Online Lehrgang: Sicherheitsbeauftragter nach DGUV Information 211-042

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Die Sicherheit und die Gesundheit sind zwei essentielle Faktoren auf der Arbeit, die alle Mitarbeiter und jeden Ihrer Kollegen betreffen. Doch nicht jeder betritt seinen Betrieb mit dieser Einstellung. Als Sicherheitsbeauftragter nach DGUV übernimmst du eine wichtige Aufgabe. Diese wurde laut Gesetz folgendermaßen definiert:

Sicherheitsbeauftragte unterstützen die Unternehmensleitung, Führungskräfte, die Fachkraft für Arbeitssicherheit, die betriebsärztliche Betreuung sowie die Kollegen beim Vermeiden von Unfällen, berufsbedingten Krankheiten und Gesundheitsgefahren.

Der Sicherheitsbeauftragte in Theorie und Praxis. Taschenbuch von Donato Muro und Osamah Khawaja. 14,90 Euro.

Aber was bedeutet das eigentlich konkret?
Sicherheitsbeauftragte sind von der Unternehmerin/vom Unternehmer bestellte Personen, die sie/ihn bei der Durchführung der Maßnahmen zur Verhütung der Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren unterstützen.
Als Sicherheitsbeauftragter sind Sie mitten im Team Prävention und bist dafür verantwortlich Arbeits- und Betriebsausfälle zu verhindern. Das ist natürlich eine große Verantwortung, aber bei dieser Arbeit seid ihr nie ganz alleine, sondern arbeitet gemeinsam mit einer oder mehreren Sicherheitsfachkräften. Es handelt sich hierbei um ein gesetzlich vorgeschriebenes Ehrenamt, das für ein Unternehmen mit mehr als 20 Personen unverzichtbar ist. In vielen Unternehmen wird die Position des Sicherheitsbeauftragten zusätzlich ausgeschrieben.

Warum Sie sich für diesen Online Lehrgang entscheiden sollten:

Im Internet gibt es viele Online Ausbildungen zum SiBe. Dieser Kurs wurde von Donato Muro, einem anerkannten Experten auf diesem Gebiet entwickelt. Er ist Inhaber von Sicherheitsingenieur.NRW und blickt auf langjährige Erfahrung der Berufspraxis zurück.
Zu den zahlreichen Vorteilen dieses Kurses zählt es, dass dieser wesentlich günstiger als die anderen ist, aber dennoch mehr zu bieten hat. Der Inhalt entspricht 3 Vollzeit-Tagen, aber bei diesem Angebot lernt man am intensivsten und am umfangreichsten.

Warum lohnt sich genau diese Ausbildung als wertvolle Investition für den Rest Ihres Lebens?

Da unsere Ausbildung ausschließlich digital abläuft, profitieren Sie von einer freien Zeiteinteilung. Das bedeutet, dass Sie Ihre eigene Lerngeschwindigkeit festlegen können. Legen Sie jederzeit eine Pause ein und lernen Sie, wo Sie möchten, wann Sie möchten und in Ihrem eigenen Tempo.

Nach Bestehen der Abschlussprüfung händigen wir Ihnen eine Urkunde aus, das von allen Stellen akzeptiert wird.

Beispiele für konkrete Themen aus diesem Kurs sind:

  • Brandschutz
  • Erste Hilfe
  • Elektrischer Strom
  • Verkehrssicherheit
  • Gesundheitsschutz
  • Rechtsgrundlagen

Welche Voraussetzungen gibt es für diesen Kurs?

Grundsätzlich kann jeder Mitarbeiter in einem Betrieb an der Sicherheitsbeauftragter Fortbildung teilnehmen. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, sollten Sicherheitsbeauftragte keine Vorgesetztenfunktion haben. Im Idealfall haben Sie vielleicht schon einen guten “Draht” zu Ihren Kollegen und es fällt Ihnen leicht, Hinweise und Anmerkungen rund um den Arbeitsschutz auf verständliche Weise zu vermitteln. Gute Deutschkenntnisse und Volljährigkeit werden für die erfolgreiche Teilnahme vorausgesetzt.

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1. Legen Sie Ihr individuelles Wohlfühl-Tempo fest
Greifen Sie wann immer Sie wollen auf Ihren Online-Kurs zu. Nutzen Sie die Zeit im Zug oder Ihren Feierabend zuhause, um sich zum Beispiel ein 30-minütiges Video anzusehen oder einen Absatz zu lesen. Selbst auf der Arbeit können Sie hin und wieder in Ihre Unterlagen blicken.
Diese 8 Module würden in Vollzeit zwei ganze Tage füllen. Doch bei freier Zeiteinteilung müssen Sie sich hierüber keine Gedanken machen, denn Sie nehmen sich einfach so viel Zeit, wie Sie benötigen, um die Lerninhalte kennenzulernen und zu verstehen.

2. Ortsunabhängiger Zugriff auf die Lerninhalte
Profitieren Sie von maximaler Flexibilität und teilen Sie sich Ihre Zeit ganz nach Ihren Bedürfnissen ein.
Die Online Unterweisungen sind jederzeit auf allen Endgeräten wie zum Beispiel Ihrem Laptop, Smartphone, Computer oder Tablet verfügbar. So können Sie zum Beispiel Warte- oder Leerlaufzeiten sinnvoll nutzen und Ausfallzeiten reduzieren.
Stellen Sie Ihre Kompetenz durch diese Ausbildung unter Beweis.
Sie benötigen lediglich einen stabilen Internetzugang.

3. Aktuelle Lerninhalte
Wir achten darauf, dass die Ausbildungsinhalte stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind und kümmern uns regelmäßig um Updates. Die Inhalte werden verständlich und unterhaltsam präsentiert. Die Inhalte der Fortbildung entsprechen den aktuellen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Information 211-042. Für alle fertig ausgebildeten Sicherheitsbeauftragte empfiehlt es sich übrigens, alle drei bis fünf Jahre eine Fortbildung zu absolvieren. Damit stellen Sie sicher, immer auf dem neuesten Stand hinsichtlich der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu bleiben.

