Arbeitsschutz bei elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln

Arbeitsschutz bei elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel – was verstehen wir darunter?

Unter elektrischen Betriebsmitteln werden alle Gegenstände verstanden, die ganz oder zumindest teilweise elektrische Energie anwenden oder die Informationen verarbeiten, speichern, verteilen oder verbreiten. Das sind also zum Beispiel Fabrikationsgeräte, Messgeräte, Speichergeräte und Verbrauchsgeräte, aber auch Fernmelde- und Informationstechnikgeräte, wie beispielsweise Telefone, Festplatten usw. Hilfs- und Schutzmittel zählen ebenso dazu, wenn diese ebenfalls elektrischen Sicherheitsanforderungen unterliegen, wie zum Beispiel spannungslose Piezoeffekt-Schalter. Werden mehrere dieser elektrischen Betriebsmittel zusammengeschlossen, so ist dies eine elektrische Anlage.

Der Sicherheitsexperte Donato Muro möchte mit zwei weiteren einfachen Beispielen verdeutlichen, dass viele den Begriff „elektrische Anlagen“ rein vom Wort her noch anders zuordnen. So sind ein einfaches Faxgerät und ein einzelner Arbeitsplatzrechner, wenn sich das Faxgerät über den Rechner bedienen lässt, zusammen bereits eine technische Anlage. Gleiches gilt auch für den Türöffner, wenn sich dieser über Ihr Arbeitsplatztelefon betätigen lässt.
Hieran zeigt sich, dass es nicht zwingend um große Elektroschränke, Netzwerkstationen oder Notstromaggregate handeln muss, sondern jeder auch kleine Zusammenschluss bereits eine Anlage darstellt. Dieses Grundverständnis hilft zu erklären, warum eine EuP Ausbildung in Ihrem Betrieb wichtig sein kann, um die es später in diesem Artikel geht.

Unfallverhütung bei elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln

Der Arbeitgeber hat die Pflicht, die Sicherheit für Leben und Gesundheit seiner Mitarbeiter zu gewährleisten. In Bezug auf mögliche Gefahren beim Einsatz und Betreiben von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln bedeutet dies, dass der Arbeitgeber dafür sorgen muss, dass sämtliche Elektrogeräte und Elektroanlagen nur von eigenständigen Elektrofachkräften errichtet, gewartet und geändert werden. Mängel sind unverzüglich zu beseitigen, bei schweren Mängeln muss das betroffene Gerät umgehend aus der Nutzung genommen werden und darf nicht weiter angeschlossen sein. Sämtliche Geräte und Anlagen sind zu überwachen und regelmäßig zu prüfen.

Der erfahrene Sicherheitsexperte Donato Muro kennt hier viele Praxisfälle und kann die besondere Bedeutung dieser Vorgaben für den Arbeitsalltag anhand vieler Beispiele darlegen. PCs beispielsweise werden von einer Fachkraft installiert, geprüft und in Betrieb genommen. Ab dann unterliegen sie der regelmäßigen Kontrolle, aber werden zusätzlich nahezu täglich durch den jeweiligen Nutzer betrachtet, sodass Probleme an der Elektrik auffallen und gemeldet werden können. Bringt jedoch ein Mitarbeiter ein privates Gerät mit und schließt dies selbst an, ist dennoch der Arbeitgeber voll verantwortlich. In der Regel können hier unterschiedliche Regelungen für Arbeitnehmer gelten. So kann ein kurzfristiges Handy-Aufladen noch erlaubt sein, ein eigener Haartrockner oder eine eigene Kaffeemaschine dagegen nicht. Nicht jeder Mitarbeiter hat eine EuP Ausbildung abgeschlossen.

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Gefährdungsbeurteilung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel

Die Beurteilung der möglichen Gefahren ist Teil des allgemeinen Arbeitsschutzes und wird durch den Arbeitgeber vorgenommen anhand allgemeiner und bei elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln auch elektrospezifischer Kriterien. Der Arbeitgeber bewertet die Gefährdung je Gerät und Einsatzort einzeln und leitet daraus entsprechende Schutzregeln ab. Einige Bewertungen werden sich hier mit denen aus Gründen des Brandschutzes decken. Ein Faxgerät gehört nicht in einen Feuchtraum und ein defektes Druckerkabel kann neben einem Stromschlag auch einen Brand auslösen.

