A-Staub bezeichnet die alveolengängige Staubfraktion. Diese sehr kleinen Partikel können beim Einatmen bis in die Lungenbläschen gelangen. Der Begriff beschreibt nicht einen bestimmten Stoff, sondern den Anteil eines Staubgemisches, der anhand seiner aerodynamischen Eigenschaften tief in die Lunge eindringen kann.
Warum ist A-Staub im Arbeitsschutz wichtig?
A-Staub kann beispielsweise beim Schleifen, Trennen, Abfüllen, Mischen oder Bearbeiten mineralischer und anderer staubender Materialien entstehen. In der Gefährdungsbeurteilung sind Stoffeigenschaften, Expositionsdauer, Arbeitsverfahren und vorhandene Schutzmaßnahmen gemeinsam zu betrachten. Ob Messungen erforderlich sind, wird nach der Gefahrstoffverordnung und der TRGS 402 beurteilt.
Wie wird A-Staub ermittelt?
Für eine belastbare Arbeitsplatzmessung wird eine geeignete Probenahme über eine repräsentative Tätigkeitsdauer geplant. Der belegte Filter wird anschließend gravimetrisch durch ein qualifiziertes Labor ausgewertet. Das Ergebnis wird mit dem jeweils anwendbaren Beurteilungsmaßstab verglichen.
Passende Leistung: A- und E-Staub am Arbeitsplatz messen und bewerten lassen.
Amtliche Grundlage: BAuA – TRGS 402.