4. Zeitersparnis
Sparen Sie sich den Aufwand für die Vorbereitung und Durchführung. Die fertigen Online Unterweisungen können flexibel in Ihren Arbeitsalltag eingebunden werden. Außerdem entfallen Kosten und Aufwand für Reisen, sodass Sie keine kostbare Zeit für lange Anfahrtswege oder Übernachtungen verschwenden müssen. Lernen Sie vollkommen stressfrei und entspannt zuhause im Garten oder in der Hängematte und sparen Sie sich die Parkplatzsuche oder anderen Aufwand.

5. Kostenersparnis durch ausbleibende Dienstreisen
Bedenken Sie nur einmal, wie viel bares Geld Sie sich durch einen bequemen Online-Zugang sparen. Bei diesem flexiblen Angebot entfallen Unkosten für die Anreise, Hotels und Verpflegung. Alle Ausbildungsinhalte stehen Ihnen 24 Stunden auf der Arbeit oder Zuhause zur Verfügung, sodass Sie zum Beispiel auch spätabends, nachts oder frühmorgens ein paar Lerninhalte in Ihren Alltag einschieben können. Nutzen Sie Ihre freie Zeit im Urlaub oder am Wochenende und investieren Sie in Ihre Zukunft.

6. Kein Betriebsausfall

7. Anerkennung in ganz Deutschland
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten Sie von uns per Post eine Urkunde nachhause geschickt, das deutschlandweit anerkannt ist und Ihnen somit viele Türen öffnet. Dieser Fernlehrgang ist staatlich geprüft und von allen Seiten zugelassen.
Wir bieten Ihnen eine fachlich korrekte, pädagogisch sinnvoll aufgebaute und professionelle Fortbildung an, von der Sie lebenslang profitieren werden.

Online Lehrgang: EuP Schulung zur Elektrotechnisch unterwiesenen Person nach VDE 0105-100

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Dieser Lehrgang entspricht den Vorgaben zur Unfallverhütung des Vereins Deutscher Elektrotechniker (DIN VDE 0100 VDE 0105-​100) und den DGUV-​Vorschriften. Als elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) wissen Sie, welche Schutzeinrichtungen es gibt und welche Aufgaben Ihnen grundsätzlich übertragen werden können, die Sie unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft ausführen dürfen.Online Schulung: EuP

Buch: Basics für die elektrotechnisch unterwiesene Person

Die EuP-Ausbildung zu elektrotechnisch unterwiesenen Person nach VDE 0105-100 eignet sich perfekt für Sie, falls…

– Sie einen Mitarbeiter zum EuP fortbilden lassen wollen, der während der Ausbildung im Betrieb aktiv bleiben soll. Da unsere Ausbildungen digital erfolgen, fallen keinerlei Anfahrts- und Übernachtungskosten an und genießen zeitliche Flexibilität

– Sie in einem Berufsfeld aktiv sind, bei dem Sie regelmäßig elektrische Betriebsräume aufsuchen oder in der Nähe elektrischer Anlagen tätig sind.
Dazu gehören zum Beispiel, insbesondere Berufsgruppen wie Haustechniker bzw. Instandhaltungspersonal, IT-Fachpersonal, Heizungs- und Klimamonteure und Reinigungspersonal.
Außerdem umfasst die Zielgruppe natürlich auch Schlosser, Monteure, Mechaniker, Installateure, Betriebs- und Servicetechniker, Anlagefahrer, Hausmeister und Sicherheitsbeauftragte, die bestimmte betriebsbedingte Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln durchführen

– Sie bereits eine elektrotechnisch unterwiesene Person sind und eine jährliche Unterweisung nach DGUV Vorschrift 3 erforderlich ist. Elektrotechnisch unterwiesene Personen (EuPs) müssen mindestens einmal pro Jahr unterwiesen werden.

– Sie durch weitere Fortbildungen eine Verbesserung Ihrer Qualifikationen anstreben, um Ihre Chancen im Bewerbungsgespräch oder bei Gehaltsverhandlungen zu erhöhen.
Als elektronisch unterwiesene Person stehen Sie für mehr Sicherheit, vermeiden Unfälle und helfen bei Ernstfällen und Elektrounfällen. Verschaffen Sie sich einen eindeutigen Vorsprung durch Ihre Qualifizierung und heben Sie sich von Mitbewerben ab.

– Sie auf einen mehrtägigen Betriebsausfall für die Fortbildung verzichten möchten. Unsere digitalen Schulungen zeichnen sich durch ihre zeitliche Flexibilität aus.

Profitieren Sie von zeitlicher Flexibilität: Unser Online Lehrgang läuft digital ab. So können Sie in Ihrem eigenen Tempo lernen. Bestimmen Sie selbst, wo Sie lernen möchten, wann Sie lernen möchten und wie schnell Sie lernen möchten.

Nach Abschlussprüfung schicken wir Ihnen eine Urkunde zu, das in ganz Deutschland akzeptiert wird.

Alle weiteren Informationen [hier] oder auf der Kursseite [hier].

1. Teilen Sie sich Ihre Zeit selbst ein und legen Sie Ihr persönliches Wohlfühl-Tempo fest

Egal ob Sie im Büro, im Urlaub, unterwegs im Zug oder Zuhause sind: sobald Sie Zeit haben können Sie auf den Kurs zugreifen und unmittelbar anfangen zu lernen. Die Videos sind absichtlich kurz gehalten und dauern maximal eine halbe Stunde. Das Wichtigste wird anschließend nochmal zusammengefasst und steht auch als PDF für die Verwendung offline zur Verfügung. So haben Sie jederzeit die wichtigsten Informationen zum Nachlesen kompakt im Überblick.

2. Ortsunabhängiger Zugriff auf die Lerninhalte im Online Lehrgang

Die Online-Ausbildung ermöglicht Ihnen eine freie Zeiteinteilung der 10 Module.
Sie benötigen lediglich ein Tablet oder einen Computer und können die Schulung dann jederzeit durchführen, ganz gleich, ob Sie gerade eine Pause machen oder ein wenig Zeit am Wochenende zur Verfügung haben. Eine stabile Internetverbindung mit mindestens 6000er-DSL-Leitung. Wir empfehlen die Nutzung eines LAN-Kabels. Zu den normalen Büroöffnungszeiten steht das Team mit Rat und Tat zur Seite und beantwortet gerne sämtliche Fragen rund um den Online Lehrgang.
Bitte nutzen Sie einen aktuellen Webbrowser (Firefox, Google Chrome, Edge, Safari).