Hierzu weist Donato Muro darauf hin, dass es in vielen Betrieben grundsätzliche Regelungen für die Mitarbeiter gibt, mit deren Einhaltung die Gefährdung bereits minimiert wird. Zum Beispiel reduziert ein Verbot, ein privates, Hitze erzeugendes Gerät im Büro zu betreiben, die Gefahr einer Leitungsüberhitzung deutlich.

Prüfung der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel

Der Unternehmer ist verpflichtet, alle elektrischen Betriebsmittel und elektrischen Anlagen von einer Elektrofachkraft auf den ordnungsgemäßen Zustand prüfen zu lassen, um damit eine mögliche Gefährdung zu minimieren. Diese Prüfungen müssen vor der ersten Inbetriebnahme erfolgen sowie nach jeder Änderung an Anlage oder Betriebsmittel und in regelmäßigen Abständen.
Damit Schäden an den Elektrogeräten frühzeitig entdeckt werden können, sind die regelmäßigen Abstände je nach Betriebsmitteln ausreichend dicht festzulegen. Die Prüfung vor der Erstinbetriebnahme kann entfallen, falls der Hersteller bzw. Errichter bestätigt, dass die Betriebsmittel oder Anlagen so beschaffen sind, dass sie der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ entsprechen.

Der Experte für Arbeits- und Brandschutz Donato Muro erläutert hier, dass mit jeder Prüfung der Elektrogeräte auch eine erneute Sensibilisierung der Belegschaft zeitgleich erfolgen kann. Als Beispiel aus der täglichen Praxis weist er auf Mehrfachsteckdosen hin. Wenn zum Beispiel ein Berufsanfänger neu an einen Arbeitsplatz kommt und das Ladekabel für sein Diensthandy zu kurz ist, könnte es ihm als eine gute Lösung erscheinen, eine Mehrfachsteckdose an die vorhandene Mehrfachsteckdose anzuschließen. Das Reinigungspersonal schließt an diese dann vielleicht seine Reinigungsmaschine an und überlastet durch die Verwendung der Steckdosenkette die Anlage. Eine der Mehrfachsteckdosen überhitzt, es entsteht zunächst ein Schmorschaden, bis es zu einem Kurzschluss kommt. Auf dieses Verbot der Reihenschaltung von Mehrfachsteckdosen kann nicht oft genug hin sensibilisiert werden.

Elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP)

Zur elektrotechnisch unterwiesenen Person wird ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin des Unternehmens, wenn er oder sie durch eine Elektrofachkraft (EFK) entsprechend geschult wurde. In der Schulung bzw. EuP Ausbildung muss die Person die zu übernehmenden Aufgaben erklärt bekommen, auf die möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten hingewiesen werden, je nach Arbeitsbereich entsprechend angelernt werden und über Schutzeinrichtungen, Schutzmaßnahmen und Schutzausrüstungen unterrichtet sein. Nach dem Sicherheitsexperten Donato Muro übernehmen EuP im Unternehmen sehr wertvolle Aufgaben. Um ein richtig angeschlossenes Telefon oder einen sachgemäß aufgestellten Drucker zu prüfen, ist ein Elektriker sicher ausreichend qualifiziert. Wenn es dagegen um die Prüfung beispielsweise komplexer Produktionsmaschinen geht, sind betriebliche Fachkenntnisse erforderlich, wie sie nur im Unternehmen selbst vorhanden sein können. Wann wird zum Beispiel eine Backstraße wo heiß, wo kommt der Strom dafür her und wo werden die Bänder gesteuert.

EuP Ausbildung

Die EuP Ausbildung ist eine sehr sinnvolle Investition in die Qualifikation der Belegschaft, in die Betriebssicherheit und in die Möglichkeit, Unfälle zu vermeiden und Kosten einzusparen. Elektrotechnisch unterwiesene Personen haben den enormen Vorteil gegenüber externen Fachkräften, dass die Ausbildung zur EuP für Mitarbeiter eine Zusatzqualifikation darstellt. Sie sind also dennoch bei ihren eigentlichen Tätigkeiten permanent vor Ort am Arbeitsplatz, dann aber mit den Augen und den Kenntnissen eines Fachkundigen in der Unfallverhütung. HIER ZUR ONLINE EUP AUSBILDUNG!

