Arbeitsschutz

VDMA Informationsblatt Nr. 3„Notwendige Zeiten für Selbstrettung, Rettung und Löschangriff“

Das VDMA-Informationsblatt Nr. 3, das sich mit den notwendigen Zeiten für Selbstrettung, Rettung und Löschangriff befasst, ist ein umfassendes Dokument, das eine Vielzahl von Aspekten abdeckt. Es beginnt mit einer Einleitung und setzt das Ziel, die Gefahr von Rauch und seine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu erläutern. Es geht auf die Einflussfaktoren auf das Verhalten von Menschen ein und bietet einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und Ziele des Personenschutzes.

Rauchschutz Druck Anlage RDA

Die Publikation stellt Fragen wie: Welche Zeiten müssen bei einer Räumung berücksichtigt werden? Wie kann die Rauchfreihaltung für die Fremdrettungszeiträume gewährleistet werden? Was sind die Gesamtzeiten für die Räumung? Es erläutert auch die Prinzipien der Rauchableitung und die Anwendung von Ingenieurmethoden im Brandschutz.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in der Publikation behandelt wird, ist das Building Information Modeling (BIM). Es endet mit einer Zusammenfassung und bietet Quellenangaben und weiterführende Literatur für diejenigen, die tiefer in das Thema eintauchen möchten.

Ein wichtiger Punkt, der in der Publikation hervorgehoben wird, ist die Bedeutung der Kennzeichnung von Notausgängen. Diese müssen immer gut erkennbar sein, auch im Brandfall. Türen müssen immer von innen nach außen in Fluchtrichtung zu öffnen sein. Notausgänge müssen leicht zu öffnen sein, d. h. von Hand und ohne Schlüssel oder sonstige Hilfsmittel. Sie dürfen nie versperrt und zugestellt sein.

Die Publikation betont auch die Bedeutung der Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Geschlecht, Alter, Fähigkeiten und Behinderungen der Menschen, die Art des Gebäudes, in dem sie sich befinden, und ihre Vertrautheit mit dem Gebäude. Es wird auch auf die Bedeutung von Feuerübungen und Notfalltraining hingewiesen.

Das VDMA-Informationsblatt Nr. 3 „Notwendige Zeiten für Selbstrettung, Rettung und Löschangriff“ kann kostenlos auf der VDMA-Website heruntergeladen werden. Hier ist der Link zum Download.

Werden Sie Fachkoordinator für Evakuierung!

Möchten Sie die Sicherheit in Ihrem Gebäude verbessern und lernen, wie Sie effektive Evakuierungspläne erstellen und umsetzen können? Dann ist unser Kurs „Fachkoordinator Evakuierung“ genau das Richtige für Sie!

In diesem Kurs, der am 27. und 28. September 2023 stattfindet, erwerben Sie das notwendige Wissen, um die anspruchsvolle Aufgabe der Erstellung und Umsetzung eines betrieblichen Evakuierungskonzepts zu meistern.

Unsere Experten vermitteln Ihnen die neuesten Erkenntnisse und Methoden, um sicherzustellen, dass Sie in der Lage sind, effektive und sichere Evakuierungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen.

Machen Sie den nächsten Schritt in Ihrer Karriere und tragen Sie dazu bei, die Sicherheit in Gebäuden zu verbessern. Besuchen Sie unsere Website und melden Sie sich noch heute für den Kurs „Fachkoordinator Evakuierung“ an!

Hier ist der Link zur Anmeldung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Auf dem Laufenden bleiben: Online Jahresunterweisung für Elektrotechnisch Unterwiesene Personen

Im dynamischen Umfeld der Elektrotechnik ist es entscheidend, das eigene Fachwissen regelmäßig zu aktualisieren. Als Elektrotechnisch Unterwiesene Person (EuP) sind Sie bereits mit den Grundlagen vertraut, doch wie halten Sie Schritt mit den sich ständig ändernden Vorschriften und Best Practices?

Bedeutung einer Jahresunterweisung

Laut der DGUV Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ ist der Arbeitgeber dafür verantwortlich, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel entsprechend den elektrotechnischen Regeln von einer Elektrofachkraft oder unter deren Aufsicht betrieben werden. Eine Elektrotechnisch Unterwiesene Person muss von einer Elektrofachkraft in Bezug auf zugewiesene Aufgaben und mögliche Gefahren geschult werden. Diese Unterweisung ist jedoch keine vollständige Berufsausbildung, sondern soll vielmehr sicherstellen, dass die Person die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen versteht und anwenden kann.

Die regelmäßige Auffrischung dieses Wissens ist entscheidend. Darüber hinaus schreibt das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) vor, dass Mitarbeiter über Sicherheitsaspekte informiert und geschult werden müssen. Die Verwendung von elektronischen Hilfsmitteln, einschließlich E-Learning, kann dabei unterstützend wirken.

