PFOA – die Dauer-Chemikalie, Grenzwerte kommen 2023
Perfluorierte Alkylsubstanzen werden seit langer Zeit in vielen Bereichen der Industrie und auch in privaten Haushalten eingesetzt. Perfluoroctansäure, kurz PFOA, ist eine Perfluorcarbonsäure. Diese durchgängig fluorierte Carbonsäure gehört zu den per- und polyfluorierten Alkylverbindungen.
Nachteile der Perfluoroctansäure
extreme Stabilität
toxisch
befinden sich in der Nahrungskette
Ein großes Problem bei der Perfluoroctansäure ist, dass sie von Umwelt nur sehr abgebaut werden kann. Oftmals wird PFOA daher auch die „Dauer-Chemikalie“ genannt. Zu dieser Gruppe Industriechemikalien gehören mehr als 4700 Substanzen, die sehr ähnliche Eigenschaften aufweisen und trotz ihrer Bedenklichkeit weit verbreitet eingesetzt. Neben der extremen Stabilität, werden viele PFAS als toxisch eingestuft.
Zudem reichen sie über die Nahrungskette im menschlichen Körper an. Dies kann langfristig gesundheitliche Folgen für Mensch und Tieren haben. Die Liste an möglichen Folgeerkrankungen ist erschreckend lang. Aus diesem Gründen werden im Jahr 2023 Grenzwerte eingeführt, um die Gefahr durch PFOA zu verringern.
Geschichte der PFOA Früher wurden PFOA als per- und polyfluorierte Tenside, kurz PFT, bezeichnet. Dabei handelt sich um Verbindungen, bei denen Wasserstoff durch Fluor ersetzt ist. Durch den Ersatz mit Fluor erhalten die Verbindungen einzigartige Eigenschaften. Die Oberflächenstruktur weist Wasser und Fett ab.
Darüber hinaus hat die chemische Verbindung eine hohe Stabilität gegenüber Hitze. Für viele Industriezweige sind diese Eigenschaften durchaus interessant. Die bekanntesten Stoffgruppen der PFAS, die in der Industrie verwendet werden, sind die perfluorierte Alkylsulfonate, zu denen die Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) gehört und die perfluorierte Karbonsäuren, zu denen die Perfluoroktansäure (PFOA) gehört.
Welche Produkte enthalten viel Perfluoroctansäure?
Imprägniermittel
Farben
Textilien wie Teppiche
Outdoorkleidung
Autopflegemittel
Lederprodukte
Die Industrie verwendet perfluorierte Alkylsubstanzen vor allem bei der Verchromung, bei der Herstellung von Perfluorpolymer sowie bei der Herstellung von Halbleitern. Auch bei fotografischen Prozessen werden die Säuren eingesetzt. Darüber hinaus wurden sie in Farben, Textilbeschichtungen, Lederprodukten, Schuhen, Outdoor-Bekleidung, Autopflegeprodukten, Teppichen, Wachs, Verpackungen und Papier nachgewiesen.
Hohe Konzentrationen befinden sich in Produkten mit schmutzabweisenden und wasserabweisenden Eigenschaften. In vielen Imprägniermitteln ist daher Perfluoroctansäure zu finden. Aus diesem Grund ist es sehr ratsam, auf solche Produkte konsequent zu verzichten.
Umweltfolgen von Perfluoroctansäure
Wasserverschmutzung (besonders durch Klärschlamm)
Bodenverschmutzung (besonders durch Dünger und Bodenhilfsmittel)
Luftverschmutzung (Imprägniersprays)
Die PFAS werden immer künstlich hergestellt, sie haben keine natürliche Quelle. Nachdem sie industriell gefertigt worden sind, werden sie in einer Vielzahl an Produkten verarbeitet. Aus diesem Grund gelangen sie über viele Wege in die Umwelt.
Vor allem das Wasser und die Erde werden schnell von Perfluoroctansäure verunreinigt, da die Säure durch Dünger, Klärschlamm und Bodenhilfstoffe direkt in die Natur gelangt. Kontaminierter Klärschlamm, der als Dünger verwendet wird, führt in vielen Fällen zu einer großflächigen Verunreinigung. Die Nutzpflanzen, die auf diesen kontaminierten Flächen angebaut werden, nehmen die schädlichen Substanzen auf und geben sie an den Menschen, der sie verzehrt, weiter.
Auch bei der Entsorgung von Produkten wie Imprägniermitteln und durch das Waschen gelangen Rückstände in das Wasser und die Umwelt. Die Natur ist dann mit dem Umwandlungs- und Abbauprozess der künstlichen Verbindungen überfordert und so gelangen die perfluorierten Alkylsubstanzen mit der Zeit auch in den entlegensten Gebieten der Erde.
Die langlebigen und widerstandsfähigen Verbindungen wurden mittlerweile sogar schon in der Tiefsee und am Nordpol gefunden! Im Meer verseuchen die PFOS inzwischen auf der ganzen Welt die Fische und anderen Wasserbewohner. In der Leber von Wildtieren wie Eisbären wurden schon sehr erhöhte Konzentrationen von PFOS in der Leber nachgewiesen.
Da ist es kein Wunder, dass auch das menschliche Blut und die Muttermilch oft schon mit PFOS belastet sind. Der biologische Abbau unter normalen Umweltbedingungen ist absolut gering. Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 reichern sich PFAS vor allem in aus in landwirtschaftlichen Erzeugnissen an, die in kontaminierter Erde gewachsen sind. Besonders betroffen ist Blattgemüse, aber auch Früchte sind teilweise sehr belastet.
Wie gelangen perfluorierte Alkylsubstanzen in den menschlichen Körper?
kontaminiertes Trinkwasser
landwirtschaftliche Erzeugnisse wie gedüngtes Blattgemüse
Haushaltschemikalien wie Imprägniersprays
Der Mensch nimmt perfluorierte Alkylsubstanzen hauptsächlich über das Trinkwasser und die Lebensmittel auf. Der Konsum von kontaminierten Produkten führt zu einer erhöhten Belastung im menschlichen Körper.
PFAS können durch die Verwendung von Chemikalien wie Imprägniersprays vom Menschen auch über die Luft aufgenommen werden. Fluortelomeralkohole, die für die Beschichtung von Teppichen eingesetzt werden, sind ebenfalls flüchtig und können so in die Wohnungsluft gelangen.
Gesundheitliche Folgen von perfluorierte Alkylsubstanzen
toxisch
krebserregend
fortpflanzungsgefährdend
Erhöhung des Cholesterinspiegels
Beeinträchtigung des Immunsystems
Da perfluorierte Alkylsubstanzen nicht organisch abgebaut werden, verbleiben sie im menschlichen Organismus und reichern sich daher mit der Zeit im Körper an. Sie sammeln sich vor allem im Fettgewebe, im Blut und in den Organen wie der Leber an. Bei Untersuchungen der Auswirkungen stellten Experten lebertoxische, krebserregende und fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften fest.