Ein eintretender Unfall kann eben nicht nur eine Person schädigen, die dann auf nicht kalkulierbare Zeit dem Unternehmen fehlen könnte, sondern ein Unfall kann auch für einige Zeit die Produktion zum Erliegen bringen.
Die EuP Ausbildung kann bei Donato Muro vor Ort oder auch als Online-Schulung absolviert werden.

Die Ausbildung vermittelt unter anderem Inhalte zu den Themen

– Elektrotechnische Grundkenntnisse
– Schutzmaßnahmen für elektrische Anlagen und Betriebsmittel
– Erste Hilfe bei Unfällen mit Strom
– Schutzmaßnahmen für Berührungen mit unter Strom stehenden Elementen
– künftige Aufgaben als EuP

Haftung für elektrische Anlagen und Betriebsmittel

Mit einer EuP Ausbildung werden Mitarbeitende in die Lage versetzt, im Unternehmen zu Schutzzwecken elektrische Anlagen und Betriebsmittel regelmäßig gemäß den Vorgaben der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ auf einwandfreien Zustand und fehlerfreie Funktion hin zu prüfen (im Prüfteam unter Aufsicht einer EFK).

Verantwortlich für die Geräte und für den Mitarbeiterschutz ist und bleibt aber der Unternehmer selbst. Kommt es trotz aller ergriffenen Maßnahmen zu einem Unfall oder Personenschaden, muss er einerseits nachweisen können, dass er seine Pflichten stets erfüllt hat, und andererseits muss er nach einem Schaden die Gefährdungslage neu bewerten und ggf. die Maßnahmen anpassen.

Arbeitsschutz-Dokumentation

Donato Muro geht in seinen EuP Ausbildungen besonders auf Zweck und Nutzen der Prüfungsdokumentation bei elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln und auf die Vorteile digitaler Dokumentationen ein.
Jede Prüfung wird mit einer Prüfungsdokumentation abgeschlossen, die dem Unternehmer dazu dient, nachzuweisen zu können, dass er seine Pflichten jederzeit richtig und ordnungsgemäß erfüllt hat. In dem Sinne haftet der Unternehmer nicht für jeden auftretenden Schaden, sondern vielmehr für eine mögliche Pflichtverletzung mit dadurch entstandenem Schaden.

Für diesen Zweck und als Basis der nächsten Prüfung muss die Dokumentation alle wichtigen Prüfungsergebnisse und ergriffenen Maßnahmen enthalten, beispielsweise Angaben zum Gerät bzw. zur Anlage, Datum, Umfang, Anlass, Ergebnis, Frist der Prüfung, verwendete Prüf- und Messgeräte, Prüfperson mit Unterschrift. Stilllegung, Mängelbeseitigung, Nachrüstung oder zusätzliche Schutzmaßnahmen müssen ebenso aus der Dokumentation hervorgehen.

Brandschutz auf Baustellen

Brandschutz auf Baustellen

Spickzettel für Brandschutz auf Baustellen:

Mangelhafte Brandschutzmaßnahmen haben dem Flughafen Berlin-Brandenburg den Beinamen “Pannenflughafen” eingehandelt. Mittels sorgfältiger Dokumentation kann derartig kostenintensive Fehler vorgebeugt werden.

Auf der Baustelle lauern zahlreiche Gefahren, welche die klassische Brandgefahr in Bauwerken weitaus übersteigen. Grund hierfür sind feuergefährliche Arbeiten ebenso wie die hohe Brennbarkeit der eingesetzten Materialien. Es gilt zu bedenken, dass sich die Gefahrenquellen entsprechend dem Baufortschritt ändern. Weitere Faktoren sind fehlende Koordination, Druck in puncto Kosten und Terminen, das Zusammenwirken von mehreren Firmen ebenso wie Kommunikationsschwierigkeiten.

Gefährdet sind nicht nur Bauarbeiter, sondern auch alle Personen, die sich im Bereich der Baustelle aufhalten und natürlich auch Feuerwehrleute.