3. Regelmäßig aktualisierte Themen auf dem neuesten Wissensstand

Wir achten darauf, dass die Inhalte stets aktuell sind.

4. Mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben

Durch die Online-Ausbildung verschwenden Sie keine Zeit, da keine langen Anfahrten oder Übernachtungen eingeplant werden müssen. Nutzen Sie Ihre freie Zeit für die schönen Dinge des Lebens wie Ihre Familie, Freunde, Hobbys oder zum Entspannen.

5. Profitieren Sie von einem kostengünstigen Angebot und sparen Sie sich jede Menge Geld wie Reisekosten und Reiseaufwand

Sparen Sie sich zusätzliche Kosten für die Anreise, Hotels und Verpflegung. Greifen Sie stattdessen bequem auf alle Inhalte der Ausbildung von Zuhause oder von der Arbeit aus zu.

6. Bilden Sie sich online und berufsbegleitend fort: Keine Betriebsausfälle, da die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen anwesend

Es ist nicht nötig, dass Ihr Mitarbeiter für die Fortbildungszeit das Unternehmen verlassen muss. Damit steht er Ihrem Betrieb in dringenden Fälle weiterhin zur Verfügung.

7. Garantierte Anerkennung von allen Stellen

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung, wird sie bei Vorlage der Urkunde von jeder Stelle anerkannt. Sie erhalten den Fachkundenachweis gemäß DGUV Vorschrift 3. Sie erhalten die offiziell anerkannte Fachkenntnis, ortsveränderliche Betriebsmittel unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft (EFK) zu prüfen und zu beurteilen.
Im Anschluss an den Lehrgang können Sie die Gefahren des elektrischen Stroms besser einordnen. Die Urkunde wird Ihnen innerhalb weniger Tage an Ihre Wunschadresse per Post zugeschickt.
Dieser Online Lehrgang dient dem Fachkundenachweis. Die eigentliche Bestellung zur elektrotechnisch unterwiesenen Person kann nur innerbetrieblich durch den Fachvorgesetzten erfolgen.
Die Prüfung der durch die TRBS 1203 gelisteten Anforderungen an die befähigte Personen gem. § 2 Abs. 6 BetrSichV erfolgt durch den bestellenden Fachvorgesetzen.

Welche Schweißverfahren gibt es und wie schaut der Arbeitsschutz dazu aus?

Unterschiedliche Schweißverfahren, die durch einen individuellen Arbeitsschutz sicherer durchzuführen sind

Um mindestens zwei verschiedene Bauteile beziehungsweise Werkstücke auf Dauer zu verbinden, ist Schweißen eine schnelle bewährte Technik. Im Rahmen der unterschiedlichen Schweißtechniken werden dafür teilweise extrem hohe Temperaturen verwendet. Diese Verfahren haben sich bereits seit langer Zeit bewährt, sodass sich für verschiedene Materialien und Verbindungsarten auch spezielle Schweißverfahren entwickelt haben.

Gefahrstoffe beim Schweißen

Gängige und erprobte Schweißverfahren für nachhaltige Verbindungen

Bei der sogenannten MIG/MAG Schweißtechnik handelt es sich um ein einfaches, vielseitiges und international angewendetes Verfahren. Da sich MIG/MAG Schweißen für viele Verbindungen, aufgrund der simplen Handhabung, einsetzen lässt, ist diese Art Schweißtechnik überaus beliebt. Bei MIG/MAG Schweißen dient ein Lichtbogen, der zwischen einer Strom-führenden Drahtelektrode und einem Bauteil / Werkstück mithilfe von MAG (CO2), Mischgas oder MAG (Argon) entsteht, dazu, um die Materialien dauerhaft zu verbinden.

Autogenschweißen – universell, flexibel und bewährt

Beim Autogenschweißen geht es um ein Schweißverfahren, welches als echter Dauerbrenner bezeichnet werden kann. Diese Art Schweißen hat sich seit etlichen Jahren bewährt und kann flexibel und universell zum Verbinden von Bauteilen eingesetzt werden. Des Weiteren eignen sich Autogenbrenner perfekt für Bearbeitungsverfahren, wie beispielsweise Verformen und Trennen. Autogenschweißen punktet besonders durch minimale Investitionskosten sowie wenig Anwärmzeit für Zieltemperaturen bis maximal 3.500 Grad Celsius. Daher ist Autogenschweißen ein ideales Verfahren für unzählige Branchen wie unter anderem Behälterbau und Stahlbau, Maschinenbau und Schiffsbau.

Autogenschweißen ist also eine traditionelle Schweißtechnik, welche einfach zu handhaben ist. Das Verfahren wird mithilfe eines Autogenschweißgerätes und dessen Flamme sowie einem bestimmten Zusatzwerkstoff durchgeführt. Die Flamme dient zum Schmelzen der Schweißstöße, sodass sich beide Bauteile miteinander verbinden lassen. Allerdings wird Autogenschweißen heutzutage oft durch innovativere Verfahren ersetzt.

Elektrodenschweißen – der Allrounder unter den Schweißtechniken

Elektrodenschweißen wird überwiegend auf Montagestellen als mobiles Schweißverfahren verwendet. Denn hierfür wird keine Gaszufuhr benötigt. Der elektrisch erzeugte Lichtbogen bildet sich zwischen dem Werkstück / Bauteil und einer ummantelten Elektrode. Während des Schweißprozesses schmilzt die Ummantelung der Elektrode langsam ab und schirmt dadurch das Schmelzbad vor Verunreinigungen aus der Umgebungsluft ab. Ein großer Pluspunkt dieses beliebten Schweißverfahrens ist, dass es für fast alle schweißbaren Materialien genutzt werden kann. Die Schweißgeräte sind in vielen unterschiedlichen Formaten und handlichen Größen am Markt erhältlich.

WIG-Schweißtechnik – saubere Schweißtechnologie für höchste Ansprüche

Mithilfe der WIG-Schweißtechnologie lässt sich stets ein exzellentes, sauberes Ergebnis schaffen. Das Verfahren WIG bedeutet Wolfram-Inert-Gas Schweißen. Hierbei agiert der Lichtbogen zwischen einer nicht-brennbaren Wolfram-Elektrode und dem Werkstück / Bauteil, um eine nachhaltige Verbindung zu erzeugen. Damit das Schweißgut nicht durch Kontakt mit der Umgebungsluft reagiert, werden sogenannte Inerte Gase (Schutzgase) eingesetzt. Der Schweißprozess an sich verläuft Spritzer-frei, sodass sich speziell bei der Bearbeitung von Aluminium und Edelstahl außerordentlich gute Schweißnaht-Ergebnisse erzielen lassen. Deshalb wird das WIG-Schweißverfahren häufig als saubere Schweiß-Technologie bezeichnet.