Schon im Mutterleib nehmen Babys die Substanzen über die Plazenta auf. Auch die Muttermilch, die nach der Geburt konsumiert wird, ist belastet. Dabei sind besonders Kinder sehr sensibel gegenüber den Substanzen. Das Immunsystem reagiert bei ihnen schnell geschwächt und der Cholesterinspiegel erhöht sich. Säuglinge und Kleinkinder sollten daher PFAS-Verbindungen nicht ausgesetzt sein.
2018 kam die EFSA bei einer Risikobewertung zu der Schlussfolgerung, dass die Konzentrationen an den perfluorierten Alkylverbindungen im menschlichen Körper bis zu 25-fach über der tolerierbaren Aufnahmedosis liegt.
Perfluoroctansäure und Arbeitsschutz Perfluoroctansäure spielt inzwischen auch beim Arbeitsschutz eine große Rolle, da Menschen, die mit diesen Substanzen arbeiten, einer besonders großen Gefahr ausgesetzt sind. Die Industrie muss daher angemessene und wirksame Vorkehrungen treffen, dass die Mitarbeiter nicht übermäßig belastet werden.
Auch in vielen Arbeitsschutztextilien werden perfluorierten Alkylverbindungen verwendet, da diese das Wasser und den Schmutz abweisen. Für Arbeiter in Industriebetrieben sind die kommenden Grenzwerte daher besonders wertvoll und wichtig.
Schutz durch neue Grenzwerte: TWI-Wert der EFSA Aufgrund der Untersuchungen der letzten Jahre hat die EU beschlossen, im Jahr 2023 neue Grenzwerte für die Dauer-Chemikalien festzulegen. Der TWI-Wert beschreibt die tolerierbare wöchentliche Aufnahme (tolerable weekly intake) für PFOA, PFNA, PFHxS und PFOS. Pro kg Körpergewicht darf die Aufnahme der Schadstoffe nur maximal 4,4 ng pro Woche betragen. Dann besteht nach aktuellem Wissensstand kein wesentliches Gesundheitsrisiko.
Neue Grenzwerte Trinkwasser ab 2023
Grenzwert der TrinkwV für PFAS: 0,10 µg/l
Aktuell sind in der EU-Trinkwasserrichtlinie noch keine Grenzwerte für PFOS enthalten. Ab dem 12. Januar 2023 muss die EU-Trinkwasserrichtlinie in nationales Recht überführt und die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) entsprechend angepasst werden. Ab diesem Zeitpunkt wird die TrinkwV verbindliche Grenzwerte für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen enthalten.
Die Übergangsfrist läuft im Jahr 2026 ab. Sofern die Grenzwerte dann noch überschritten werden, müssen Maßnahmen zum Schutze der Verbraucher eingeleitet werden. Der Wasseranbieter ist dann in der Verantwortung.
Grenzwerte Oberflächengewässer
Perfluoroctansäure in Oberflächengewässern: 36 μg/l
Die zulässige Höchstkonzentration für Perfluoroctansäure in Oberflächengewässern liegt bei 36 μg/l. Das Umweltbundesamt untersucht die Belastung in regelmäßigen Abständen.
Grenzwerte Industrieprodukte
Bestandteil in Produkten: 25 µg/l
Ab 2023 ist die Herstellung und Verwendung von perfluorierten Carbonsäuren (C9-C14-PFCA) in der Europäischen Union beschränkt. Diese Beschränkung umfasst C9-C14-PFCA und Verbindungen, die zu Carbonsäuren umgewandelt werden können.
Als Bestandteil von C9-C14-PFCA in Produkten gilt ab 25. Februar 2023 Grenzwerte von 25 µg/l für und für Vorläuferverbindungen 260 µg/l. Übergangsfristen gelten für ihre Vorläuferverbindungen. Für verschiedene Produkte wie Arbeitsschutztextilien, Medizinprodukte, Halbleiter und in Feuerlöschern gelten Übergangsfristen bis 2026. Die EU Verordnung 2021/1297 und REACH-Verordnung Anhang XVII Eintrag 68 beinhalten die neuen Maßnahmen.
PFOA in Feuerlöschmitteln ab 2023 verboten Der Einsatz von Perfluoroctansäure wird ab 2023 in Feuerlöschmitteln verboten. Dies hat natürlich Einfluss auf den Brandschutz. Schon 2011 legte eine EU-Richtlinie einen Grenzwert fest. Ab 2023 darf nur noch 0,001 % des Gewichtes der Gasflasche per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen enthalten.
Fazit: Grenzwerte 2023 für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen In der Industrie werden per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen aufgrund ihrer wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften vielseitig eingesetzt. Die künstliche Verbindung ist aber sehr stabil und daher in der Umwelt kaum abbaubar. Aus diesem Grund reichern sich die Alkylsubstanzen in der Umwelt und dann auch im menschlichen Körper an.
Erwiesenermaßen ist eine zu hohe Belastung an per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen im Körper gesundheitsschädigend. Aus diesem Grund hat die EU die Verwendung dieser Substanzen beschränkt und legt 2023 neue Grenzwerte fest.
Wodurch definiert sich die Tätigkeit eines Sicherheitsbeauftragten? Die Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter ist nicht an das Vorliegen bestimmter Voraussetzungen geknüpft. Dies bedeutet, dass keine Qualifikation erworben werden muss, um diese Tätigkeit auszuüben. Die Voraussetzungen, die für diese Tätigkeit gegeben sein sollten, liegen in der Persönlichkeit des potenziellen SiBe. Dieser sollte sich durch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und vorbildliches Verhalten an seinem Arbeitsplatz auszeichnen. Zusätzlich ist es wichtig, dass er über eine hohe Akzeptanz unter seinen Kollegen und eine grundsätzlich gut ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit verfügt. Es ist wichtig, dass die Person, die für diese Tätigkeit infrage kommt, sich in den sicherheitsrelevanten Bereichen am eigenen Arbeitsplatz in höchstem Maße verantwortungsbewusst zeigt. Die notwendigen theoretischen Kenntnisse können in Seminaren der Berufsgenossenschaft erworben werden. Der Sicherheitsbeauftragte erhält für seine Tätigkeit keine zusätzliche Vergütung. Er übt seine Arbeit ehrenamtlich aus. Die Empfehlung geht dahin, diese Position nicht mit Führungskräften des Unternehmens zu besetzen. Dies ist naheliegend, weil aus der Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter kein Weisungsrecht folgt. Aus dieser Position sollte mit den Kollegen vielmehr auf Augenhöhe kommuniziert werden, um diese von der Notwendigkeit der empfohlenen Maßnahmen zu überzeugen. Die Tätigkeit des Sicherheitsbeauftragten besteht darin, den Unternehmer bei den Fragen des Arbeitsschutzes zu unterstützen. Die primäre Aufgabe besteht darin, die Vorgesetzten auf Mängel hinzuweisen, die innerhalb ihres Arbeitsbereiches aufgetreten sind. Außerdem liegt es in ihrer Zuständigkeit, ihre Kollegen über diese Themen zu informieren und diese zur Einhaltung der notwendigen Maßnahmen zu motivieren. Das wichtigste Mittel, das dem Sicherheitsbeauftragten bei seiner Tätigkeit zur Verfügung steht, ist das Gespräch. Da das Interesse an den Themen bei vielen Kollegen eher gering ist, sind diese Gespräche häufig schwierig. Dies macht deutlich, wie wichtig für diese Aufgabe eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und eine hohe Akzeptanz der betreffenden Person im Kollegenkreis sind. Nachfolgende Bereiche bilden die Kerntätigkeit des Sicherheitsbeauftragten:
-Kontrolle des ordnungsmäßigen Zustands der Schutzeinrichtungen von Maschinen und der persönlichen Schutzausrüstung der Mitarbeiter -Das gesamte Thema der Ersten Hilfe. Hierzu gehört die Beschaffung und die Kontrolle des notwendigen Materials. Auch die Sicherstellung der Aus- und Weiterbildung der Ersthelfer gehört zum Aufgabenbereich. Überdies sind funktionierende Meldewege sicherzustellen. -Die Kollegen sind über den sicheren Umgang mit Maschinen und Werkstoffen zu informieren. -Es wird für Unterstützung neuer Kollegen bei der Integration in das Unternehmen Sorge getragen. -Die Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung der Kollegen ist zu überwachen. -Die Sicherheit von Arbeitsplätzen und die Sicherung von möglichen Absturzgefahren ist zu kontrollieren. -Soweit es möglich ist, sollten entdeckte Mängel selbstständig beseitigt werden.