Donato Muro Brandschutzingenieur und Brandschutzexperte hilft vor Ort! Wir erklären Ihnen, was es auf der Baustelle in Bezug auf den Brandschutz zu beachten gilt und wir zeigen auf, warum eine ordentliche Brandschutzdokumentation das A und O darstellt!
Zudem bilden wir online oder vor Ort Brandschutzbeauftragte aus, um Ihnen folgenschwere Kosten zu ersparen!

Hier haben wir für Sie die wichtigsten Fakten in puncto Brandschutz auf der Baustelle zusammengefasst.

Rechtsgrundlagen für Brandschutz auf der Baustelle:

Wie auch in anderen Betrieben, gilt es auch auf der Baustelle, gewisse Gesetze zu beachten, um Sicherheit zu gewährleisten.

Hierzu zählt der Brandschutz auf der Baustelle, welcher in jeder einzelnen Phase des Baufortschritts wichtig ist! Brandschutztechnische Vorkehrungen müssen bei folgenden Phasen beachtet werden:
* Planung
* Betrieb der Baustelle,
* Durchführung von jeglichen Baumaßnahmen
* Umbau
* Reparatur-Arbeiten
* Sanierungs-Arbeiten.

Sowohl vor als auch während den einzelnen Bauphasen gelten folgende Rechtsgrundlagen:
* Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG),
* Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
* Baustellenverordnung (BaustellV)samt aller allgemeinen Vorschriften in Bezug auf den Brandschutz.

In den jeweiligen Landesgesetzen sind Einzelheiten geregelt. Beispiele hierfür sind:
* Feuerwehrgesetz
* gesetzliche Brandschutz-Vorschriften
* berufsgenossenschaftliche Brandschutz-Vorschriften
* technische Regelungen für Gefahrenstoffe (TRGS)

Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz:

Seit dem Jahre 1988 muss ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator auf Baustellen eingesetzt werden. Dieser SiGeKo ist laut Gesetz dann Pflicht, wenn mehrere Unternehmen gleichzeitig auf einer Baustelle arbeiten. Auch wenn Beschäftigte verschiedener Unternehmen direkt aufeinanderfolgend tätig sind, ist der SiGeKo für die Einhaltung der Verordnungen und Gesetze während der Planungsphase ebenso wie vor und während der Bauausführung verantwortlich.

Die SiGeKo-Funktion kann entweder der Bauherr selbst übernehmen oder der Bauherr beauftragt eine Person, die dieser verantwortungsvollen Aufgabe gerecht wird. Im zweiten Fall muss sich der Bauherr selbst davon überzeugen, dass die ernannte Person diese Aufgaben fachgerecht meistert.

Wenn Sie einen verantwortungsvollen Mitarbeiter als Brandschutzexperten ausbilden lassen möchten, können Sie sich an uns wenden. Wir, von Donato Muro Brandschutzingenieur und Brandschutzexperte, übernehmen gerne die Ausbildung entweder vor Ort oder online!

Der SiGeKo muss schon während der Planung und natürlich auch während der Bauphase eine Vielzahl an Aufgaben übernehmen. Zu diesen Aufgaben zählen nicht nur Arbeiten, deren Inhalt der Brandschutz ist.

Aufgaben des SiGeKo:

* Der SiGeKo muss jegliche Risiken in Bezug auf die Sicherheit und Gesundheit identifizieren.
* Er muss Maßnahmen ergreifen, welche die Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten sicherstellen.
* Es ist die Aufgabe des SiGeKos, einen SiGe-Plan zu erstellen. Dieser Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan erläutert allen beteiligten Personen der Baustelle, die Anforderungen für die kommenden auszuführenden Tätigkeiten in puncto Sicherheit.
* Der SiGeKo ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass die Regeln und Grundsätze dieses Plans eingehalten werden. Nur so ist ein sicheres und gewissenhaftes Arbeiten auf der Baustelle sichergestellt. Hierzu zählen nicht nur der Brandschutz, sondern auch die Technik, der Baubetrieb ebenso wie die Unfallverhütung.
* Die Absicherung des Baugrundstücks nach außen ist ein weiterer Auftrag, dem der SiGeKo nachkommen muss.
* Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator ist in alle Ausführungsphasen des Baus eingebunden.
* Sobald sich die Rahmenbedingungen ändern, muss der SiGe-Plan entsprechend überarbeitet und angepasst werden.
* In seiner Rolle hat er dafür zu sorgen, dass alle Firmen, die am Bauprojekt beteiligt sind, in puncto Gesundheitsschutz und Sicherheit kooperieren.
* Neben der Organisation von Sicherheitsbesprechungen, muss er auch eine Sicherheitsbegehung jedes einzelnen Gewerks organisieren und durchführen.
* Bevor die auf der Baustelle tätigen Personen die Baustelle betreten oder bauliche Tätigkeiten aufgenommen werden, muss der SiGeKo eine Einweisung in das ausgearbeitete Sicherheitskonzept durchführen.
* Es ist zwar kein Muss, jedoch ratsam, sich von allen Beteiligten eine schriftliche Bestätigung über die durchgeführte Einweisung einzuholen.

Verantwortlichkeiten und Umfang in puncto Brandschutzvorkehrungen auf dem Bau:

Nicht nur die Verantwortung, sondern auch die Zuständigkeiten in Bezug auf Brandschutzvorkehrungen sind sowohl vor Baubeginn als auch während der Bauphase geregelt. Es gilt zu beachten, dass diese Vorkehrungen auf das jeweilige Projekt zugeschnitten sind und dass es für jeden einzelnen Arbeitsschritt spezielle brandschutztechnische Vorkehrungen gibt! Zur Verantwortung wird der Bauherr gezogen, welcher seine Verantwortung für die Brandschutzvorkehrungen und die Sicherheit der am Bau arbeitenden Personen dem Architekten oder Bauleiter zuschreibt. Der Verantwortliche ist der Koordinator, welcher eine hohe Verantwortung trägt, sei es in puncto Konzeption oder Umsetzung der gesetzlich festgelegten Maßnahmen zum Brandschutz.

Ein Fachplaner kommt dem Brandschutzbeauftragten bei sehr hohen Gebäuden oder Sonderbauten zur Unterstützung. Damit auf der Baustelle in dem Gesetz entsprechender Brandschutz sichergestellt ist, sind zahlreiche Maßnahmen notwendig. Nur so kann das Risiko eines Brandes minimiert werden. Beispiele hierfür sind:
* brennbare Stoffe sicher lagern
* brennbare Verpackungen täglich beseitigen
* Baustelle wöchentlich aufräumen
* sicherheitstechnische Anlagen regelmäßig auf deren Funktionsfähigkeit überprüfen
* mobile Sicherheitseinrichtungen wie Löschschläuche und Feuerlöscher vor unbefugtem Zugriff schützen.

Wenn während der Baustellen-Begehung Mängel identifiziert werden, so müssen die Risikofaktoren aufgenommen und sofort beseitigt werden, damit kein Brand entsteht. Brandschutz auf dem Bau ist bei all jenen Tätigkeiten notwendig, welche auf der Baustätte stattfinden! Dies bezieht sich sowohl auf die Vorbereitungsarbeiten als auch auf die tatsächliche Durchführung und Abschlussarbeiten. Die Art und Größe der Baustelle ebenso wie die Gefahren der notwendigen Arbeiten bestimmen den Umfang der für den Brandschutz notwendigen Maßnahmen. Bei größeren Bauvorhaben müssen die erforderlichen Schritte mit unter anderem dem Werksicherheitsdienst oder der Feuerwehr abgeklärt werden.

Typische Brandrisiken auf der Baustelle:

Häufige Gefahrenquellen sind brennbare Materialien und feuergefährliche Tätigkeiten.

1. Einsatz von brennbaren Materialien während der Bautätigkeit:

Hohe Risikofaktoren für eine Brandausbreitung sind:
* Baustellenabfälle
* eingelagerte brennbare Stoffe
* Behelfsbauten
* Abbruchmaterialien
* Verpackungsmaterialien
* Druckgasbehälter
* Einsatz und Verarbeitung von Lösungsmitteln, Klebstoffen und Reinigungsprodukten
* Feuerstellen
* Heizungsanlagen
* mit Gas betriebene Geräte
* elektrische Anlagen
* provisorische Installationen
* Inbetriebnahme von technischen Anlagen.