WIG-Schweißen (Wolfram-Inert-Gas Schweißen) ist auch unter der Kennzeichnung TIG-Schweißen (Tungsten Inert-Gaswelding) bekannt. Diese Art der Schweißtechnologie ist in der Anwendung sehr anspruchsvoll und sollte daher lediglich von Fachkräften ausgeführt werden, die sehr geübt und/oder in dem Verfahren ausgebildet sind. Denn nicht umsonst wird WIG-Schweißen als “Königin der Schweißverfahren” betitelt.

WIG-Schweißen gehört der Kategorie Schmelzschweißverfahren an. Hierbei schützen Inerte Gase (hauptsächlich Argon) den gesamten Schweißbereich sowie speziell den Lichtbogen. Letzterer befindet sich völlig frei zwischen dem Bauteile und der nicht-abschmelzenden Elektrode, die aus Wolfram besteht. Der benötigte Zusatzwerkstoff wird als Schweißstab manuell zugeführt, sodass sich durch das entstehende Schmelzbad eine nachhaltige Schweißnaht bilden kann.

WIG-Schweißnähte sind äußerst hochwertig und werden durch eine fast perfekte Optik ergänzt. Diese Qualität ist wiederum für diverse Industriebereiche wie unter anderem im Anlagen-/Maschinenbau, dem Pharmabereich sowie der Lebensmittel-Industrie essenziell.

Der Markt bietet heutzutage professionelle WIG-Schweißgeräte mit unterschiedlicher Leistung, die sich äußerst präzise der jeweiligen Schweißaufgabe anpassen lassen. Dies erfolgt durch eine exakte Abstimmung der individuell benötigten Schweißparameter. Dadurch lassen sich selbst allerhöchste Anforderungen an Qualitätsnähte problemlos erfüllen.

Trotz Hightech-Schweißverfahren ist Arbeitsschutz primär

Bei sämtlichen Schweißtechniken werden extrem hohe Temperaturen eingesetzt, sodass stets ein hohes Risiko für Unfälle und/oder Gesundheitsschäden besteht. Deshalb ist eine “Persönliche Schutzausrüstung” (PSA) sowie eine Gefährdungsbeurteilung durch Sicherheitsbeauftragte für Arbeitssicherheit unerlässlich.

Vom Unfallaufkommen abgesehen zeigen allerdings auch Statistiken, dass Mitarbeiter, die Schweißarbeiten vornehmen, für obstruktive beziehungsweise verengende Atemwegserkrankungen wie unter anderem Asthma und Bronchitis sehr anfällig sind. Bei häufigen Kontakten zu Chromverbindungen können sich sogar schwere Lungenerkrankungen einstellen.

Letztere entwickeln sich jedoch erst im Verlauf der Jahre, sodass Mitarbeiter die Auswirkungen fehlender Schutzmaßnahmen erst sehr spät beziehungsweise zu spät nachvollziehen können.

Jede Schweißtechnologie birgt ein gewisses Risiko in sich

Die unterschiedlichen Schweißtechniken werden aufgrund ihrer jeweils eingesetzten Energie wie beispielsweise Laser, Strom oder Gas unterteilt. Elektrische Schweißverfahren spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. Dazu gehören Techniken wie das Lichtbogenhandschweißen, das Metall-Inertgas sowie das Wolfram-Inertgas Schweißen.

Sollen entsprechende Schutz-Maßnahmen umgesetzt werden, ist dabei zu beachten, dass jede Schweißtechnologie andere Risiken beinhaltet. Dazu gehört elektrischer Strom, die Verdrängung der Atemluft (Sauerstoff), Explosions-/Brandgefahr sowie optische Strahlung und Freisetzung von schädlichem Rauch und Gasen.

Mögliche Schutzmaßnahmen beziehungsweise effizienter Arbeitsschutz

Welchen Umfang die PSA idealerweise haben sollte, wird normalerweise durch die fachgerechte Gefährdungsbeurteilung bestimmt. Wichtig ist allerdings, dass gleichermaßen das Schweißverfahren wie auch die örtlichen Einflüsse mit einbezogen beziehungsweise berücksichtigt werden.

Schweißtechniken sollten zudem stets so bestimmt werden, dass sich eine möglichst geringe Freisetzung von Schadstoffen ergibt. Allerdings sind es oft primär ökonomische Gründe wie auch technische Anforderungen, welche die Art der Schweißtechnologie bestimmen.

Eine effiziente Maßnahme kann die deutliche Verbesserung der Belüftung sein. Hierbei kann es sich unter anderem um eine leistungsstarke Absaugung am Arbeitsplatz handeln. Dadurch werden gesundheitsschädliche Gase und Rauch schnell und zuverlässig beseitigt. Kann diese Maßnahmen aus baulichen oder anderen Gründen nicht realisiert werden, muss mindestens ein ausreichender Atemschutz zur Verfügung gestellt werden.

Experten empfehlen hier beispielsweise Gebläse-unterstützte Schweißhelme. Diese Schutzmaßnahme erhöht nicht den Atemwiderstand, sodass der Körper nicht zusätzlich belastet wird. Für die Einführung und Umsetzung notwendiger Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter kann sich der zuständige Sicherheitsbeauftragte einsetzen, der auch für die Gefährdungsbeurteilung zuständig ist.

Weitere Maßnahmen für einen effizienten Schutz der Schweißer sind unter anderem mobile Absauganlagen, Arbeitszelte für Montagestellen gegen Witterung und als Schutz vor Spritzer/Funkenflug sowie Schutzwände und Schutzvorhänge in Werkstätten.

PSA für Gesundheitsschutz bei Schweißarbeiten

Bei jeder Schweißarbeit muss grundsätzlich eine Arbeitsbekleidung getragen werden, die schwer-entflammbar ist. Diese muss zudem Richtlinien der Norm DIN EN ISO 11611 erfüllen und demgemäß zertifiziert sein. Die Bekleidung muss stets hochgeschlossen sein und darf keinesfalls mit schnell-brennbaren und/oder entzündlichen Stoffen wie unter anderem Fett, Öl oder Ähnlichem beschmutzt sein.