Ihre Lösung: Online EUP Jahresunterweisung

Eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Fachkenntnisse effizient und bequem aufzufrischen, bietet die Online EUP Jahresunterweisung auf sicherheitsingenieur.nrw. Dieses E-Learning-Angebot ist speziell auf die Bedürfnisse von Elektrotechnisch Unterwiesenen Personen zugeschnitten und ermöglicht es Ihnen, sich über die neuesten Vorschriften und Sicherheitsverfahren zu informieren.

Die Online-Kurse sind praxisnah gestaltet und bieten interaktive Elemente, die das Lernen erleichtern. Sie können die Kurse in Ihrem eigenen Tempo absolvieren und haben die Möglichkeit, Ihr Wissen am Ende mit einem Test zu überprüfen. Durch die erfolgreiche Teilnahme an diesen Kursen stellen Sie sicher, dass Sie als EuP nicht nur den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden, sondern auch aktiv zur Sicherheit am Arbeitsplatz beitragen.

Investieren Sie in Ihre Zukunft

Es ist nicht nur eine gesetzliche Anforderung, sondern auch in Ihrem eigenen Interesse, Ihre Fachkenntnisse als Elektrotechnisch Unterwiesene Person regelmäßig zu aktualisieren. Die Online EUP Jahresunterweisung auf sicherheitsingenieur.nrw bietet Ihnen eine flexible und hochwertige Möglichkeit, dies zu tun. Investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft und tragen Sie dazu bei, einen sicheren und effizienten Arbeitsplatz zu gestalten. Starten Sie noch heute mit Ihrem Kurs.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: Die unsichtbaren Gefahren langfristiger Exposition gegenüber Gefahrstoffen

Einleitung

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind unerlässliche Aspekte des modernen Arbeitslebens. Trotz bedeutender Fortschritte, die in den vergangenen Jahrzehnten gemacht wurden, bleibt die Exposition gegenüber gefährlichen Stoffen eine ständige und oft unterschätzte Bedrohung. Die Auswirkungen einer langfristigen Exposition sind oft unsichtbar und werden erst Jahre oder sogar Jahrzehnte nach der Exposition sichtbar. In diesem umfangreichen Artikel werden wir uns intensiv mit den unsichtbaren Gefahren der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes befassen und die wichtigen Schritte beleuchten, die unternommen werden müssen, um die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten.

Teil 1: Unsichtbare Gefahren und ihre Auswirkungen

Viele Arbeitsplätze beinhalten den Umgang mit Chemikalien und Substanzen, die potenziell schädlich sein können. Solche Gefahrstoffe können eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen verursachen, von Hautreizungen und Atemwegserkrankungen bis hin zu ernsthaften chronischen Erkrankungen und Krebs. Die Latenzzeit – das Zeitintervall zwischen Exposition und Auftreten von Krankheitssymptomen – kann in einigen Fällen bis zu mehrere Jahrzehnte betragen. Diese Verzögerung kann dazu führen, dass die Gefahr unsichtbar bleibt, da Mitarbeiter und Arbeitgeber möglicherweise nicht erkennen, dass Gesundheitsprobleme direkt auf die Arbeitsbedingungen zurückzuführen sind.

Teil 2: Risikoerkennung und -bewertung

Bevor wir effektive Präventions- und Schutzmaßnahmen einleiten können, ist es unerlässlich, Risiken zu erkennen und zu bewerten. Dies beinhaltet das Verstehen der Eigenschaften und Auswirkungen verschiedener Gefahrstoffe, sowie der Methoden ihrer Verwendung und Handhabung in der Arbeitsumgebung. Risikobewertungen sollten regelmäßig durchgeführt und aktualisiert werden, um Veränderungen in Arbeitspraktiken und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung zu tragen.

Teil 3: CMR-Stoffe: Krebserzeugend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend

Ein besonderes Augenmerk sollte auf CMR-Stoffe (Carcinogenic, Mutagenic, Reprotoxic) gelegt werden, die in verschiedenen Industrien und Arbeitsumgebungen verwendet werden. Diese Substanzen haben das Potenzial, Krebs zu verursachen, das Erbgut zu verändern oder die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Ihre Verwendung erfordert strengste Sicherheitsmaßnahmen, einschließlich der Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit.

Teil 4: Prävention und Schutzmaßnahmen

Prävention und Schutzmaßnahmen sind der Schlüssel zum Schutz der Mitarbeiter vor Gefahrstoffen. Sie können auf drei Ebenen angesiedelt werden: technisch, organisatorisch und persönlich.