2. Brandschutz während der Bautätigkeit:

Hierzu zählen
* feuergefährliche Arbeitsgeräte
* Arbeiten mit dem Feuer (Löten, Schneidbrennen, Schweißen, Trocknen, Trennschleifen, Auftauen)
* jegliche Arbeiten, die Funken erzeugen
* Arbeiten über offener Flamme.

Vor dem Beginn der Bauphase ist es die Aufgabe der Gefährdungsbeurteilung, etwaige Gefahrenquellen auszuloten.

Folgende Vorgaben müssen während der Bauphase im Sinne des Brandschutzes strikt eingehalten werden:
Beim Hantieren mit feuergefährlichen Arbeitsgeräten, muss der Auftraggeber eine schriftliche Genehmigung erteilen. In dieser sind die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen verankert. Der Erlaubnisschein stellt für die Durchführung dieser Arbeiten die Voraussetzung dar. Feuergefährliche Arbeiten dürfen ausschließlich von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden, Feuergefährlichen Arbeiten müssen fortwährend beaufsichtigt werden. Die Brandwache muss sachkundig und mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut sein. Während Feuerarbeiten durchgeführt werden, ist die Einhaltung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften Pflicht. Die Explosions- und Brandgefahr ist speziell in jenen Bereichen hoch, in welchen Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten sind. Auch beim Vorhandensein leicht entzündlicher Stoffe oder explosiver Gase und unterhalb von Dächern mit Dachdeckung, Abdichtung und einer brennbaren Dämmung ist das Risiko eines Brandes erhöht.

Brandschott:
Hierbei handelt es sich um eine Abdichtung brandschutztechnischer Art, die gegen Rauch und Feuer von Decken- bzw. Wanddurchbrüchen für Leitungen zum nächstgelegenen Brandabschnitt eingesetzt wird.

Vorbeugender Brandschutz:

Dieser setzt sich aus dem anlagetechnischem, baulichem und organisatorischem Brandschutz zusammen. Kontaktieren Sie unser Unternehmen Donato Muro Brandschutzingenieur und Brandschutzexperte. Wir helfen Ihnen dabei, vorbeugende Maßnahmen für Ihr Bauvorhaben zu treffen.

1. Anlagetechnischer Brandschutz:

Diese Form des Brandschutzes ist unterteilt in die Sicherstellung technischer Gebäudeausrüstung und in die Umsetzung von technischen Anlagen und Einrichtungen. Brandschutz in puncto technischer Gebäudeausrüstung wird durch Unterdecken oder Schächte mit Feuerwiderstand realisiert. Präventive Maßnahmen umfasse die Alarmierung ebenso wie die Branddetektion. Unter operative Maßnahmen fallen maschinelle Entrauchung, Löschung des Feuers, Verhinderung des Brandes ebenso wie die Begrenzung der Feuerausbreitung. Zu den anlagentechnischen Brandschutzmaßnahmen zählen Brandschutzklappen, Systeme, die den Rauch anziehen und Unterdecken mit Feuerwiderstand.

Zu den wichtigsten Anlagen zählen:
* Brandmelder
* Feuerlöscher
* natürliche Rauchabzugsanlagen
* maschinelle Rauchabzugsanlagen ebenso wie die
* Löschwasserrückhaltung.

2. Baulicher Brandschutz auf Baustellen:

Hierunter fallen jene Schritte im Sinne des Brandschutzes, die zusammenhängend mit der Errichtung oder Änderung von Bauwerken eingeleitet werden müssen.
* Aufstell- und Bewegungsflächen für die Feuerwehr
* Erschließung der Baustelle Löschwasser und
* Bildung von Brandabschnitten.

Besteht hohe Brandgefahr, werden raumabschließende und tragende Konstruktionen errichtet. Hierbei sind die wichtigsten Kriterien:
* Brandverhalten von Baustoffen
* Feuerwiderstand von Bauteilen
* Planung von Flucht- und Rettungswegen
* Erstellung von Fluchtwegen.