Um den Körper zusätzlich vor Metall-/Schlackespritzern, Strahlung und Schweißgasen sowie Rauch zu schützen, sind Schweißer-Sicherheitsschuhe inklusive Leder-Stulpen, Schweißer-Handschuhe, eine Lederschürze und Augen-/Gesichtsschutz essenzielle Bestandteile für einen effizienten Schutz am Arbeitsplatz.

Schweißhelme mit Visier oder Handvisiere mit einem Augenschutzglas gegen optische Strahlung, welches für die jeweilige Schweißarbeit prädestiniert ist, dienen dem zusätzlichen Schutz von Augen und Gesicht. Es handelt sich dabei um weitere Arbeitsmittel, die auch die UV-Strahlung bei der Lichtbogen-Schweißtechnik reduzieren können. Denn hier treten oft Hauterkrankungen auf, die einem starken Sonnenbrand ähneln können.

Beim Lichtbogenschweißen kann es zum sogenannten Verblitzen kommen. Dies bedeutet, dass die Augen enormen Schaden nehmen können. Arbeitnehmer, die für Schweißarbeiten eingeteilt sind, sind verpflichtet ihre PSA vor Arbeitsbeginn sorgfältig zu überprüfen und eventuell der anstehenden Schweißarbeit anzupassen. Eigenschutz sollte natürlich ebenfalls im Vordergrund stehen.

Lärmschwerhörigkeit durch regelmäßige Schweißtätigkeit

Besondere Arbeitsbedingungen beim Schweißen erfordern sinnvolle Ergänzungen der “Persönlichen Schutzausrüstung” (PSA). Sind die Arbeiten beispielsweise über Kopf auszuführen, muss ein extra Kopf-/Nackenschutz aus schwer-entflammbarem Material getragen werden, der vor Spritzern und Strahlung schützt.

In Werkstätten, auf Montagestellen oder in Produktionshallen darf der dort herrschende Lärm nicht unterschätzt werden. Allerdings entsteht auch bei gewissen Schweißtechniken erheblicher Lärm. So ist laut Statistik die sogenannte Lärmschwerhörigkeit, die durch langjährige Schweißtätigkeit entstehen kann, eine der häufigsten Berufskrankheiten, die anerkannt sind.

Aus diesem Grund ist für ausgewiesene Lärmbereiche ein Gehörschutz vorgeschrieben, der in die “Persönliche Schutzausrüstung” (PSA) integriert wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob aktuell Schweißarbeiten auszuführen sind. In Kombination mit organisatorischen und technischen Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer ist eine gut ausgestattete PSA der Garant für mehr Sicherheit bei Schweißarbeiten.

Schimmelpilz am Arbeitsplatz, was tun?

Schimmelpilz am Arbeitsplatz, was tun? Schimmel kann am Arbeitsplatz an allen Stellen entstehen, wo das Raumklima eine hohe Luftfeuchtigkeit hat oder in einzelnen Arbeitsbereichen, die von erhöhter Feuchtigkeit betroffen sind. Eine besondere Anfälligkeit für Schimmelbildung entsteht vor allem dort, wo während der Arbeit stets Wasser zum Einsatz kommt, beispielsweise in der Gastronomie. Ein erhöhtes Schimmelrisiko wird aber auch durch Eigenschaften von Gebäuden begünstigt. Wenn Schimmelpilz einmal entstanden ist, sind passende Maßnahmen zur Gewährleistung des Arbeitsschutzes notwendig.

Donato Muro von Sicherheitsingenieur.nrw

Donato Muro

Der Inhaber von SicherheitsIngenieur.NRW ist ein aus dem Fernsehen bekannter Experte für Arbeitssicherheit. Er studierte an mehreren deutschen Hochschulen, ist Naturwissenschaftler, Ingenieur, Jurist, Arbeitspsychologe, Toxikologe und MBA.

DOWNLOAD: DGUV Information 201-028 – Handlungsanleitung Gesundheitsgefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe bei der Gebäudesanierung

Wir analysieren und beraten bei Schimmelpilzbefall – unter Leistungen.

Schimmel lebt von Feuchtigkeit sowie organischen Flächen

Dass sich Schimmelpilzsporen über die Luft verbreiten ist die Regel, also nichts Besonderes. Dies ist erst einmal unproblematisch. Ein Problem entsteht dann, wenn Schimmelpilzsporen günstige Gelegenheiten für die Entstehung von Schimmelpilz finden. Feuchte organische Flächen sind für sie ein optimaler Nährboden. Darunter fallen zum Beispiel sämtliche Holzgegenstände, die keine Behandlung gegen Schimmelpilzentstehung bekommen haben. Zudem kann der Pilz auf Stoff- und Papierflächen bestens gedeihen. Er nutzt sogar Organismen im Staub zum Wachstum.

Schimmelpilz in der Tapete der Arbeitsstätte

Der Schimmel entsteht gern auf Zellulosetapeten, zum Beispiel Vliestapeten oder Raufasertapeten, welche aus Zellulose- sowie Textilfasern hergestellt werden. Eingelagerte Dokumente und Akten sind bei entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit auch eine Wohlfühloase für Schimmelpilze.

In manchen Fällen besteht ein sehr hohes Schimmelrisiko

Hohe Luftfeuchtigkeit bildet außer organischen Untergründen noch eine Basis für Schimmelpilzwachstum. Laut der Verbraucherzentrale und weiteren Quellen gedeihen Schimmelpilzsporen bei über 60 bis 70 Prozent.

In bestimmten Branchen liegt die Arbeitsplatzluftfeuchtigkeit eher bei diesen Werten als anderswo. Die Gastronomie ist ein Beispiel, denn an diesen Arbeitsplätzen wird Wasser zum Kochen und Dünsten verwendet. Auch bei Lebensmittelherstellern oder in Handwerksbetrieben, die feuchten Putz verarbeiten, ist das Schimmelrisiko höher.

Jeder Mensch, jedes Tier und jede Pflanze verliert Feuchtigkeit. Bei Menschen ist es ein Schweißverlust von rund einem halben Liter pro Tag, auch bei körperlicher Untätigkeit und ohne sichtbaren Schweißausfluss. Wenn die Arbeit körperlich schwer ist, steigt diese Menge auf mehrere Liter am Tag an. Sobald sich einige Menschen innerhalb eines Raumes versammeln, in welchem die Feuchtigkeit kaum entweicht, kann die durchaus zum Problem werden.