Technische Maßnahmen beinhalten die Verwendung sicherer Geräte und Maschinen, die Installation von Belüftungs- und Filtersystemen, die Verwendung von geschlossenen Systemen zur Handhabung gefährlicher Stoffe und die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen und Rückständen. Organisatorische Maßnahmen umfassen die Planung und Organisation von Arbeitsabläufen und Arbeitszeiten, um die Exposition zu minimieren, sowie die Einrichtung von Verfahren zur Ersten Hilfe, Notfallplanung und regelmäßigen Wartung und Prüfung von Arbeitsgeräten. Persönliche Schutzmaßnahmen schließlich beziehen sich auf die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA), die Bereitstellung von Gesundheitsüberwachung und medizinischen Check-ups für Mitarbeiter und die Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit Gefahrstoffen und Notfallsituationen.

Teil 5: Schulung und Aufklärung

Die Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf die Gefahren von Gefahrstoffen und die korrekte Handhabung dieser Stoffe ist von entscheidender Bedeutung. Dies sollte sowohl eine formale Ausbildung in Sicherheitsverfahren und -techniken als auch regelmäßige Aufklärung und Aktualisierungen beinhalten. Arbeitgeber sollten auch sicherstellen, dass Informationen über Gefahrstoffe leicht zugänglich und verständlich sind.

Teil 6: Zusammenarbeit und Engagement

Eine effektive Arbeitsschutzstrategie erfordert die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und relevanten Behörden. Institutionen wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Sicherheitsbewusstsein und Gesundheitsschutz. Arbeitgeber müssen engagiert und proaktiv sein, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter sicher und gesund bleiben.

Fazit

Die Arbeit mit Gefahrstoffen birgt unsichtbare Gefahren, die ernst genommen werden müssen. Durch eine umfassende und effektive Prävention, Aufklärung und Zusammenarbeit können Arbeitgeber dazu beitragen, diese Risiken zu minimieren und eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten.

Quellen und weiterführende Links:

  1. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
  2. Zentrale Expositionsdatenbank (ZED)
  3. Informationen über Gefahrstoffe (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)
  4. Gefahrstoffinformationssystem der DGUV (GESTIS)
  5. Informationen zu CMR-Stoffen (Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz)
  6. Überblick über die Arbeitssicherheit (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
Arbeitsschutz und Unfallverhütung

Einfache Chemie der Isocyanate -N=C=O

Die –N=C=O-Gruppe, auch als Isocyanatgruppe bekannt, ist eine funktionelle Gruppe in der organischen Chemie und spielt eine wichtige Rolle in zahlreichen chemischen Reaktionen und Verbindungen. Die Isocyanatgruppe besteht aus einem Stickstoffatom (N), einem zentralen Kohlenstoffatom (C) und einem Sauerstoffatom (O), die linear miteinander verbunden sind. Dabei bildet das zentrale Kohlenstoffatom jeweils eine Doppelbindung zum Stickstoffatom sowie zum Sauerstoffatom:

Kostenloses Webinar zum Thema “Neuerungen zu Diisocyanat”

N=C=O

  • Stickstoff (N) hat 5 Valenzelektronen und geht mit dem Kohlenstoffatom eine Doppelbindung ein.
  • Kohlenstoff (C) hat 4 Valenzelektronen und bildet je eine Doppelbindung zu Stickstoff und Sauerstoff.
  • Sauerstoff (O) besitzt 6 Valenzelektronen und bildet ebenfalls eine Doppelbindung zum Kohlenstoff.

Insgesamt teilt jedes der beteiligten Atome jeweils zwei Elektronen pro Doppelbindung, sodass zwei stabile Doppelbindungen entstehen (N=C und C=O).

In der Isocyanatgruppe teilt das Stickstoffatom (N) drei seiner Valenzelektronen mit dem Kohlenstoffatom (C), um eine Einfachbindung zu bilden. Das Kohlenstoffatom (C) teilt zwei seiner Valenzelektronen mit dem Stickstoffatom (N) und zwei weitere Valenzelektronen mit dem Sauerstoffatom (O), um eine Dreifachbindung zu bilden. Das Sauerstoffatom (O) teilt zwei seiner Valenzelektronen mit dem Kohlenstoffatom (C).

Elektronegativität ist ein Maß dafür, wie stark ein Atom Elektronen in einer chemischen Bindung anzieht. Hier sind die Elektronegativitätswerte für Stickstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff nach der Pauling-Skala:

  • Stickstoff (N): 3,04
  • Kohlenstoff (C): 2,55
  • Sauerstoff (O): 3,44

Die Elektronegativitätsunterschiede in der Isocyanatgruppe sind:

  • N-C-Bindung: 3,04 (N) – 2,55 (C) = 0,49
  • C-O-Bindung: 3,44 (O) – 2,55 (C) = 0,89

Da die Elektronegativitätsunterschiede in diesen Bindungen relativ gering sind, sind die Bindungen in der Isocyanatgruppe überwiegend kovalent. Der Elektronegativitätsunterschied in der C-O-Bindung ist jedoch größer als in der N-C-Bindung, was bedeutet, dass die C-O-Bindung eine größere Polarisierung aufweist. Diese Polarisierung macht das Kohlenstoffatom (C) in der Isocyanatgruppe zu einem Elektrophiliezentrum, das für nucleophile Angriffe anfällig ist.

