Eine Luftmengenmessung bestimmt den Volumenstrom von Zu-, Ab- oder Fortluft, meist in Kubikmetern pro Stunde. Sie dient dazu, die tatsächliche Leistung einer Lüftungsanlage oder eines Luftdurchlasses zu prüfen und mit Planung, Nutzung und Arbeitsschutzanforderungen abzugleichen.

Wie wird die Luftmenge bestimmt?

Je nach Anlage kommen beispielsweise Trichter-, Flügelrad-, Hitzdraht- oder Differenzdruckmessungen zum Einsatz. Messort, Strömungsprofil, Querschnitt, Betriebszustand und vorhandene Einbauten beeinflussen die Genauigkeit. Deshalb muss die Methode zur jeweiligen Anlage passen.

Was sagt das Ergebnis aus?

Ein Messwert allein ist noch keine vollständige Bewertung. Entscheidend ist, ob der ermittelte Volumenstrom für Raumgröße, Belegung, Nutzung und vorhandene Stoff- oder Wärmelasten ausreicht. Bei Abweichungen können Einregulierung, Wartung, Reinigung oder technische Änderungen notwendig werden.

Passende Leistung: Luftmengenmessung nach ASR A3.6 anfragen.

Amtliche Übersicht: BAuA – Technische Regeln für Arbeitsstätten.

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