Der Arbeitsplatz kann risikobehaftet sein.

Wenn eine Arbeitsstätte nicht oder schlecht gedämmt ist, kann dies zur Schimmelbildung führen. Ein Risiko hierfür entsteht durch Wärmebrücken, das heißt Bauwerksstellen, wo ein großer Anteil Wärme hinausströmt. Diese sind oft kühler als einige der anderen Raumbereiche. Es herrscht dort auch eine kältere Raumluft, die nicht so viel Feuchtigkeit einspeichern kann, als die wärmere Raumluft.

Deshalb führt Abkühlung dazu, dass die feuchte Raumluft kein weiteres Wasser mehr speichern kann und dieses in der Folge kondensiert. Ein höheres Schimmelrisiko an der Arbeitsstätte besteht dort, wo Feuchtigkeit nicht ausreichend abtransportiert werden kann. Ein Beispiel sind feuchte Papierakten, die in Räumen mit wenig Luftaustausch aufeinander gestapelt werden.

Schimmelpilze sehen nicht ansprechend aus

Schimmelbefall sollte keine Panik auslösen, doch kann er die Gesundheit gefährden. Es gibt viele Studien, die das Zusammenspiel zwischen Schimmel und Beschwerden der Atemwege aufzeigen. Schimmelpilzsporen sind außerdem mögliche Allergieauslöser. Kleinere Stellen mit Schimmelpilzbefall sind meist harmlos, doch größere Stellen bergen ein höheres Risiko.

Das Gefährdungsrisiko ist zusätzlich vom Schimmeltyp abhängig. Viele Schimmelpilzarten werden nach Farben eingeteilt. Beispiele sind Schwarz-, Gelb- oder Rotschimmel. Wenn ein schwarzer Schimmel entsteht, ist noch nicht sofort eindeutig, welche Schimmelart vorliegt, denn davon gibt es etliche Arten. Manche geben ein Mykotoxin ab, das giftig wirkt und bei empfindlichen Menschen zum Beispiel zu Atemnot führen kann. Somit bergen sie ein weiteres Gefährdungspotenzial. Zum Glück kommen die giftigen Schimmelpilze recht selten in Arbeitsräumen vor.

Arbeitgeber haben eine Pflicht zum Schutz ihrer Mitarbeiter

Schimmel an Arbeitsplätzen ist eine potenzielle Gefährdung der Mitarbeiter. Hier haben Arbeitgeber diverse Verordnungen und Gesetze einzuhalten, denn sie sind gegenüber ihren Mitarbeitern verantwortlich. Gemäß Arbeitsschutzgesetz sind Arbeitgeber verpflichtet, die im Zusammenhang mit den Arbeitsplätzen stehende Gefährdung zu ermitteln sowie zu beseitigen. In der Arbeitsstättenverordnung sind Schutzregeln für die Gesundheit von Arbeitnehmern bei der Einrichtung und dem Betrieb der Arbeitsstätten definiert.

Wegen Schimmelbefall in Arbeitsstätten können Arbeitgeber eventuell ihrer Verantwortungspflicht in Sachen Arbeitsschutz nicht länger nachkommen. Ob dies zutrifft, stellt eine fachkundige Gefährdungsbeurteilung fest. Gemäß dieser kann ein Wachstum von Schimmelpilzen eine Gefährdung im biologischen Sinne bedeuten. In diesem Fall sollte dringend gehandelt werden.

Schimmelbeseitigung und -verhinderung

Wenn Schimmelbefall an Arbeitsplätzen auftritt, ist dieser zu bekämpfen. Kleine Schimmelstellen lassen sich recht gut mit Spiritus, Wasserstoffperoxid sowie anderen Mitteln entfernen. Sollte wegen des Schimmels aber eine größere Schimmelsanierung fällig sein, sind weitere und aufwändigere Begleitmaßnahmen notwendig. Die Biostoffverordnung ist hier zu beachten. Sie definiert Maßnahmen, die die Mitarbeiter des Betriebes während der Sanierungsarbeiten schützen sollen.

Außer einer Schimmelbeseitigung sollten Maßnahmen zur Schimmelvorbeugung ergriffen werden. Am besten ist es, wenn gar nicht erst neuer Schimmel entsteht. Hierzu sind jegliche Maßnahmen geeignet, die die Luftfeuchte in Arbeitsräumen senken. Das kann zum Beispiel ein Luftentfeuchter leisten. Die Geräte gibt es für kleine und große Arbeitsräume.

Wenn Fehler am Bauwerk den Schimmelbefall begründen, ist die Bekämpfung des Schimmelpilzes nicht immer ausreichend. Aich die Luftfeuchte in Arbeitsräumen kann nicht immer mit einer guten Klimatechnik gesenkt werden. In manchen Fällen ist eine umfangreiche Sanierung des Gebäudes notwendig, wenn das Schimmelproblem langfristig gelöst werden soll. Das ist natürlich mit hohen Kosten verbunden, doch die sollten es wert sein, da die Gesundheit der Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen den wichtigsten Stellenwert hat.

Messung der Luftfeuchtigkeit in Arbeitsräumen

Mithilfe eines Hygrometers lässt sich die Luftfeuchte in Arbeitsräumen gut messen. Diese Geräte kosten nur ein paar Euro und sind mit einem Thermometer kombiniert, sodass der Messwert gleich richtig zugeordnet werden kann. Die Luftfeuchte sollte jeden Tag mehrmals gemessen werden. Nur wenn diese auf Dauer zu hoch oder zu niedrig ist, kann es bedenklich werden. Gewisse Schwankungen kommen vor und sind völlig normal. Hier unsere Empfehlung für ein Kombi-Messgerät.

Reduzierung der Luftfeuchtigkeit in Arbeitsräumen.

Falld die Luftfeuchte ständig über 60 Prozent liegt, sollte sie reduziert werden. Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten.

Mehrmaliges Lüften am Tag für etwa 10 Minuten ist eine gute Option. Dies lohnt sich allerdings nir dann, wenn die Außenliftfeuchtigkeit geringer als die Innenluftfeuchtigkeit ist, zum Beispiel, wenn die Außenluft kälter und weniger feucht ist.