Außerdem sollten Sicherheitsbeauftragte an Betriebsbegehungen, die durch die Berufsgenossenschaften und sonstigen Aufsichtsbehörden durchgeführt werden, teilnehmen. Zudem sollten sich Sicherheitsbeauftragte selbstständig über Veränderungen informieren, die sich in ihrem Bereich ergeben, um hier auf aktuellstem Wissensstand argumentieren zu können. Die sicherheitstechnischen Mängel, die im Rahmen der Tätigkeit entdeckt werden, sind an den Arbeitgeber zu kommunizieren. Zusätzlich sollten Anzeigen, die sich auf Arbeitsunfälle beziehen, durch den SiBe mit unterschrieben werden. Weiterhin sollte ihm Einblick in die betriebliche Unfallstatistik gewährt werden.
Was unterscheidet den Sicherheitsbeauftragten von der Sicherheitsfachkraft (Sifa) Bei Sicherheitsfachkräften handelt es sich um Personen, die eine Ausbildung durchlaufen haben, die sie speziell für die Ausübung dieser Tätigkeit qualifiziert. Es handelt sich hier in der Regel um Sicherheitsingenieure, Techniker oder Meister. Ihre Tätigkeit im Betrieb hat beratenden Charakter. Sie verfügen ebenso wenig über ein Weisungsrecht, wie die Sicherheitsbeauftragten. Als generelles Unterscheidungskriterium zwischen den beiden Tätigkeiten ist festzustellen, dass der Sicherheitsbeauftragte die Methodik erarbeitet und initiiert, während der Sicherheitsbeauftragte dafür Sorge trägt, dass diese Methodik in der betrieblichen Praxis Anwendung findet.
Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert die Verpflichtung zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten auf Baustellen? § 22 Sozialgesetzbuch – Siebtes Buch (SGB VII) verpflichtet einen Unternehmer, der regelmäßig über mehr als 20 Beschäftigte verfügt, einen Sicherheitsbeauftragten zu benennen. Die Gesamtzahl der notwendigen Sicherheitsbeauftragten wird in Abhängigkeit von verschiedenen Kriterien festgelegt.
Auf welcher Grundlage wird die notwendige Anzahl von Sicherheitsbeauftragten festgelegt? Seit dem 01.01.2021 findet auch in der Bauwirtschaft die DGUV-Vorschrift 1 Anwendung. Dies bedeutet, dass die Verpflichtung zum Einsetzen von Sicherheitsbeauftragten auch auf Baustellen zum Tragen kommt. Aus dieser Norm ergibt sich, dass die Bestellung von Sicherheitsbeauftragten nicht nur in Abhängigkeit von der Anzahl der Beschäftigten, sondern auch unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort zu erfolgen hat. Insgesamt werden fünf Kriterien zugrunde gelegt, um die notwendige Anzahl von Sicherheitsbeauftragten festzulegen. Hierbei handelt es sich um: -Die räumliche Nähe, die die Sicherheitsbeauftragten zu den Beschäftigten haben -Die zeitliche Nähe, die die Sicherheitsbeauftragten zu den Beschäftigten haben -Die fachliche Nähe, die die Sicherheitsbeauftragten zu den Beschäftigten haben -Die Unfall- und Gesundheitsgefahr, die im Unternehmen besteht -Die Anzahl der Mitarbeiter, über die das Unternehmen verfügt Alle fünf Kriterien sind gleichrangig heranzuziehen, um den Sicherheitsbeauftragten eine wirkungsvolle Tätigkeit zu ermöglichen. Die endgültige Festlegung der Zahl erfolgt in der Regel durch den Arbeitsschutzausschuss des Unternehmens. Dieses Gremium wird deswegen hier herangezogen, weil dort alle Personen zusammengeführt werden, die mit diesen Fragen befasst sind. Eventuelle Hilfestellungen, die bei diesem Prozess benötigt werden, sind durch die entsprechenden Unfallversicherungsträger zu beziehen. Hier können konkrete Vorschläge und Beispiele für das weitere Vorgehen in der Entscheidungsfindung zur Verfügung gestellt werden. Um die Qualität der Tätigkeit des Sicherheitsbeauftragten auf einem hohen Niveau zu ermöglichen, ist es wichtig, den Arbeitsbereich des einzelnen nicht zu groß zu bemessen. Der Zuständigkeitsbereich, sollte es der betreffenden Person ermöglichen, diese Aufgabe neben der eigentlichen beruflichen Tätigkeit auszuüben. Wenn dies nicht möglich ist, sollte sich der zusätzliche Zeitaufwand in einem überschaubaren Rahmen bewegen.
Wer trägt die Verantwortung für Fehler des Sicherheitsbeauftragten? Der Sicherheitsbeauftragte übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus und hat eine ausschließlich beratende Tätigkeit. Aus diesem Grund kann er nicht für Fehler, die ihm bei der Ausübung seiner Tätigkeit unterlaufen, zur Verantwortung gezogen werden. Die Verantwortung liegt in diesem Fall bei den Vorgesetzten. Grundsätzlich liegt die gesamte Verantwortung für die Abläufe am Arbeitsplatz, sowie für sämtliche Maßnahmen, die der Umsetzung des Arbeitsschutzes dienen, beim Unternehmer. Dieser kann sich hier nur von der Verantwortung befreien, wenn er diese Aufgaben an seine Führungskräfte delegiert.
