Ein Prüfprotokoll dokumentiert Durchführung und Ergebnis einer Prüfung. Es soll nachvollziehbar zeigen, was wann, wo, wie und durch wen geprüft wurde. Eine Prüfplakette kann das Ergebnis sichtbar machen, ersetzt aber grundsätzlich nicht die erforderliche Dokumentation.

Welche Angaben gehören in ein Prüfprotokoll?

  • eindeutige Bezeichnung des Prüfobjekts und Prüfstandorts
  • Prüfdatum, Anlass und verwendete Prüfgrundlage
  • Prüfumfang, Mess- und Prüfverfahren sowie verwendete Prüfmittel
  • Messwerte oder Feststellungen, soweit für die Bewertung erforderlich
  • festgestellte Mängel, Fristen und erforderliche Maßnahmen
  • Prüfergebnis und eindeutige Identifikation der prüfenden Person

Warum ist die Dokumentation wichtig?

Das Protokoll unterstützt Fristensteuerung, Instandhaltung, Gefährdungsbeurteilung und Nachweisführung. Sein konkreter Inhalt richtet sich nach Arbeitsmittel, Gefährdung, Herstellerangaben und anwendbarem Regelwerk. Begriffe wie „gerichtssicher“ ersetzen keine vollständige, fachlich richtige Dokumentation.

Passende Leistungen: Messungen und Prüfungen mit nachvollziehbarer Dokumentation.