Zimmerspringbrunnen und Pflanzen sorgen für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Sie sind zu entfernen. im Raum und sollten entfernt werden.

Ähnlich wie Luftentfeuchter können salzgefüllte Schalen bei der Entfernung der überschüssigen Luftfeuchtigkeit helfen.

Diese Dinge sollten Sie für den Notfall stets zuhause haben

Diese Dinge sollten Sie für den Notfall stets zuhause haben Lange Jahre dachte man in Mitteleuropa, dass hier so etwas nicht passieren kann wie in anderen Teilen der Welt: dass die Infrastruktur zusammenbricht und man sich nicht mehr versorgen kann bzw. versorgt wird. Letzteres mit Strom und fließendem Wasser, ersteres mit Nahrungsmitteln und allem Weiteren, was man zum Überleben benötigt. Doch die Ereignisse der jüngeren Vergangenheit, zwischen Corona-Pandemie und tödlicher Hochwasserflutwelle, haben gezeigt, dass es auch in diesen Breiten einmal zum schlimmsten Fall kommen kann. Deshalb sollte man die Hinweise der offiziellen Stellen ernst nehmen, dass jeder Haushalt ein Mindestmaß an Vorräten besitzen sollte, um einige Tage ohne Versorgung von außen überleben zu können. Doch was benötigt man genau, welche Lebensmittel konkret und in welchem Umfang?

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Bei Fragen zur innerbetrieblichen Notfallplanung nehmen Sie Kontakt zu uns auf: 📬 Kontaktformular

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat schon vor langer Zeit eine Liste zusammengestellt und veröffentlicht, die alles Elementare für einen solchen Fall enthält. Hier folgt nun eine Auflistung all dessen, was man im Fall einer zusammengebrochenen Versorgung benötigt. Dabei muss gar nicht davon ausgegangen werden, dass man von der Außenwelt abgeschnitten ist. Schon der erste Lockdown im Frühjahr 2020 hatte gezeigt, dass Hamsterkäufe sehr schnell auch hierzulande dazu führen können, dass bestimmte Lebensmittel oder Haushaltsprodukte rasch ausverkauft sind. Besser also, man ist ausgestattet mit jenen Dingen, die man längere Zeit lagern kann.

Konkrete Empfehlung vom Bundesamt

Den Zeitraum, den man ohne eine solche Versorgung von außen überstehen können sollte, bemisst diese Behörde auf zehn Tage. In den allermeisten Fällen dürfte ein Ausfall der Versorgung diesen Zeitraum nicht über-, sondern deutlich unterschreiten. Dennoch sollte man sich also auf die Versorgung alle im Haushalt lebenden Personen für zehn Tage einrichten.

Der durchschnittliche Kalorienverbrauch eines Erwachsenen wird dabei auf 2.200 Kalorien pro Tag festgesetzt. Wobei dieser Wert in der Realität je nach Körpergröße, Geschlecht und vor allem je nach körperlicher und auch geistiger Aktivität natürlich stark variieren kann.

Für eine Person sind somit die folgenden Vorräte empfohlen, welche diese für zehn Tage komplett ohne jeglichen Mangel oder Hunger ernähren können. Individuelle Vorlieben oder auch Bedürfnisse an bestimmten Nahrungsmitteln können dabei natürlich abweichend berücksichtigt werden. Das Folgende gilt als Orientierung und als Standard.

3,5 Kilogramm Getreideprodukte, Brot und Kartoffeln

Dies sollte in Bezug auf die Getreideprodukte konkret aus 714 Gramm Vollkornbrot, 286 Gramm Zwieback und 714 Gramm Knäckebrot bestehen. Dazu werden 357 Gramm rohe Nudeln als Vorrat empfohlen sowie 179 Gramm roher Reis. Außerdem sollten 536 Gramm Haferflocken als Vorrat vorhanden sein, um die gewünschten zehn Tage ohne neuerlichen Einkauf überstehen zu können. Als letztes Lebensmittel in dieser ersten Kategorie werden 714 Gramm Kartoffeln empfohlen.

4 Kilogramm Gemüse oder Pilze

Natürlich liegt auch hier die Zusammenstellung letztlich an den persönlichen Geschmackspräferenzen. Als Orientierung wird aber folgende Auswahl empfohlen:

  • 571 Gramm Grüne Bohnen
  • 643 Gramm Erbsen und Möhren
  • 500 Gramm Rotkohl
  • 500 Gramm Sauerkraut
  • 286 Gramm Spargel
  • 286 Gramm Mais
  • 286 Gramm Pilze
  • 286 Gramm Saure Gurken
  • 286 Gramm Rote Bete
  • 357 Gramm Zwiebeln

Aus dieser Liste sollten einzig die Zwiebeln frisch sein. Alle anderen Lebensmittel sollte man als in Form von Konserven vorrätig halten.

2,5 Kilogramm Obst

500 Gramm Kirschen im Glas werden empfehlen. Dazu kommen 179 Gramm Birnen, ebenso viele Gramm Aprikosen, 250 Gramm Mandarinen und 250 Gramm Ananas. Sofern man sie mag, sollten auch 143 Gramm Rosinen vorhanden sein wie auch 143 Gramm an Haselnusskernen. An Trockenpflaumen werden wiederum 179 Gramm empfohlen, dazu 714 Gramm an Frischobst, welches möglichst zuerst konsumiert werden sollte.

Mindestens 20 Liter Wasser und weitere Getränke

Pro Erwachsenem rechnet man einen Bedarf von 2 Litern Wasser pro Tag. Hinzu kommt allerdings auch jenes Wasser, das man zum Kochen benötigt. Wasser zum Waschen ist hierbei nicht eingerechnet, da es in dieser Aufstellung nur um die Ernährung im Katastrophenfalle geht.

2,5 Kilogramm Milch und Milchprodukte

Hier setzt das Bundesamt 2 Liter Milch für die gesamten zehn Tage an. Hinzu kommen 500 Gramm Hartkäse. Die Milch sollte natürlich H-Milch sein.