Der Sicherheitsbeauftragte SiBe auf Baustellen Aus der DGUV Vorschrift 1 ergibt, dass die Tätigkeit der Sicherheitsbeauftragten jetzt auch auf Baustellen eine große Bedeutung gewinnt und damit auch für die BG-Bau ein neues Gebiet darstellt. Mit dieser Regelung soll der tatsächlichen Gefährdungssituation auf Baustellen Rechnung getragen werden. Gemäß der aktuellen Statistik, ist das Risiko, einen meldepflichtigen Arbeitsunfall zu erleiden, in der Bauwirtschaft etwa doppelt so hoch wie in den anderen Bereichen der Wirtschaft. Dazu kommt, dass diese Unfälle häufig folgenschwerer sind, als in anderen Bereichen. Allein im Jahr 2017 endeten 88 Arbeitsunfälle auf Baustellen tödlich. Die zuständige BG-Bau hat sich an die neue Situation angepasst und empfiehlt einen erhöhten Einsatz von Sicherheitsbeauftragten auf Baustellen. Den Betrieben wird empfohlen, auch dann einen Sicherheitsbeauftragten einzusetzen, wenn der Betrieb die Grenze von 20 Beschäftigten nicht überschreitet. Für die Betriebe oberhalb dieser Grenze wird empfohlen, die Zahl der Sicherheitsbeauftragten höher anzusetzen, als dies normalerweise erfolgen würde. Dies bedeutet, dass bei der Gewichtung der relevanten Kriterien die Zahl der Beschäftigten gegenüber den anderen Kriterien nachrangig berücksichtigt werden sollte. Zur Begründung wird hier insbesondere darauf hingewiesen, dass die Mitarbeiter im Baustellenbetrieb bei der Ausübung ihrer Tätigkeit einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Dieses ist zum einen durch einen erhöhten Zeit- und Termindruck und zum anderen durch häufig wechselnde Arbeits- und Umgebungsbedingungen begründet.
Die Arbeitswelt boomt – diesen Satz haben Sie in den letzten Jahren wahrscheinlich so oft gehört oder gelesen, dass Sie ihn satthaben. Ja genau, Employer Branding wird von Tag zu Tag bedeutender, und ja, Arbeitgeber müssen lernen umzudenken, wie sie auch in Zeiten des Mangels an Fachkräften ausreichend Personal rekrutieren bzw. halten können. Leider vergessen sie eines oft: Sie folgen alten, strengen und völlig nutzlosen Vorschriften. Welche das sind, verraten wir Ihnen heute.
Tradition und Innovation: Das Dilemma deutscher Arbeitgeber
Digitalisierung und Globalisierung, demografischer Wandel und anspruchsvolle Millennials: Weshalb sich die Geschäftswelt nicht nur in Deutschland, sondern in allen westlichen Industrieländern so gigantisch verändert hat, haben wir in etlichen Artikeln aufgezeigt. Sofern es um die Einstellung und Bindung von Arbeitskräften geht, ist der zu erwartende – und je nach Branche deutlich spürbare – Fachkräftemangel derzeit die größte Herausforderung für deutsche Arbeitgeber, welche ihre internen Strukturen modifizieren, ihre Prozesse umstellen oder aufgeben müssen. Abgezielt wird beispielsweise auf alle Sektionen und Aktivitäten eines Unternehmens wie
Arbeitszeitregelung,
betriebliches Management,
Technik wie Hard- und Software oder auch
Teile oder die gesamte Unternehmenskultur
Die Zeit ist gekommen, dass deutsche Firmen einen großen Schritt in die Zukunft machen. Innovative Arbeitsmethoden entstehen, Unternehmen sind bemüht, sich mit moderneren und attraktiveren Angeboten im Employer Branding zu etablieren und damit begehrte Experten vor der Nase wegzuschnappen. Das einzige Problem ist, dass viele Arbeitgeber ihre gewohnten Werte und Traditionen nur ungern aufgeben. Ziemlich oft halten sie sich an alte wie strenge Regeln, welche gerade begehrte Experten auf dem Arbeitsmarkt eher abschrecken als anlocken. Um Talente zu locken und vor allem langfristig am Arbeitsplatz halten zu können, sollten Sie sich als Arbeitgeber stets fragen, ob Sie die folgenden überholten „Traditionen“ aufgeben und sich anstelle dessen innovativeren Methoden zuwenden sollten:
Verbot der Nutzung eines Smartphones am Arbeitsplatz
Derzeit gibt es weltweit etwa eine Milliarde aktive Smartphones. In reichen Ländern findet man niemanden, der nicht mindestens ein Handy hat. Ausnahmen sind in der Regel Kinder und ältere Menschen. Sofern also jeder einzelne Ihrer Angestellten mindestens ein privates Smartphone benutzen und dieses aktiv einsetzen möchten, warum verbieten?
Die meisten von Ihnen werden jetzt antworten, weil Arbeitnehmer auch während der Geschäftszeiten arbeiten müssen. Sie sollen ihre Zeit nicht umsonst mit Telefonaten oder Online-Spielen vergeuden. Dies ist eine sehr wahre und verständliche Aussage. Das einzige Ding bei dieser Problemstellung ist, dass man bei der „Generation Y und Z“, die mit Handys und später Smartphones aufgewachsen sind, mit Handyverboten nur unbeliebt macht. Wir müssen in die Zukunft blicken, und Smartphones werden eine immer wichtigere Rolle spielen. Wer also als innovativer und zukunftsorientierter Arbeitgeber bei gefragten Experten punkten möchte, sollte sich überlegen, welche Vorteile es mit sich bringt, sein personalisiertes Smartphone an den Arbeitsplatz zu bringen.
Leistungsbewertung und Gaußsche Kurven
Die größte Herausforderung für Arbeitgeber und auch der Wunsch der Arbeitnehmer: Vertrauen. Wenn Sie Millennials vertrauen und dabei ein ganz neues Maß an Eigenverantwortung, Flexibilität und Diskretion beweisen, werden Sie als Arbeitgeber wirklich attraktiv. So wird jeder Mitarbeiter zu einer Nummer und muss nun nach „objektiven“ Kriterien, durch Leistungsbewertungen und Gauß-Kurven, bewertet werden. Aber Menschen sind keine Roboter. Selbstverständlich möchten Sie Faulenzer vermeiden und Leistungsträger fördern bzw. belohnen. Aber die Zeiten von Exceltabellen und dem „Kostenfaktor Mensch“ gehen langsam zu Ende und die Unternehmenskultur muss wieder humaner werden.
Strenge Kleiderordnung
Übrigens ist der strenge Dresscode auch bei Millennials nicht sehr beliebt. So legen sie ziemlich großen Wert auf Individualität und Selbstbestimmung – und unfaire Berufsaussichten passen auf gar keinen Fall zu ihrer Lebenseinstellung. Selbstverständlich können und wollen Sie als Arbeitgeber auch in absehbarer Zukunft nicht alle Dresscodes abschaffen. Das wäre allein schon aus Sicherheitsgründen unmöglich. Es gibt auch Bereiche, in denen Kleidung aus hygienischen Gründen genutzt wird. „Der Arbeitgeber ist immer auch verpflichtet, unter Rücksichtnahme der Situationen, welche die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten bei der Tätigkeit beeinträchtigen, die erforderlichen Maßnahmen zum Arbeitsschutz zu treffen. Er soll die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen und gegebenenfalls an veränderte Bedingungen anpassen. In diesem Zusammenhang muss er Anstrengungen unternehmen, um die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen.” Aber in allen anderen Fällen, für Kundenkontakte oder Geschäftsreisen, reicht nicht ein schwarzer Anzug mit Krawatte oder ein festlicher Anzug? Müssen Mitarbeiter wirklich (noch) jeden Tag unbequem vor ihrem Schreibtischcomputer sitzen? Oder wären Turnschuhe, Jeans und ein schlichtes T-Shirt für Sie als Arbeitgeber wirklich langweilig? Wir glauben, dass strenge Kleidervorschriften der Vergangenheit angehören.
