Ein Radonvorsorgegebiet ist ein von einem Bundesland festgelegtes Gebiet, in dem erwartet wird, dass in einer beträchtlichen Zahl von Gebäuden der Referenzwert für Radon überschritten wird. Die Festlegung beruht auf geologischen Daten und Messungen; sie bedeutet nicht, dass jedes einzelne Gebäude erhöhte Werte aufweist.
Welche Bedeutung hat das für Arbeitsplätze?
Für Arbeitsplätze im Erd- oder Kellergeschoss eines Gebäudes in einem Radonvorsorgegebiet besteht grundsätzlich eine gesetzliche Messpflicht nach § 127 Strahlenschutzgesetz. Auch außerhalb solcher Gebiete können Messungen angeordnet oder fachlich sinnvoll sein, wenn konkrete Anhaltspunkte für erhöhte Konzentrationen bestehen oder besondere Arbeitsfelder betroffen sind.
Warum ist eine Gebäudemessung entscheidend?
Radonwerte können sich selbst zwischen benachbarten Gebäuden deutlich unterscheiden. Karten zeigen deshalb nur die regionale Wahrscheinlichkeit. Eine verlässliche Aussage für einen konkreten Arbeitsplatz liefert erst eine ordnungsgemäß durchgeführte Messung.
Passende Leistung: Radonmessung für Arbeitsplätze in Düsseldorf und NRW.
Rechtsgrundlage: § 127 Strahlenschutzgesetz.



