Ein ESD-Audit ist die systematische Überprüfung eines Schutzkonzepts gegen elektrostatische Entladungen. ESD steht für „Electrostatic Discharge“. Unkontrollierte Entladungen können elektronische Bauteile sofort zerstören oder unbemerkt vorschädigen.

Was wird bei einem ESD-Audit geprüft?

Der Umfang richtet sich nach Produkt, Prozess und ESD-Kontrollprogramm. Typische Prüfpunkte sind ESD-Schutzzonen, Erdungssysteme, ableitfähige Böden und Arbeitsflächen, Personen- und Schuhsysteme, Verpackungen, Werkzeuge, Kennzeichnung, Unterweisung, Prüfintervalle und Dokumentation.

Was ist das Ergebnis?

Ein Audit sollte nicht nur Einzelmesswerte liefern. Es bewertet, ob organisatorische und technische Schutzmaßnahmen zusammenwirken, dokumentiert Abweichungen und priorisiert Verbesserungen. Die Anforderungen werden häufig auf Grundlage der Normenreihe DIN EN 61340 und der betrieblichen Risikobewertung festgelegt.

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