Der Lärmexpositionspegel beschreibt die auf eine festgelegte Zeit bezogene Lärmbelastung einer Person. Im Arbeitsschutz wird häufig der Tages-Lärmexpositionspegel LEX,8h verwendet. Er bezieht die wechselnden Schallpegel und Einwirkzeiten eines Arbeitstages energetisch auf acht Stunden.

Warum reicht eine einzelne Schallpegelanzeige nicht aus?

Ein momentaner Messwert zeigt nur die aktuelle Situation. Für die Expositionsbeurteilung müssen typische Tätigkeiten, laute Phasen, Aufenthaltsdauer, Arbeitsabläufe und gegebenenfalls personenbezogene Messungen berücksichtigt werden. Auch Spitzenschalldruckpegel können relevant sein.

Welche Auslösewerte gelten?

Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung nennt für den Tages-Lärmexpositionspegel untere und obere Auslösewerte von 80 beziehungsweise 85 dB(A). Daraus folgen abgestufte Schutzmaßnahmen. Ob die Messung repräsentativ ist und welche Maßnahmen erforderlich sind, muss fachkundig beurteilt werden.

Passende Leistung: Lärmbelastung am Arbeitsplatz messen lassen.

Rechtsgrundlage: LärmVibrationsArbSchV.

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