Einige der wichtigsten Reaktionen, an denen die Isocyanatgruppe beteiligt ist, sind:

  1. Hydrolyse: Isocyanate reagieren mit Wasser (H2O) unter Bildung von Kohlendioxid (CO2) und primären Aminen. Diese Reaktion ist exotherm und führt zur Freisetzung von Wärme.
  2. Reaktion mit Alkoholen: Isocyanate reagieren mit Alkoholen zur Bildung von Harnstoffderivaten, die in der Herstellung von Polyurethanschaum und anderen Materialien verwendet werden.
  3. Reaktion mit Aminen: Isocyanate reagieren mit primären und sekundären Aminen zur Bildung von Harnstoffderivaten und Urethanen. Diese Reaktionen sind in der Herstellung von Polyurethanen, Farben, Lacken und Klebstoffen von Bedeutung.
  4. Dimerisierung und Trimerisierung: Isocyanate können unter geeigneten Bedingungen dimerisieren und trimerisieren, um cyclische Harnstoffderivate oder Isocyanuratringe zu bilden. Diese Reaktionen sind in der Herstellung von Spezialpolymeren und feuerfesten Materialien relevant.

Insgesamt ist die -N=C=O Gruppe aufgrund ihrer Reaktivität und vielfältigen Reaktionsmöglichkeiten in der organischen Chemie von großer Bedeutung. Die unterschiedlichen Reaktionen der Isocyanatgruppe ermöglichen die Herstellung verschiedener Materialien und Produkte, die in vielen Industrien weit verbreitet sind.

Hier ist eine Tabelle mit einigen der Fachbegriffe aus der vorherigen Antwort und deren Erklärungen:

FachbegriffErklärung
IsocyanatgruppeEine funktionelle Gruppe in der organischen Chemie, bestehend aus einem Stickstoff-, Kohlenstoff- und Sauerstoffatom (-N=C=O).
ElektrophiliezentrumEin Atom oder Bereich eines Moleküls, der aufgrund einer positiven Teilladung anfällig für Angriffe von Nucleophilen ist.
NucleophilEin Reaktionspartner, der Elektronenpaare spendet und somit elektrophile Zentren in Molekülen angreift.
HydrolyseEine chemische Reaktion, bei der eine Verbindung in Anwesenheit von Wasser in zwei oder mehr Teile zerlegt wird.
HarnstoffderivateChemische Verbindungen, die von Harnstoff abgeleitet sind und in der Herstellung von Polyurethanen, Farben, Lacken und Klebstoffen verwendet werden.
PolyurethaneEine Klasse von Polymeren, die aus der Reaktion von Isocyanaten und Polyolen entstehen und in Schaumstoffen, Farben, Lacken und Klebstoffen verwendet werden.
UrethaneChemische Verbindungen, die eine Carbamat-Gruppe (-NHCOO-) enthalten und in der Herstellung von Kunststoffen, Lacken und Klebstoffen verwendet werden.
DimerisierungEine Reaktion, bei der zwei Moleküle der gleichen Art zu einem größeren Molekül verbunden werden.
TrimerisierungEine Reaktion, bei der drei Moleküle der gleichen Art zu einem größeren Molekül verbunden werden.
IsocyanuratringeChemische Strukturen, die durch Trimerisierung von Isocyanaten entstehen und in der Herstellung von Spezialpolymeren und feuerfesten Materialien verwendet werden.
Diese Tabelle enthält die wichtigsten Fachbegriffe aus der vorherigen Antwort und sollte Ihnen helfen, das chemische Konzept besser zu verstehen.

Minimierung der Isocyanat-Exposition am UrkundenüberprüfungArbeitsplatz

In jüngster Zeit wurde das Gefahrenpotenzial von Isocyanaten vermehrt beachtet, selbst in Branchen, die als sicher galten. Die schädlichen Auswirkungen von Isocyanaten auf die Gesundheit sind möglicherweise bekannt, aber kennen Sie auch die frühen Symptome einer Exposition und wie Sie sich effektiv schützen können? Wir unterstützen Sie dabei, sich vor diesen Risiken zu schützen und informieren über mögliche Gefahren. Isocyanate kommen in verschiedenen Bereichen wie Autolackierung, Dämmschaumherstellung und Polyurethanverarbeitung zum Einsatz und können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Hier bieten wir einen kurzen Überblick über Isocyanate und Schutzmaßnahmen.

Was sind Isocyanate?

