Eine Gleitreibungsmessung ermittelt die Reibungseigenschaften einer begehbaren Bodenoberfläche. Sie wird vor Ort eingesetzt, um die Rutschgefahr unter definierten Bedingungen objektiver zu beurteilen – beispielsweise bei Unfallhäufungen, Beschwerden, neuen Reinigungsverfahren oder Veränderungen des Bodenbelags.
Wie funktioniert die Messung?
Bei der Tribometermessung bewegt sich ein Messgerät mit festgelegten Gleitern über die Oberfläche. Aus der Reibung zwischen Gleiter und Boden wird ein Messwert bestimmt. Für belastbare Ergebnisse sind die Auswahl des Gleiters, Oberflächenzustand, Prüfmedium, Messrichtung und Anzahl der Messungen zu dokumentieren.
Welches Regelwerk ist aktuell?
Das frühere Verfahren nach DIN 51131 wurde in die europäische DIN EN 16165, Anhang D, überführt. Die DGUV hält Ergebnisse bei Verwendung des SBR-Gleiters grundsätzlich für vergleichbar. Eine pauschale feste Wiederholungsfrist lässt sich daraus nicht ableiten; Anlass, Nutzung und Veränderungen sind entscheidend.
Passende Leistung: Gleitreibungsmessung vor Ort anfragen.
Fachliche Quelle: DGUV/IFA – DIN EN 16165.