Einstimmigkeit statt Individualismus
Die Auflockerung der Kleiderordnung gilt als ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Als arbeitgebende Person müssen Sie sich von jetzt an von künstlicher Einstimmigkeit verabschieden und die Individualität Ihrer Mitarbeiter zulassen. Wie und vor allem warum soll das so gehen? Einerseits, weil Bequemlichkeit dumm macht: Andererseits, weil Millennials ziemlich großen Achtung auf ihre Individualität schenken – Eigenverantwortung und faire Behandlung werden bei ihnen großgeschrieben. Das beginnt mit der freien Kleiderwahl an und geht über alle Aspekte des (Berufs-)Lebens.
Feste Zeiten der Tätigkeit
Was durch die individuelle Kleidungswahl startet, endet bei der ganz persönlichen Zeiteinteilung: Millennials wollen auch hier Selbstbestimmung. Sie wollen möglichst überall tätig sein, ihre Arbeitszeit frei gestalten oder jederzeit um die Welt reisen können. Folgendes ist bedeutsam:
eine gute Work-Life-Balance
ein gesundes Maß an persönlicher Freiheit
Flexibilität in der Projektgestaltung
Vertrauen und aufrichtige Wertschätzung des Arbeitgebers
der innige Wunsch nach existentieller Absicherung, d. h. nach materieller und beruflicher Sicherheit
Fazit
Millennials können nicht nur nehmen, sie können auch geben! Millennials sind tatsächlich bereit, Leistung zu bringen, wenn Sie ihnen auf Augenhöhe begegnen und ihnen Vertrauen entgegenbringen. Und trotz aller Kritik haben sie – dank ihrer hervorragenden (pädagogischen) Ausbildung, ihren innovativen Ideen, ihrer Leidenschaft für Idealismus und ihrer Gleichgültigkeit gegenüber materiellen Werten als Mitarbeiter – viel zu bieten.
In Deutschland und anderen modernen westlichen Gesellschaften werden wir immer wieder mit Nachrichten zum Thema „Glück“ und damit verbundenen Fragestellungen konfrontiert: Was muss ich tun um glücklich zu sein? Wieso sind andere glücklicher als ich?
Die gute Nachricht: Es gibt nicht die eine passende Antwort und den richtigen Weg. Wir verbinden alle etwas anderes mit Glück. Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, andere Ziele und auch unsere Wertevorstellungen unterscheiden sich zum Teil. Deshalb sollten wir uns auch nicht durch Nachrichten oder Aussagen anderer Menschen verunsichern lassen, sondern den Blick viel mehr auf uns selbst richten. Das bedeutet nicht, dass wir egoistisch sein sollen. Letztendlich wissen wir selbst jedoch am besten, was wir brauchen. Trotzdem gibt es Anzeichen, dass du nicht so glücklich bist wie du glaubst. Deshalb möchte ich dir 3 Warnsignale zeigen, die deinen Blickwinkel vielleicht verändern werden.
Wenn der äußere Schein trügt
Wir neigen häufig dazu, uns mit anderen Menschen zu vergleichen. Dabei sehen wir immer nur einen kleinen Ausschnitt dessen, was einen Menschen ausmacht. Was ein Mensch konkret in einer Situation tut sagt nicht viel darüber aus, wie sich die Person im Inneren fühlt. Häufig ist das Verhalten, welches wir bei anderen beobachten können, nur eine äußere Fassade. Wir alle müssen immer wieder aufs Neue angemessen mit den Herausforderungen des Alltags umgehen. Dabei neigen viele Menschen dazu, sich an ein Schema anzupassen. Sie denken, sie müssten sich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, dass es andere womöglich von ihnen erwarten. So verhält sich eine Frau ihren Nachbarn gegenüber immer besonders freundlich, auch wenn sie gerade innerlich gestresst ist und einen Streit mit Ihrem Partner hatte. Es existieren viele Beispiele und Gründe, wieso sich Menschen nach außen hin anders verhalten als sie sich eigentlich fühlen. Wenn wir uns immer anders verhalten, als wir empfinden, dann kann dies langfristig unglücklich machen. Häufig ist dies der Fall, wenn wir in einzelnen Lebensbereichen Verhalten zeigen müssen, welches nicht unseren inneren Überzeugungen entspricht. Man spricht in diesem Zusammenhang in der Sozialpsychologie auch von „kognitiver Dissonanz“. Wir haben dann die Wahl, dass wir entweder unsere innere Einstellung an unser Verhalten anpassen oder unser Verhalten an unsere Überzeugungen. So können wir immer wieder Argumente suchen, welche für unseren so verhassten Job sprechen: Ich brauche das Geld um die Miete zahlen zu können, um meine Familie angemessen zu finanzieren usw. Wir könnten aber auch versuchen uns zu fragen,welche Alternativen es gibt. Welcher Berufsbereich uns z. B. mehr ansprechen könnte und besser zu uns passt. Möglicherweise erkennst du bereits jetzt, dass du nicht so glücklich bist wie du bisher dachtest.
Kein Mut zur Veränderung
Meistens ist es so, dass wir viel zu lange in einem Zustand verharren, der uns eigentlich nicht gut tut. Vielleicht haben wir schon oft über alternative Möglichkeiten nachgedacht, aber bestimmte Gedanken stehen uns immer wieder im Weg. Wir blicken leider viel zu häufig auf das, was uns scheinbar fehlt, was wir angeblich nicht können. Dabei verlieren wir schnell aus den Augen, was wir bereits alles im Leben erreicht haben. Und nur, weil wir etwas noch nicht erreicht haben, bedeutet das nicht, dass wir es nicht erreichen können. Wir sollten uns bewusst machen, dass jeder und jede von uns einzigartige Fähigkeiten besitzt. In der Persönlichkeitspsychologie wir in diesen Zusammenhang zwischen zeitlich stabilen und zeitlich instabilen Fähigkeiten gesprochen. Es kann dir deshalb helfen dich genau zu fragen, was du in deinem Leben immer gut konntest, wo du deine Fähigkeiten siehst. Vielleicht warst du schon immer eine sehr offene und aufgeschlossene Person, aber in deinem aktuellen Studium oder Job hast du wenig Kontakt zu Menschen und es gibt für dich keinen Raum um dich nach außen hin auszudrücken. Du könntest dann z. B. versuchen, dich auf eine Stelle zu bewerben, in der du mehr Möglichkeiten hast, im Kontakt mit anderen Menschen aus dir herauszukommen. Dadurch wird mit Sicherheit dein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein wieder viel stärker aktiviert und du empfindest mehr Authentizität. Dies ist nur eines von vielen Beispielen. Vielleicht bist du auch ein musikalischer Mensch und hast womöglich früher ein Instrument gespielt, deine Eltern hat dein regelmäßiges Üben jedoch gestört und sie haben dir eingeredet, dass du nicht ausreichend Talent hast. Du könntest jetzt wieder anfangen zu musizieren und dich auf die Suche nach einem geeigneten Musiklehrer machen. Vielleicht tun dir auch einige deiner sozialen Kontakte nicht gut und du traust dich nicht, dich von ihnen zu distanzieren und neue Leute kennenzulernen. Veränderungen sind in vielen Bereichen möglich. Auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst: Je mehr Einflüsse du aus deinem Leben verbannst, die dich unglücklich machen, desto glücklicher wirst du dich mit der Zeit fühlen.