Isocyanate sind eine Gruppe von sehr reaktiven chemischen Verbindungen, die mit Alkohol- (Hydroxyl-)haltigen Verbindungen reagieren, um Polyurethan-Polymere zu bilden. Diisocyanate, also Verbindungen mit zwei Isocyanat-Gruppen, werden in verschiedenen Formen für Polyurethan-Lacke und -Schaumstoffe eingesetzt. Sie sind beispielsweise in Klebstoffen, Lacken, Abdichtungsmassen und Gießharzen enthalten und werden häufig in der Bauindustrie, bei der Holz- und Metallbeschichtung sowie bei Wartungsarbeiten verwendet. Polyisocyanate als Monomere können sowohl Atemwegs- als auch Hautsensibilisierungen verursachen, was allergische Reaktionen wie Asthma und Hautausschläge auslösen kann. Die EU-Kommission hat strenge Vorschriften für die Verwendung und den Verkauf dieser Produkte erlassen, um potenzielle Gesundheitsrisiken zu minimieren. Aus diesem Grund müssen sowohl Händler als auch Anwender spezielle Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Kostenloses Webinar zum Thema “Neuerungen zu Diisocyanat”

Gesundheitliche Auswirkungen von Isocyanaten

Isocyanate können verschiedene gesundheitliche Auswirkungen haben. Die Hauptprobleme bei Inhalation sind Reizungen der Augen, Nase und Rachen, pfeifendes Atemgeräusch, Engegefühl in der Brust und Husten. Sensibilisierung kann bei jedem auftreten, der mit Isocyanaten in Kontakt kommt, unabhängig von Vorerkrankungen wie Asthma oder Allergien.

Isocyanate reizen zudem die Haut und können Entzündungen sowie Dermatitis verursachen. Die Aufnahme über die Haut kann auch zu einer Sensibilisierung der Atemwege führen. Darüber hinaus reizen Isocyanate die Augen und können bei Spritzern schwere chemische Bindehautentzündungen verursachen. Weitere mögliche gesundheitliche Folgen sind Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie das Potenzial für krebsfördernde Effekte.

Die Hauptgefährdung durch Isocyanate entsteht durch das Einatmen der Substanzen, insbesondere beim Sprühen von Polyurethan-Lacken, -Beschichtungen, -Schäumen und -Klebstoffen. Auch die Wartung und Reinigung von Polyurethan-Spritzgeräten kann zu Expositionen führen. Feine Aerosolnebel und Dämpfe können leicht von der Lunge aufgenommen werden oder auf Haut und Augen gelangen. Das manuelle Spritzlackieren mit 2-Komponenten-Lacken ist eine Hauptursache für berufsbedingtes Asthma, wobei insbesondere Autolackierer gefährdet sind. Mitarbeiter in anderen Branchen, wie Bau oder Metallverarbeitung, können ebenfalls betroffen sein. Ausgehärtete Polyurethan-Produkte sind normalerweise unbedenklich, aber beim Schweißen oder Brennen von polyurethanbeschichteten Oberflächen können Schadstoffe, einschließlich Isocyanaten, freigesetzt werden.

Welche Schutzmaßnahmen sollten Sie ergreifen?

Um sich vor Isocyanaten zu schützen, sollten Sie mehrere Schutzmaßnahmen ergreifen. Verarbeiten Sie Spritzlacke nur in geeigneten Lackierkabinen oder -räumen mit angemessenen Arbeitsverfahren und einer effizienten Lüftung. Da sowohl sichtbare als auch unsichtbare Sprühnebel entstehen, die noch lange in der Luft verweilen können, sollte ein leichter Unterdruck in der Lackierkabine gewährleistet werden. Beachten Sie zudem die Kabinen-Freigabezeit, bevor Sie die Kabine betreten, um sicherzustellen, dass der Sprühnebel ausreichend abgelüftet ist.

In einer Studie gaben 70% der befragten Spritzlackierer an, dass sie während des Lackierens ihr Atemschutzgerät-Visier hochklappen, um ihre Arbeit zu überprüfen oder weil es ihre Sicht einschränkt. Dies kann jedoch die Atemschutzwirkung reduzieren und die Exposition gegenüber feinen Lackschwebstoffen erhöhen. Das Spritzen von 2-Komponenten-Isocyanat-Lacken ist eine Hauptursache für berufsbedingtes Asthma, und Spritzlackierer in Karosseriewerkstätten haben eine 90-mal höhere Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken. In Ländern wie Großbritannien wird bei etwa 50 Spritzlackierern pro Jahr Isocyanat-Asthma als Berufskrankheit diagnostiziert.

Die geeignete Schutzausrüstung für das Spritzlackieren mit Isocyanat-Lacken umfasst Atemwegs-, Augen- und Hautschutz. Länderspezifische Vorschriften sind zu beachten. Filtrierende Atemschutzgeräte mit passenden Filtern sind in vielen Ländern erlaubt, während in einigen Ländern umgebungsluftunabhängige Atemschutzgeräte mit Frischluftzufuhr vorgeschrieben sind. Abhängig vom gewählten Atemschutz sind möglicherweise Schutzbrillen und Schutzkleidung erforderlich.

