflegung, Unterkunft oder Seminarräume entfallen. Allein der Aufwand für An- und Abfahrt zum Seminarort sollte nicht unterschätzt werden. Planen Sie in dieser Zeit lieber etwas anderes Schönes und verbringen Sie mehr kostbare Zeit mit Ihrer Familie und mit Freunden.
5. Reduzieren Sie Ihre Kosten auf ein Minimum Wie bereits erwähnt wurde sparen Sie sich einen großen Beitrag an Unkosten, der ansonsten für die Reise zum Seminarort anfallen würde. Daher kommt Sie ein solcher digitaler Kurs zur Weiterbildung wesentlich günstiger.
6. Betriebsausfälle sind nicht notwendig Als fleißiger und ambitionierter Mitarbeiter müssen Sie Ihr Unternehmen auch im Rahmen der Fortbildung nicht verlassen. Sie können sich bequem berufsbegleitend weiterbilden.
7. Staatlich anerkannte Urkunde Am Ende der Lektionen gilt es eine Abschlussprüfung zu bestehen. Nachdem Sie die Fragen erfolgreich beantwortet haben, dürfen Sie sich auf die postalische Zusendung Ihrer Urkunde zum Leiterprüfer freuen. Dieses ist natürlich staatlich anerkannt. Mit Ihrer Urkunde sind Sie dazu in der Lage, Leitern, Tritte und fahrbare Arbeitsbühnen (Roll-/Fahrgerüste) sachkundig zu prüfen und eine gefahrlose Benutzung zu gewährleisten. Vorgeschriebene wiederkehrende Prüfungen können von eigenem Personal durchgeführt werden und selbstverständlich besteht die Möglichkeit, dass Sie diese Dienstleistung an anderen Unternehmen anbieten oder sich je nach Ihren vorherigen Qualifikationen selbstständig machen. Leitern und Tritte müssen regelmäßig, je nach Benutzungshäufigkeit und Beanspruchung, geprüft werden.
Auch der Arbeitsschutz bestimmt den Unternehmenserfolg
Arbeitsschutz war im 19. Jahrhundert eine zentrale Forderung der Arbeitnehmer. Unfälle zu verhüten war zunächst ein Interesse der direkt Betroffenen. Diese Einstellung hat sich heute auf den Inhaber des Betriebs übertragen. Denn auch er ist mittlerweile motiviert, sich für Unfallverhütung einzusetzen. Zu groß können die Nachteile sein, wenn er es unterlässt. Für den Erfolg des Unternehmens ist der Arbeitsschutz ein nicht zu übersehender Faktor, denn durch Unfälle entstehen Kosten. Und der Inhaber des Betriebs ist sicherlich verantwortlich für Alles, was in seinem Betrieb vor sich geht, aber das Kostenrisiko zu beachten ist in seinem ureigenen Interesse und eine seiner wesentlichen Aufgaben.
Warum eigentlich Arbeitsschutz?
Die Arbeitssicherheit ist auch Thema diverser wissenschaftlicher Studien, die alle zu dem selben Ergebnis kamen. Betriebe, die in den Arbeitsschutz investieren, verbessern nicht ihr Ansehen bei der Belegschaft. Sie erlangen durch die entsprechenden Maßnahmen auch zusätzliche Vorteile. Denn viele Betriebsstörungen lassen sich mit dem entsprechenden Bewusstsein für Arbeitssicherheit vermeiden. Als Folge werden Ausfalltage gemindert, das Unternehmen produziert weniger Ausschuss, die Nacharbeit wird verringert. Auch die Motivation der Beschäftigten steigt nachhaltig, ihre Zufriedenheit verbessert sich.
Durch Störungen des betrieblichen Ablaufs entstehen zusätzliche Arbeiten, Ressourcen werden gebunden. Mit der Reduktion dieser unnötigen Aktivitäten stellt sich eine dauerhafte Qualitätsorientierung ein, die Produktqualitäten werden optimiert, Innovationen können problemlos entwickelt und implementiert werden. Denn es werden weniger Kapazitäten durch Produktionsausfälle gebunden. Schließlich steigt das Ansehen der Firma, denn das Angebot steht jederzeit verlässlich dem Markt zur Verfügung.
Wir unterstützen Sie bei der Aufgabe den Arbeitsschutz in Ihrem Unternehmen noch stärker zu integrieren und zu verbessern: durch Ausbildung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit in Ihrem Unternehmen zum Beispiel. Aber auch bei der Stellung einer SiFa in Ihrem Unternehmen in NRW.