Fleischersatzprodukte und Eier

Hier empfiehlt das Bundesamt diese Zusammenstellung:

  • 107 Gramm Thunfisch
  • 71 Gramm Ölsardinen
  • 71 Gramm Heringsfilet in Soße
  • 179 Gramm Corned Beef
  • 214 Gramm Kalbsleberwurst
  • 257 Gramm Dauerwurst (z. B. Salami)
  • 214 Gramm Bockwürstchen
  • 8 Eier

357 Gramm Öl und Fette

Butter und Margarine sind darin nicht vorgesehen. Stattdessen sollte man etwa 179 Gramm Streichfett sowie 214 Gramm Speiseöl vorrätig halten.

Auch eine Hausapotheke ist ein Muss

Über eine gut ausgerüstete, aktuell gehaltene Hausapotheke sollte jeder Haushalt auch unabhängig von einem Katastrophenfall verfügen. Kommt es jedoch zu einem Engpass bei der Versorgung, wird deren Existenz umso wichtiger. Wiederum das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, dass folgende Medikamente und Utensilien in einer solchen Hausapotheke enthalten sein sollten:

  • Verbandskasten (DIN-Norm)
  • alle vom Arzt verschriebene Medikamente
  • Schmerzmittel
  • Desinfektionsmittel für die Haut
  • Desinfektionsmittel für Wunden
  • Erkältungsmittel
  • Fieberthermometer
  • Mittel gegen Durchfall
  • Salben gegen Sonnenbrand und Insektenstiche
  • eine Pinzette

Mit einer solchen Zusammenstellung seiner Hausapotheke kann man zumindest die Folgen minder schwerer Erkrankungen oder Verletzungen überstehen oder versorgen. Praktischerweise kann man derartige Hausapotheken an vielen Stellen komplett kaufen und muss nicht all ihre Bestandteile mühsam einzeln zusammensuchen. Wichtig bleibt aber, dass die Inhalte der Hausapotheke regelmäßig überprüft werden, insbesondere die Medikamente auf ihre Haltbarkeit.

Was genau ist der Unterschied zwischen Beauftragung, Benennung und Bestellung?

Was genau ist der Unterschied zwischen Beauftragung, Benennung und Bestellung?

Gutachter werden vom Gericht bestellt, Handwerker werden vom Kunden beauftragt: Was genau ist der Unterschied zwischen Bestellung und Beauftragung? In der juristischen Praxis kommt dem Unterschied zwischen Beauftragung und Bestellung eine große Rolle zu. Ganz besonders gilt dies für das Arbeitsschutzrecht im Allgemeinen und das Arbeitssicherungsgesetz im Besonderen. Im Arbeitsschutzrecht spielt neben den Begriffen Beauftragung und Bestellung auch der Begriff der Benennung eine Rolle.

Donato Muro von Sicherheitsingenieur.nrw

Donato Muro

Der Inhaber von SicherheitsIngenieur.NRW ist ein aus dem Fernsehen bekannter Experte für Arbeitssicherheit. Er studierte an mehreren deutschen Hochschulen, ist Naturwissenschaftler, Ingenieur, Jurist, Arbeitspsychologe, Toxikologe und MBA.

Will ein Unternehmen eine Person zum Beispiel als Fachkraft für Arbeitssicherheit oder zum Betriebsarzt bestimmen, so handelt es sich dabei um eine Bestellung. Darüber hinaus werden beispielsweise auch Sicherheitsbeauftragte von den Verantwortlichen in den Unternehmen “bestellt“. In der Regel wird ein Gabelstaplerfahrer und vergleichbares noch bestellt.

Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte sind schriftlich zu bestellen, siehe § 2 ASiG, §19 DGUV V1 und §20 DGUV V1.

Stellt ein Unternehmen aber eine Führungskraft ein, dann wird diese gemäß §13 Arbeitsschutzgesetz mit der Ausübung der Leitungsfunktion “beauftragt“. Was sind typische Beauftragte: Abfallbeauftragte (§§ 54 – 55 KrW-/AbfG), Immissionsschutzbeauftragte (§§ 53 – 58 BImSchG), Gefahrgutbeauftragte oder auch Kranführer, Staplerfahrer (Staplerschein) oder Lkw-Fahrer.

Fragen, mehr Informationen nötig oder Hilfe? Wir bilden auch Ersthelfer oder Sicherheitsbeauftragte aus. Gerne Kontakt aufnehmen zu uns: 📬 Kontaktformular

Unternehmerpflichten können übertragen werden. Dies hat schriftlich zu erfolgen, §13 ArbSchuG und §13 DGUV V1.

Wichtigstes Merkmal sowohl einer Beauftragung als auch einer Bestellung ist es, dass beide in der Regel schriftlich erfolgen müssen. Weiter ist eine wirksame Willenserklärung zwingend notwendig. Auch die Feststellung, dass die beauftragten oder bestellten Personen in hinreichendem Maß qualifiziert sind, gehört zu Beauftragung und Bestellung dazu. Darüber hinaus ist der Arbeitgeber verpflichtet, dafür zu sorgen, dass diese bestellten oder beauftragten Personen ihren Pflichten und Aufgaben nachkommen können.

Der Vollständigkeit halber: Im Gegensatz zu einer Beauftragung und Bestellung benötigt die Benennung keine Schriftform, auch wenn dies in der Praxis des Öfteren vorkommt. Ein wesentlicher Punkt zur Abgrenzung: Bei Beauftragung und Bestellung handelt es sich um eine Pflichtenübertragung, innerhalb derer Aufgaben und Befugnisse festgelegt werden.

Wird demgegenüber in einem Betrieb im Rahmen der Ersten Hilfe ein Ersthelfer schriftlich “benannt“, handelt es sich dabei um keine Pflichtenübertragung.

Ersthelfer sind zu benennen.

Wie schaut es nun mit der VEFK oder EFK aus?

Verantwortlichen Elektrofachkraft (VEFK)
„Person, die […] mit der Wahrnehmung von Unternehmerpflichten hinsichtlich der elektrotechnischen Anforderungen beauftragt ist.“ (Quelle VDE 1000-10:2021-06, Abs. 3.2)

Elektrofachkraft (EFK)
„Jede für die Erstellung und Einhaltung der elektrotechnischen Sicherheitsfestlegungen zuständige Elektrofachkraft, darf Weisungen zu deren Erstellung und Einhaltung nur von einer dazu weisungsbefugten Elektrofachkraft erhalten, soweit hierfür nicht gesetzliche Vorschriften vorrangig anzuwenden sind.“ (Quelle VDE 1000-10:2021-06, Abs. 5)

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