Neue Vorschriften für die Anwendung

Ab wann gelten diese?

Seit dem 24. Februar 2022 dürfen Produkte mit einem Diisocyanat-Monomer-Gehalt von ≥ 0,1 Gewichtsprozenten nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn sie auf der Verpackung einen entsprechenden Hinweis zur verpflichtenden Schulung enthalten. Die verpflichtenden Schulungen für Anwender:innen müssen spätestens ab dem 24. August 2023 durchgeführt werden.

Worauf beziehen sich die Beschränkungen konkret?

Die Beschränkungen beziehen sich auf Diisocyanate (Monomere) und betreffen die industrielle und gewerbliche Verwendung sowie das Inverkehrbringen für die industrielle und gewerbliche Verwendung als Stoffe oder als Bestandteile in Gemischen ab einer Monomer-Konzentration von ≥ 0,1 Gewichtsprozenten.

Was gilt für Diisocyanatprodukte mit einer Monomer-Konzentration < 0,1 Gewichtsprozent?

Für Diisocyanatprodukte mit einer Monomer-Konzentration von weniger als 0,1 Gewichtsprozent ist das Inverkehrbringen und die weitere Verwendung uneingeschränkt möglich. Es ist jedoch weiterhin erforderlich, die Informations- und Unterweisungsverpflichtung sowie die Verpflichtung zum Ersatz dieser Produkte durch weniger gefährliche und die Pflicht zum Treffen geeigneter Maßnahmen zur Gefahrenverhütung einzuhalten.

Die notwendige Diisocyanate-Anwenderschulung gemäß REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

Ab dem 24. August 2023 ist eine spezielle Schulung für Personen, die mit Diisocyanaten arbeiten, verpflichtend. Diese Schulungen sind erforderlich, um das Gesundheitsrisiko bei der Verwendung von Diisocyanaten zu reduzieren, die in Polyurethan-Schaum, Beschichtungen und anderen Anwendungen eingesetzt werden. Die Schulung bezieht sich auf den Eintrag Nr. 74 des Anhangs XVII der REACH-Verordnung und muss alle fünf Jahre wiederholt werden. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass nur noch Arbeitnehmer diese Produkte verwenden dürfen, die eine erfolgreiche Schulung nachweisen können. Die Schulungen sind verpflichtend und müssen spätestens ab dem 24. August 2023 für alle Anwender durchgeführt werden.

Wie wir Sie unterstützen können

2 Möglichkeiten:

Anwenderschulung in Ihrem Unternehmen

Als Anwender oder Lieferant von Diisocyanaten müssen Sie an einer solchen Schulung teilnehmen. Wir bieten Ihnen eine gezielte Anwenderschulung nach der aktuellen REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 an. Unsere zertifizierten Trainer kommen in Ihr Unternehmen und führen die Schulung vor Ort durch. Nach erfolgreicher Teilnahme und Abschlussprüfung erhalten Sie eine Urkunde, das von allen deutschen Behörden anerkannt wird. Dadurch können Sie nachweisen, dass Sie über die Beschränkungen und Richtlinien der Verordnung genau informiert sind. Hier mehr Informationen dazu:

Experten-Schulung damit Sie selbst Anwenderschulungen durchführen können

Sichern Sie sich Ihren Platz: Experten-Schulung am 24. Juni 2023 in Düsseldorf oder per MS Teams.
Wir vermitteln Personen mit Vorerfahrung im Arbeitsschutz das nötige Wissen im Umgang mit Diisocyanaten, so dass Sie nach erfolgreichem Abschluss der Schulung anderen den sicheren Umgang mit diesen Stoffen unterrichten dürfen.

Welche Produkte sind von den neuen Vorschriften betroffen?

Alle Produkte, die Diisocyanate enthalten, sind von den neuen Vorschriften betroffen. Dies schließt Produkte ein, in denen Diisocyanat-Monomere vorkommen, wie beispielsweise Polyurethanschäume, Klebstoffe, Lacke, Abdicht- und Gussmassen.

NameCAS-NummerSynonym
Diphenylmethandiisocyanat26447-40-5MDI
Hexamethylen-1,6-diisocyanat822-06-0HDI, HDMI
Isophorondiisocyanat4098-71-9IPDI
Napthylen-1,5-diisocyanat3173-72-6NDI
Toluol-2,4-diisocyanat584-84-9TDI, 2,4-TDI
Toluol-2,6-diisocyanat91-08-7TDI, 2,6-TDI
Toluol-2,4-und 2,6-diisocyanat, Gemisch1321-38-6Isomerengemisch
Methylenbis(phenylisocyanat)101-68-8MDI
1,4-Butandiisocyanat584-03-2BDI
Trimethylhexamethylendiisocyanat68479-76-1Desmodur N100, TMHDI
4,4′-Methylenbis(cyclohexylisocyanat)5124-30-1H12MDI, hydrogenated MDI
4,4′-Diphenylmethanediisocyanat101-68-8MDI, Methylene diphenyl diisocyanate
1,3-Bis(isocyanatomethyl)benzol3634-83-1XDI, TMDI
Dibenzyltoluoldiisocyanat26471-62-5DIBT
Dibenzylmethandiisocyanat25214-70-4DBDI
Hexamethylenedisocyanat-bis(4-methylcyclohexan)68425-36-5HMDI
Tetramethylxylylenediisocyanat26447-91-4Isocyanate TMXDI
Dodecylbenzol-diisocyanat2536-05-2DBDI

