Raumluftqualität beschreibt, wie die Luft in einem Innenraum im Hinblick auf Gesundheit, Wohlbefinden und Nutzung zu beurteilen ist. Im Arbeitskontext werden häufig Kohlendioxid, Temperatur und relative Luftfeuchte betrachtet. Je nach Verdacht können zusätzlich Partikel, Kohlenmonoxid, flüchtige organische Verbindungen oder andere Stoffe relevant sein.

Welche Bedeutung hat Kohlendioxid?

CO₂ ist in vielen nicht belasteten Arbeitsräumen vor allem ein Indikator für die Lüftungssituation und Belegung. Ein erhöhter Wert beweist nicht automatisch eine Schadstoffbelastung, zeigt aber, dass der Luftaustausch möglicherweise nicht ausreicht. Die ASR A3.6 enthält hierzu Beurteilungs- und Maßnahmenhinweise.

Wie wird richtig gemessen?

Messdauer, Sensorposition, Raumbelegung, Lüftungszustand und Arbeitsablauf müssen dokumentiert werden. Eine kurze Einzelmessung unmittelbar nach dem Lüften ist häufig nicht repräsentativ. Bei konkretem Stoffverdacht ist ein passendes Probenahme- und Analyseverfahren erforderlich.

Passende Leistung: Raumluftqualität am Arbeitsplatz prüfen lassen.

Amtliche Übersicht: BAuA – ASR A3.6 Lüftung.