Die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg
Arbeitsschutz heißt heute nicht nur Unfallverhütung oder die Fokussierung auf einen gesundheitsgerecht gestalteten Arbeitsplatz. Er bedeutet zunehmend, daß die Maßnahmen erheblich zur Steigerung des betrieblichen Erfolgs beitragen. Denn jeder einzelne Mitarbeiter ist ein signifikanter Bestandteil des Unternehmens. Der Arbeitgeber und seine Mitarbeiter sind wechselseitig aufeinander angewiesen.
Besonders im Kleinbetrieb stellt die moderne Arbeitsorganisation an den einzelnen Mitarbeiter hohe Anforderungen. Er soll flexibel sein, selbständig arbeiten, sich kreativ einbringen. Aber damit nicht genug: Kundengespräche sind zu führen, Termine müssen eingehalten und die Qualität der Produkte darf nicht außer acht gelassen werden.
Die Produktion ist gefährdet
Durch Arbeitsunfälle oder Krankheiten stehen all diese essentiellen Bestandteile der Herstellung für einen gewissen Zeitraum dem Unternehmen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Die anstehenden Aufgaben müssen nun mit einer geringeren Anzahl von Mitarbeitern bewältigt werden. Deshalb werden Überstunden notwendig, Sonderschichten werden gefahren. Reicht all dies nicht aus, bemüht sich das Unternehmen um Ersatzpersonal – oft zu horrenden Kosten.
Aber all diese Umstrukturierungen sind nicht von Heute auf Morgen umgesetzt. Es droht ein anhaltender Produktionsausfall, bis die Gesundheit der Mitarbeiter wieder hergestellt ist oder die Leihkräfte gefunden und eingearbeitet sind. Währenddessen laufen die Kosten aber weiter. Die Maschinen müssen gewartet, Löhne, Miete, Strom weiter gezahlt werden.
Durch Ersatzarbeiter, gleich ob aus dem eigenen Betrieb oder von außerhalb, entstehen immer Qualitätsprobleme. Die über einen längeren Zeitraum entwickelten Standards sind mit neuem Personal nicht in kurzer Zeit wieder erreichbar. Damit mindert sich die Zufriedenheit der Kunden, die hochwertige Produkte gewohnt waren und nun Wartezeiten hinnehmen müssen. Und bald arbeiten die eigenen Mitarbeiter an der Leistungsgrenze, verzichten auf Freizeit. Schließlich sind sie überlastet, die Unzufriedenheit steigt und stört das Betriebsklima oft dauerhaft.
Kosten für das Unternehmen
All das führt auch zu negativen betriebswirtschaftlichen Auswirkungen und schlägt sich schließlich auch dauerhaft in den Betriebsergebnissen nieder. Statistisch lässt sich das Ausmaß genau beziffern. Die Kosten, die durch Fehltage entstehen, belaufen sich täglich pro Mitarbeiter auf 500 bis 1 000 Euro.
Aber auch die Folgen für die gesamte Volkswirtschaft sind nicht zu übersehen. Im Jahr 2014 ergaben sich 95 600 Arbeitsunfälle. Damit sank die Arbeitsproduktivität um 57 Milliarden Euro, die Bruttowertschöpfung um 90 Milliarden. Die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit betrug laut Statistik 12 Tage. Übrigens waren 43,1 Prozent der Ausfälle auf psychische Belastungen zurückzuführen.
Vorteile für die Mitarbeiter
Viele Unternehmen sehen sich aber nicht in der Lage, dem Arbeitsschutz ausreichend nachzukommen. Denn für diese Aufgaben müssten neue Mitarbeiter eingestellt oder externe Firmen beauftragt werden. Aber für das Problem gibt es eine einfache Lösung: Beziehen Sie Ihr Personal ein, wenn es um die Organisation des Arbeitsschutzes geht. In vielfältiger Form werden Aufgaben und die damit verbundenen Verantwortlichkeiten an die Mitarbeiter übertragen. Warum wird die Elektrofachkraft nicht nebenbei Hygienebeauftragter, der Software-Entwickler kann auch als „Betriebsbeauftragter für Immissionsschutz“ betriebliche Abläufe koordinieren und für sie verantwortlich sein.