Link zur EU-Verordnung

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32020R1149&from=DE

Kontakt

Haben Sie Fragen? Sie können gerne das Kontaktformular dafür nutzen.

Homeoffice und Versicherungen: Wie gut sind Sie geschützt?

Im Zuge der wachsenden Beliebtheit des Homeoffice haben sich auch die Fragen rund um den Unfallversicherungsschutz für Arbeitnehmer, die von zu Hause aus arbeiten, vermehrt. Seit 2021 gibt es eine Gesetzesänderung, die die Versicherungsbedingungen für das Arbeiten im Homeoffice regelt. In diesem Blogartikel untersuchen wir, wie gut Sie als Arbeitnehmer im Homeoffice geschützt sind und welche rechtlichen Grundlagen dafür relevant sind.

Unfall im häuslichen Bereich während der Arbeitszeit. Die Frage, ob Sie versichert sind, hängt davon ab, ob der Unfall durch private oder berufliche Gründe verursacht wurde. Wenn Sie beispielsweise auf dem Weg von Ihrem Arbeitsplatz in die Küche stolpern, weil Sie sich auf eine anstehende Videokonferenz vorbereiten und deshalb in Eile sind, sind Sie versichert. In diesem Fall wäre der Unfall durch die berufliche Tätigkeit bedingt (§ 8 Abs. 1 SGB VII).

Unfall nach Betreuung von Kindern, Einkäufen und Arztbesuchen. In solchen Fällen besteht in der Regel kein Versicherungsschutz. Laut Gesetzgeber sollen Arbeitnehmer im Homeoffice den gleichen Unfallversicherungsschutz wie ihre Kollegen im Betrieb erhalten, allerdings keinen besseren (§ 8 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII). Daher muss ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Betreuung von Kindern und der Arbeit im Homeoffice bestehen. Liegt die Kinderbetreuung mehr als zwei Stunden vor oder nach der Arbeitszeit, fehlt der betriebliche Zusammenhang und somit der Versicherungsschutz.

Unfall auf dem Weg zum Mittagessen. Für Arbeitnehmer im Homeoffice besteht kein Versicherungsschutz für Wege zur Nahrungsaufnahme außerhalb des häuslichen Bereichs (§ 8 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII). Dasselbe gilt für Wege zum Einkaufen von Lebensmitteln für die Pause. Eine Ausnahme besteht für Wege zur Kinderbetreuung.

Unfall während einer „Workation“ (Arbeiten im Urlaub) im Ausland. Grundsätzlich besteht Versicherungsschutz auch bei beruflichen Tätigkeiten an anderen Orten (§ 8 Abs. 1 SGB VII). Voraussetzung ist der Nachweis, dass der Unfall überwiegend durch die betriebliche Tätigkeit verursacht wurde. Eine schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber und eine A1-Bescheinigung, die die Weitergeltung des deutschen Sozialrechts bescheinigt, sollten vorliegen.

Unfall im Ferienhaus im Ausland während der Arbeit. Um in diesem Fall Versicherungsschutz nach deutschem Recht zu haben, sollten zusätzlich zur arbeitsvertraglichen Ergänzungsregelung und der A1-Bescheinigung mindestens 25 Prozent der jährlichen Arbeitszeit in Deutschland stattfinden. Bei regelmäßiger Arbeit in mehreren EU-Ländern ist ebenfalls eine A1-Bescheinigung erforderlich.

Neben dem Versicherungsschutz ist es wichtig, auch den Arbeitsschutz im Homeoffice zu beachten. Eine Gefährahrungsbeurteilung (§ 5 Arbeitsschutzgesetz) sollte durchgeführt werden, um mögliche Risiken zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Reduzierung dieser Risiken umzusetzen. Dabei kann es beispielsweise um ergonomische Arbeitsplatzgestaltung oder um den Schutz vor psychischen Belastungen gehen.Zusammenfassend ist es wichtig, sich über den Versicherungsschutz im Homeoffice im Klaren zu sein und die entsprechenden gesetzlichen Regelungen, wie das Sozialgesetzbuch (SGB) und das Arbeitsschutzgesetz, zu kennen. Um sicherzustellen, dass Sie im Falle eines Unfalls ausreichend geschützt sind, empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrem Arbeitgeber und Ihrer Versicherung in Verbindung zu setzen, um mögliche Lücken im Versicherungsschutz zu identifizieren und zu schließen.