Der Weg ist das Ziel
Kommen wir nun zum letzten wichtigen Punkt und das ist die Frage, ob wir total glücklich sein werden. Leider gibt es hierauf keine eindeutige Antwort, aber mit großer Wahrscheinlichkeit lautet die Antwort: Nein. Das bedeutet aber nicht, dass wir für immer unglücklich sein werden. Ganz besonders dann nicht, wenn wir uns aktuell unglücklich fühlen. Du kannst viel glücklicher werden, als du glaubst und die Beachtung der 3 Warnsignale aus diesem Artikel können dich dabei schon ein gutes Stück weiterbringen. Stell es dir so vor, als ob du dich immer auf einem Kontinuum zwischen unglücklich sein und glücklich sein bewegst. Auf der linken Seite gibt es den Pol „Kein Glück“ und auf der rechten Seite „Absolutes Glück“. Wir befinden uns immer irgendwo dazwischen, werden aber nie einen der beiden Zustände erreichen. Wenn es dir gerade nicht gut geht und du in deinem Leben viele negative Dinge siehst, dann kannst du dir bewusst machen, dass es noch viel schlimmer sein könnte. Natürlich passiert viel Schlimmes auf der Welt und auch in unserem eigenen Leben gibt es immer wieder Phasen, die uns an allem zweifeln lassen. Aber das ist ein ganz normaler Teil des Lebens und so geht es vielen Menschen. Schon alleine diese Einsicht kann dir helfen. Konzentriere dich auf die Dinge, auf die du selbst Einfluss hast und verschwende nicht zu viel Gedanken an Themen, die viel zu weit von dir entfernt sind. Niemand sollte dir vorschreiben, wie du dein Leben zu führen hast und was für dich am besten ist. Du solltest immer versuchen, für dich die richtigen Entscheidungen zu treffen. So wirst du dir selbst immer wieder Glücksmomente auf deinem Weg erschaffen.
Gasflaschen kommen sowohl in zahlreichen Betrieben, aber auch im privaten Gebrauch für verschiedene Zwecke zum Einsatz. So spielen sie zum Beispiel in der Produktion oder der Industrie als Schutzgas für das Schweißen eine wichtige Rolle. Technische Gase, zu denen neben Acetylen auch Argon, Helium, Stickstoff, Argon oder Wasserstoff gehören, benötigen für einen sicheren Transport sowie für die nachfolgende Lagerung eine besondere Art von Gasdruckbehälter.
Eine Druckgasflasche kann ein Volumen von bis zu 150 Liter aufnehmen und lassen sich bis zu einem Druck von 300 bar nutzen. Die Abfüllung in die Druckgasflaschen erfolgt dabei entweder in flüssiger oder gasförmiger Form. Geringere Gasmengen werden dagegen in Kartuschen abgefüllt, die eine Art Einwegsystem darstellen.
Wichtig ist, dass für einen sicheren Umfang mit Druckgasflaschen sowohl gesetzliche Vorgaben als auch praktische Aspekte beachtet werden. Diese stellen wir nachfolgend genauer vor.
Druckgasflaschen – welche Gefahr von ihnen ausgehen kann
Bei Druckgasflaschen handelt es sich um Behälter aus Stahl, die eine vergleichsweise dünne Wand aufweisen, unter hohem Druck stehen und somit auch ein gewisses Risiko mit sich bringen. Je nachdem, wie viel Gas enthalten ist, kann sich die Unfallgefahr erhöhen, sofern die Substanz explosiv oder entflammbar ist. Das gilt vor allem für eine unsachgemäße Handhabung der Gasflaschen. Deshalb ist bereits beim Hantieren mit einer Druckgasflasche stets auf die Sicherheit zu achten: Es gibt gewisse Regeln, die beim Transport und der Lagerung berücksichtigt werden müssen.
Festgelegt werden diese Regeln durch die TRGS 510 (Technische Regel für Gefahrstoffe 510), in denen unter anderem Angaben zum korrekten Transport, der Einlagerung und der Aufbewahrung enthalten sind. Darüber hinaus unterliegen Druckgasflaschen einer Prüfung durch Sachverständigen des TüV.
Kennzeichnung von Druckgasflaschen – was dabei wichtig ist
Durch eine spezielle farbliche und symbolische Kennzeichnung von Druckgasflaschen, welche über die EN 1089 geregelt wird, lässt sich bereits von außen erkennen, was in einer Druckgasflasche enthalten ist, woher diese stammt und vor allem auch, welche Gefahr von ihr ausgeht (Gefahrenzettel). So werden auf einer Druckgasflasche stets nicht nur die Art des Gases und der Druck, sondern auch Kennzeichnungen zur Gefahr vermerkt, die beachtet werden müssen. Prinzipiell darf eine Druckgasflasche nur eine Gasart enthalten, die der angegebenen Kennzeichnung entspricht. Diese Kennzeichnungen müssen zwingend auf dem Behälter bleiben und dürfen keinesfalls abgenommen werden.
Tipps zur sicheren Lagerung von Druckgasflaschen
Der Umgang mit Druckgasflaschen ist in vielen Betrieben Alltag, aber stets mit einer gewissen Sorgfalt zu behandeln. Eine angemessne Handhabung gilt auch für Privatpersonen, die bei sich zu Hause Druckgasflaschen aufbewahren.
So sollten Druckgasflaschen nicht in Kellerräumen aufbewahrt werden. Eine Ausnahme sind dabei Kellerräume, deren Boden sich nicht tiefer als 1,50 m unter der Grundstücksoberfläche befindet. Weiterhin ist es wichtig, dass dort eine natürliche Lüftungsmöglichkeit vorhanden ist. Der Lüftungsgesamtquerschnitt muss mehr als 10 Prozent der Raumfläche betragen, darüber hinaus dürfen keinesfalls mehr als 50 befüllte Druckgasflaschen aufbewahrt werden. Es ist ebenfalls nicht erlaubt, Druckgasflaschen in Treppenhäusern, Garagen, Schuppen, engen Höfen, Durchfahrten oder Hausfluren aufzubewahren.
Doch was ist beim direkten Umgang mit einer Druckgasflasche nun genau zu beachten?