Mit dem Einbinden der Mitarbeiter bleibt dem Vorgesetzten mehr Zeit für die wesentlichen Aufgaben. Aber die Vorteile sind nicht nur auf der Seite der Unternehmensführung. Ohne weiteres Zutun verbessern sich die Organisationsabläufe, denn die Mitarbeiter können nun ihre Ideen mit einbringen. Ursache ist, daß sie ohnehin immer nah an den Problemen sind und diese bereits erkennen, bevor sie offenkundig werden. Als Folge gibt es im Fertigungsprozess weniger Störfälle, denn Mängel können frühzeitig beseitigt werden, oft noch bevor ernste Schäden auftreten konnten.
Übrigens müssen Arbeitslose eine Stelle nicht annehmen, wenn in dem Betrieb gegen das Arbeitsschutzgesetz verstoßen wird (Weitere Infos). Unternehmer haben also auch in dieser Hinsicht erhebliche Nachteile bei Nichtbeachtung des Themas Arbeitsschutz.
Optimierung der Produktion durch ein Sicherheitsbewusstsein
Durch die Beteiligung und ihren Beitrag zum Erfolg des Betriebs werden die Mitarbeiter deutlich produktiver. Sie entwickeln ein neues Selbstbewusstsein, denn sie fühlen sich nun ernst genommen. Damit steigt ihre Motivation. Und schließlich verbessert sich die Arbeitszufriedenheit, was wiederum eine direkte Auswirkung auf die Qualität der gefertigten Produkte hat. Auch die Fehltage – oft eine Folge von Unzufriedenheit und Überforderung – gehen zurück, was die Verlässlichkeit der Fertigung optimiert.
Jeder im Unternehmen Beschäftigte sollte durch sein Beteiligung an den Konzepten des Arbeitsschutzes eine neue Zuständigkeit erkennen. Arbeit bedeutet nicht nur maximale Produktivität, sondern auch ein Bewusstsein für die vorhandenen Risiken. Und auch für den Erhalt der Gesundheit – der eigenen und der aller Mitarbeiter – bin ich als Teil der betrieblichen Ablaufs verantwortlich – im Sinne des Unternehmens und zu meinem eigenen Vorteil.
Der Wille des Kunden
Aber nicht nur interne Strukturen verbessern sich durch einen richtig verstandenen Arbeitsschutz, auch am Markt steigen mit der Einrichtung von Unfallverhütungen die Chancen. Kunden erwarten nicht nur pünktliche Lieferung hochqualitativer Erzeugnisse. Zunehmend versuchen sie, sich gegen mögliche Risiken abzusichern. Besonders Kunden aus der Industrie fordern immer häufiger Nachweise über Arbeitsschutzsysteme. Und das Unternehmen sollte den neuen Bedingungen Rechnung tragen, denn auch andere Betriebe stellen sich auf die Kundenwünsche ein und verbessern damit ihre Chancen am Markt.
Um die Schutzziele zu definieren, sollte stets das gesamte Arbeitssystem einbezogen werden. Im Mittelpunkt steht der Beschäftigte, der im Arbeitsablauf die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel an der Arbeitsstätte verbraucht. Dies sind die wesentlichen Elemente der Produktion, auf die sich der Arbeitsschutz wesentlich bezieht. Aber jeder Teil des Betriebsablaufs besteht seinerseits aus besonderen Komponenten, die nicht außer acht gelassen werden sollten. Das Verarbeiten von Material benötigt Energie, Zwischenergebnisse müssen kontrolliert, frei werdende Stoffe gelagert und überwacht werden. Unfälle oder Störungen entstehen nicht unmittelbar am Arbeitsplatz, sondern auch im Umfeld der Produktion, und auch hier sollte das Unternehmen auf Ausfälle vorbereitet sein.
Fazit
Selbstbewusste Mitarbeiter sind ein Produktionsfaktor. Die Arbeitsergebnisse werden optimiert, wenn die Menschen im Betrieb nicht nur als Arbeiter akzeptiert, sondern als Teil des Unternehmens wertgeschätzt sind. Der Arbeitsschutz, auch wenn er von der Belegschaft nur passiv erlebt wird, zeigt jedem Mitarbeiter in der Produktion, daß der Inhaber der Firma seine Probleme kennt und entsprechende Lösungen umsetzt. Wenn der Mitarbeiter dann auch noch selber an den Konzepten und der Umsetzung beteiligt wird, kann das Unternehmen in seiner Gesamtheit nur profitieren. Und die Antwort auf die Frage „Warum eigentlich Arbeitsschutz?“ lautet immer: Gleichermaßen für die Mitarbeiter und ebenso für das Unternehmen.
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