Wenn Sie Fragen zur Gefährdungsbeurteilung im Homeoffice oder weiteren Maßnahmen haben, die umgesetzt werden sollten, zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden. Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihnen bei der Optimierung Ihres Homeoffice-Arbeitsplatzes und der Sicherstellung eines angemessenen Versicherungsschutzes zu helfen.

Hier ist eine Liste von Aspekten, an die Arbeitgeber denken sollten, um ein sicheres und effizientes Homeoffice für ihre Mitarbeiter zu gewährleisten:

  • Gefährdungsbeurteilung: Durchführen einer Gefährdungsbeurteilung gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz, um mögliche Risiken im Homeoffice zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
  • Ergonomie: Stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter über ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze verfügen, um körperliche Belastungen zu minimieren und die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen.
  • Technische Ausstattung: Bereitstellung der notwendigehnischen Ausstattung, wie Computer, Internetzugang und ergänzende Software, um eine reibungslose Kommunikation und Zusammenarbeit zu ermöglichen.
  • Datenschutz und IT-Sicherheit: Implementierung von Datenschutz- und IT-Sicherheitsrichtlinien, um die Vertraulichkeit und Integrität von Unternehmensinformationen zu gewährleisten.
  • Arbeitszeitregelungen: Klare Regelungen zur Arbeitszeit und Pausen, um Überarbeitung und Burnout zu vermeiden und die Work-Life-Balance der Mitarbeiter zu fördern.
  • Kommunikation: Etablierung einer offenen Kommunikationskultur, um den Informationsaustausch zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten zu fördern und Missverständnisse zu vermeiden.
  • Fortbildung: Bereitstellung von Schulungen und Weiterbildungsangeboten, damit Mitarbeiter ihre Fähigkeiten im Homeoffice weiterentwickeln und an die sich ändernden Arbeitsbedingungen anpassen können.
  • Unterstützung bei technischen Problemen: Einrichtung eines Helpdesk oder IT-Supports, um Mitarbeiter bei technischen Problemen oder Fragen zu unterstützen.
  • Versicherungsschutz: Überprüfung des Versicherungsschutzes der Mitarbeiter im Homeoffice, um im Falle eines Unfalls oder einer anderen unvorhergesehenen Situation ausreichend abgesichert zu sein.
  • Regelmäßige Überprüfung: Periodische Überprüfung der Homeoffice-Situation und Anpassung der Maßnahmen, um auf Veränderungen in der Arbeitsumgebung und den Bedürfnissen der Mitarbeiter zu reagieren.

Hier ist eine Liste von Aspekten, an die Arbeitnehmer im Homeoffice denken sollten, um ein produktives und gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen:

  • Ergonomischer Arbeitsplatz: Achten Sie darauf, dass Ihr Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet ist, um körperliche Belastungen zu minimieren und Ihre Gesundheit zu schützen.
  • Technische Ausstattung: Stellen Sie sicher, dass Sie über die erforderlichen technischen Geräte und Software verfügen, um effektiv arbeiten und mit Kollegen und Vorgesetzten kommunizieren zu können.
  • Arbeitszeitmanagement: Planen Sie Ihre Arbeitszeit und Pausen sorgfältig, um Überarbeitung und Burnout zu vermeiden und eine ausgewogene Work-Life-Balance zu fördern.
  • Datenschutz und IT-Sicherheit: Beachten Sie die Datenschutz- und IT-Sicherheitsrichtlinien Ihres Unternehmens, um die Vertraulichkeit und Integrität von Informationen zu gewährleisten.
  • Kommunikation: Halten Sie regelmäßigen Kontakt zu Ihren Kollegen und Vorgesetzten, um den Informationsaustausch zu fördern und Missverständnisse zu vermeiden.
  • Selbstmotivation und -organisation: Setzen Sie sich realistische Ziele und erstellen Sie einen Arbeitsplan, um Ihre Produktivität und Effizienz im Homeoffice zu maximieren.
  • Fortbildung: Nutzen Sie Schulungen und Weiterbildungsangebote, um Ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und an die sich ändernden Arbeitsbedingungen anzupassen.
  • Pausen und Bewegung: Integrieren Sie regelmäßige Pausen und körperliche Aktivität in Ihren Arbeitsalltag, um Ihre körperliche und geistige Gesundheit zu erhalten.
  • Arbeitsumgebung: Gestalten Sie Ihren Arbeitsbereich angenehm und ansprechend, um Ihre Motivation und Konzentration zu fördern.
  • Versicherungsschutz: Informieren Sie sich über Ihren Versicherungsschutz im Homeoffice und klären Sie eventuelle Unklarheiten mit Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Versicherung.