Sehr wichtig ist, die Druckgasflasche nicht fallen zu lassen. Nach Gebrauch sollte sie behutsam wieder abgestellt und in keinem Fall einfach auf den Boden fallen gelassen werden. Beachtet werden sollte hier ebenso, dass die Flasche nicht umkippt. Einige Druckgasflaschen sind sehr lang und schlank – das macht sie zwar nicht sonderlich stabil, dennoch sollte sie so gelagert werden, dass sie nicht kippen kann. Derartige Druckgasflaschen werden am besten mit einer speziellen Halterung an der Wand vor dem Umfallen gesichert. Wenn es sich um eine schwere, standfeste Druckgasflasche handelt, ist zwar keine besondere Halterung dafür erforderlich – dennoch empfiehlt sich eine zusätzliche Sicherung des Behälters, so dass sie nicht umfallen kann. Ebenfalls gilt, dass mit Druckgas befüllte Flaschen weder geworfen noch gerollt werden dürfen.
Druckgasflaschen sollten vor Feuchtigkeit geschützt werden
In der Regel besitzen Druckgasflaschen eine relativ dünne Wand aus Stahl. Dafür wird der Flaschenboden entsprechend verstärkt. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine Lagerung in senkrechter und nicht liegender Haltung. Wichtig zu bedenken ist, dass Gase immer aus der Flasche entweichen können – auch dann, wenn man sich sicher ist, das Ventil fest geschlossen zu haben. Deshalb muss der Lagerort in regelmäßigen Abständen gelüftet werden, um hinsichtlich des Brandschutzes und Arbeitsschutzes kein Risiko einzugehen, sollte es doch einmal zum Ausströmen von Gas aus der Flasche kommen.
Generell sollten Druckgasflaschen zwingend vor Nässe und jeglicher Art vor Feuchtigkeit geschützt werden, damit es nicht zur Korrosion und somit zur Materialermüdung kommt. Auch starke Temperaturschwankungen oder extreme Temperaturen sollten unbedingt vermieden werden. Das gilt ebenso für direktes Sonnenlicht. Ideal ist ein trockener, dunkler Lagerort mit einer normalen Raumtemperatur.
Druckgasflaschen sollten nicht zusammen aufbewahrt werden
Abhängig von der Art des Gases, die aufbewahrt wird, sollten entzündliche Gase stets von anderen Gasarten getrennt werden. Das gilt ebenso für jegliche entzündliche Stoffe, wie zum Beispiel Lacke, Öle oder Kraftstoffe. All diese Stoffe sollten keinesfalls gemeinsam mit einer Druckgasflasche gelagert werden. Selbiges ist auch für Elektrogeräte zu beachten – im schlimmsten Fall kann es zu fliegenden Funken in der Nähe entzündbarer Gase kommen und es bestünde ein akutes Explosionsrisiko.
Es ist zu empfehlen, den Lagerort ordentlich zu halten. Leere und volle Druckgasflaschen sollten voneinander getrennt aufbewahrt und entsprechend gekennzeichnet werden – so spart man sich auch unnötige Kontrollen. Optimal ist es, die gelagerten Druckgasflaschen nach Alter zu sortieren – dabei sollten die ältesten Flaschen stets zuerst geleert werden.
Außenlagerung von Druckgasflaschen: Das gilt es dabei zu beachten
Wenn Druckgasflaschen außen gelagert werden sollen, ist es eine Grundvoraussetzung, dass Unbefugte keinen Zutritt zu diesen haben. Eine entsprechende Markierung ist ebenfalls nötig. Der Zutritt zu den Druckgasflaschen muss mindestens durch einen Zaun versperrt sein. Ebenfalls ist es ratsam, zur Sicherheit einen Feuerlöscher in der Nähe aufzubewahren. Jegliche Ventile der Druckgasflaschen gilt es mit passenden Schutzkappen auszustatten. Weiterhin muss ein Sicherheitsabstand von mindestens fünf Metern zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Lagert man brennbare Gase, sollten sich keinesfalls Kanäle, Bodenabläufe oder Zündquellen in der direkten Nähe befinden. Darüber hinaus muss ein entsprechender Schutzbereich mit einem Warnschild eingerichtet werden.
Weitere Informationen zur Innenlagerung von Druckgasflaschen
Für einen Lagerraum im Innenbereich gelten grundsätzlich die selben Anforderungen für die Außenlagerung. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Außen- und Trennwände sowie Zimmerdecken und selbstschließende Türen feuerhemmend sind. Wenn ein Lagerraum mehr als 25 Druckgasflaschen enthält, ist es nicht erlaubt, dass sie sich unter oder auch über einem Aufenthaltsraum befinden. Darüber hinaus muss es mindestens einen Ausgang geben.
Der sichere Transport von Druckgasflaschen
Insbesondere beim Transport von Druckgasflaschen muss für Sicherheit gesorgt werden. Dabei gelten ebenso die bereits genannten Vorkehrungen in der Handhabung von Druckgasflaschen – wie zum Beispiel eine aufrechte Position, das Vermeiden vom Umkippen und das Fernhalten von entzündbarer Stoffe innerhalb des Fahrzeugs. Auch die Schutzkappen sollten sich unbedingt auf den Ventilen befinden, damit auch ganz sicher kein Gas ausströmen kann.
Wird eine Druckgasflasche zum Beispiel in einem AUto transportiert, so ist dies nur kurzfristig erlaubt. Die Druckgasflasche darf nicht im Auto verbleiben, sondern darf nur von einem Lagerort zum nächsten befördert und dann direkt ausgeladen werden. Das Auto muss darüber hinaus ausreichend belüftet sein – die Lüftung muss während des Transports einer Druckgasflasche aus Sicherheitsgründen stetig in Betrieb sein.
Wird eine Druckgasflasche in einem Dienstfahrzeug oder einem Werkstattwagen transportiert, so gilt, dass mindestens zwei Öffnungen für eine Durchlüftung vorhanden sind. Der Querschnitt darf zudem nicht weniger als 100 cm2 aufweisen und die Lüftungen dürfen nicht durch andere Dinge versperrt werden.
Die Abkürzung TRGS steht für “Technische Regeln für Gefahrstoffe“. Dabei handelt es sich um rechtliche Bestimmungen zum Arbeitsschutz, die bundeseinheitlich geregelt sind. Bekannt gegeben werden die TRGS vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Für Arbeitgeber und ihre Beschäftigten hat die Einhaltung der Vorschriften verpflichtenden Charakter, es handelt sich also nicht um bloße Richtlinien und Empfehlungen. Die TRGS 524 beschreibt die zu treffenden Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen.
Arbeitsschutzbestimmungen sind hierzulande ein umfassendes und komplexes Thema, das vorrangig junge Führungskräfte gelegentlich überfordern kann, zumal bei Verstößen empfindliche Sanktionen bis hin zur Betriebsschließung drohen können.
Wir bieten deshalb einen Onlinekurs zu diesem Themengebiet an, bei dem die Teilnehmer alles Notwendige zu diesem wichtigen Themenkomplex erfahren können.
Wozu ist diese Verordnung notwendig?
Der Umgang mit gefährlichen (Gefahr-)Stoffen erfordert die Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen, um eine Gefährdung der Gesundheit der Mitarbeiter sowie anderer Beteiligter zu vermeiden. Die vorgeschriebenen Maßnahmen umfassen nicht nur Bestimmungen darüber, wann bestimmte Schutzkleidungen getragen werden müssen, sondern legen auch spezifische Kriterien fest, nach denen ein Arbeitsplatz oder eine Arbeitsumgebung im Rahmen der obligatorischen Gefährdungsbeurteilung zu bewerten ist. Der Gesetzgeber trägt damit dem Umstand Rechnung, dass zielführende Maßnahmen zum Arbeitsschutz nur dann implementiert und umgesetzt werden können, wenn sämtliche Faktoren, die potenziell zu einer Gefährdung von Menschen führen können, bekannt und angemessen beurteilt werden können.
Inhalte der TRGS 524
Die Verordnung umfasst insgesamt acht verschiedene Abschnitte und elf Anlagen, in denen die speziellen Anforderungen näher definiert werden.
Die Abschnitte der Verordnung im Einzelnen
Abschnitt 1: Anwendungsbereich In diesem Abschnitt werden die Arbeitsgebiete definiert, auf denen die TRGS 524 Anwendung findet. Grundsätzlich gilt sie überall, wo Arbeiten in kontaminierten Bereichen verrichtet werden. Umfasst werden alle Vor- und Nacharbeiten. Detailliert festgelegt wird in diesem Abschnitt, in welchen Arbeitsumgebungen beziehungsweise bei welcher Art von Kontamination die Vorschrift nicht gilt. So ist unter “kontaminierten Bereichen” beispielsweise nicht die Arbeit in Umgebungen mit biologischen Gefährdungen eingeschlossen. In solchen Arbeitsumgebungen greifen die Biostoffverordnung (BiostoffV) und die TRBA (Technische Regeln für biologische Arbeitsstoffe).
Abschnitt 2: Begriffsbestimmungen Die in Gesetzen und Verordnungen verwendeten Begriffe müssen eindeutig sein, damit einerseits keine Missverständnisse bei ihrer Interpretation entstehen können und andererseits klar definiert ist, wann die jeweiligen Vorschriften eingehalten werden und wann gegebenenfalls ein Verstoß vorliegt. Deshalb definiert Abschnitt zwei die in der Vorschrift verwendeten zentralen Begrifflichkeiten. Somit wird festgelegt, welche Arbeitsbereiche als “kontaminierte Bereiche” bezeichnet werden, nämlich alle Standorte, Gebäude, Produktionsstätten und sonstigen Umgebungen, die in einem Ausmaß mit Gefahrstoffen kontaminiert sind, dass die daraus folgenden Gefahren über eine unbedenkliche Grundbelastung hinausgehen. Des Weiteren wird definiert, was unter dem Begriff der “Arbeit” verstanden wird, wobei hier naheliegenderweise eine weite Definition verwendet wird, um sämtliche anfallenden Tätigkeiten abzudecken.
Abschnitt 3: Grundsätze, Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten Dieser Abschnitt enthält ein besonders wichtiges Detail für Betriebe: Festgelegt wird, dass sämtliche Tätigkeiten mit Gefahrstoffen im Sinne der TRGS 524 erst dann aufgenommen werden dürfen, wenn sowohl eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde als auch notwendige Schutzmaßnahmen ergriffen wurden. § 7 Absatz 1 der Gefahrenstoffverordnung gestattet den staatlichen Stellen, einen Betrieb bereits dann stillzulegen, wenn die Pflicht des Arbeitgebers zur Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung nicht erfüllt wurde.
Abschnitt 4: Gefährdungsbeurteilung für Arbeiten in kontaminierten Bereichen In diesem umfangreichen Abschnitt werden die spezifischen Kriterien und Anforderungen definiert, die bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung zu beachten sind.
Abschnitt 5: Schutzmaßnahmen Um die notwendigen Schutzmaßnahmen festzulegen, wird auf die TRGS 500 sowie auf Anlage 7 der TRGS 524 verwiesen. Die Maßnahmen umfassen nicht nur Verhaltensmaßregeln für die Beschäftigten und den Arbeitgeber – festgelegt wird auch, in welchen Fällen und in welchem Umfang die Installation bestimmter technischer Vorrichtungen erforderlich ist, um den Anforderungen des Arbeitsschutzes gerecht zu werden.
Abschnitt 6: Arbeits- und Sicherheitsplan Die Form, in welcher die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung und die getroffenen Maßnahmen dokumentiert werden müssen, wird in diesem Abschnitt festgelegt. Ebenso wird gefordert, dass die Gründe getroffener Maßnahmen nachvollziehbar gemacht werden müssen.
Abschnitt 7: Unterrichtung und Unterweisung der Beschäftigten Die Mitarbeiter eines Unternehmens müssen über die wesentlichen Erkenntnisse aus der Gefährdungsbeurteilung in Kenntnis gesetzt werden. Weiterhin sind ihnen die getroffenen Schutzmaßnahmen und deren Umsetzung zu erklären. Eine solche Unterweisung ist vom Arbeitgeber verpflichtend durchzuführen und regelmäßig zu wiederholen.
Abschnitt 8: Arbeitsmedizinische Prävention Der Arbeitgeber steht in der Pflicht, die Mitarbeiter über arbeitsmedizinische Präventionsmaßnahmen aufzuklären, wenn diese mit Gefahrstoffen umgehen. Abschnitt 8 bezieht dabei die Beteiligung des Betriebsarztes ein, verwendet in diesem Zusammenhang jedoch das Wort “sollte“. Daraus ergibt sich, dass die Hinzuziehung des Betriebsarztes nicht zwingend erforderlich ist, wodurch dem Umstand Rechnung getragen wird, dass vor allem kleinere Unternehmen über keinen eigenen Betriebsarzt verfügen. Der Abschnitt umfasst weiterhin Vorschriften über arbeitsmedizinische Beratungs- und Vorsorgeleistungen durch den Arbeitgeber sowie Hinweise zur ersten Hilfe im Unglücksfall.
Warum die Teilnahme an einem Onlinekurs zu den TRGS gut investierte Zeit ist
Die oben stehende Auflistung der Inhalte der TRGS 524 ist äußerst knapp und bietet nur einen sehr groben Überblick über dieses wichtige Themenfeld. Zu bedenken ist, dass Verordnungen wie die TRGS 524 inhaltlich umfangreich sind und vor allem junge Führungskräfte oder Firmengründer schnell die Übersicht über die diversen Regularien verlieren können. Dennoch ist die Einhaltung der Vorschriften zwingend erforderlich, da andernfalls gravierende nachteilige Konsequenzen für die jeweiligen Betriebe und die verantwortlichen Personen entstehen können. Häufig werden Arbeitsschutzmaßnahmen nicht aus Vorsatz oder Ignoranz gegenüber den Mitarbeitern missachtet, sondern aus Unwissenheit über die entsprechenden Vorschriften. Deshalb ist es grundsätzlich ratsam, dass sich (angehende) Führungskräfte im wichtigen Bereich des Arbeitsschutzes schulen lassen.
In unserem Onlinekurs werden die Inhalte dieser Vorschriften deshalb verständlich aufbereitet und anschaulich erklärt.
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