3. Organisatorischer Brandschutz auf dem Bau:

Dies sind ergänzende Maßnahmen. Beispiele sind:
* Nutzung, Instandhaltung, Wartung, fachgerechter Umgang mit baulichen und technischen Brandschutzeinrichtungen
* Kennzeichnung von Rettungs- und Fluchtwegen
* Freihalten von Rettungs- und Fluchtwegen
* Aushang von Brandschutzordnungen
* Maßnahmen im Notfall

Brandschutz während der Bautätigkeit:

Auch bei Gefahr müssen Baustätten sicher zugänglich sein und auch das schnelle Verlassen muss gewährleistet sein!
Mindestens ein Treppenraum muss offen mit allen Stockwerken verbunden, funktionsfähig und abzuschotten sein. Hierzu zählen auch Geländer und Absturzsicherungen.

Innerhalb der Stockwerke müssen die vertikal ausgerichteten Rettungswege problemlos passierbar sein. Baumaterialien dürfen nicht in den Fluren gelagert werden und die Abschlüsse und Türen müssen ohne den Einsatz von Werkzeug geöffnet werden können. Die in der Baugenehmigung verankerte Zufahrt für die Feuerwehr darf nicht blockiert werden.

Anzahl von Feuerlöschern – Brandschutz auf Baustellen:

Da die Wasseranschlüsse während der Bauphase nicht funktionsfähig sind, kommt Feuerlöschern eine große Bedeutung zu. Speziell im Winter sollten Feuerlöscher verfügbar sein, die frostunempfindlich sind. Pro Arbeitsmittel und Verfahren mit hoher Brandgefährdung, von dem eine Brandgefahr ausgeht, muss ein Feuerlöscher verfügbar sein. Dieser Feuerlöscher muss die entsprechende Brandklasse aufweisen und mit sechs oder mehr Löschmitteleinheiten in der Nähe verfügbar sein.

Platzierung von Feuerlöschern:

Feuerlöscher dürfen nicht auf dem Boden stehen und müssen leicht erreichbar und gut sichtbar an Fluren, Treppenräumen bzw. Ausgängen angebracht sein. Sie müssen der witterungsgeschützten Halterung problemlos entnommen werden können. Empfehlenswert ist es, die Griffhöhe zwischen 80 und 120 cm zu positionieren. Alle Personen, die auf der Baustelle tätig sind, müssen regelmäßige an Unterweisungen in puncto Bedienung eines Feuerlöschers teilnehmen.

Warum ist die Dokumentation von Brandschutz auf der Baustelle unerlässlich?

Diese Dokumentation ist der Genehmigungsbehörde gegenüber der Nachweis einer ordnungsgemäßen Ausführung der baulichen Maßnahmen. Hierbei handelt es sich um einen Nachweis, mit welchem der Bauherr die Einhaltung jeglicher Anforderungen der Bauordnung ebenso wie die ordnungsgemäße Bauausführung belegen kann. Die Dokumentation unterstützt den Brandschutzbeauftragten dabei, einen Überblick zu behalten. Zudem ist dies ein schriftlicher Nachweis des vorgeschriebenen Brandschutzkonzeptes samt der Auflistung aller baurechtlichen Abweichungen, die genehmigt sind. Dank Brandschutzdokumentation kann die Funktionsbeschreibungen von sicherheitstechnischen Anlagen belegt werden und sie unterstützt die Kontrolle und Organisation aller Maßnahmen im Sinne des Brandschutzes. Im Falle eines Brandes liefert diese Dokumentation bedeutende Nachweise.

Wir, Donato Muro Brandschutzingenieur und Brandschutzexperte bilden Brandschutzexperten Online oder vor Ort aus, damit Ihre Mitarbeiter diese Dokumentation vollständig und zielorientiert führen.

Wer ist für die Dokumentation verantwortlich?

Der Betreiber des Gebäudes ist für jegliche Vorgänge, die mit diesem Gebäude in Zusammenhang stehen, verantwortlich und muss die erforderlichen Nachweise in Form einer Dokumentation erbringen.

Welches Gesetz schreibt diese Dokumentation vor?

Die gesetzliche Grundlage bilden die Brandschutzgesetze der sechzehn Bundesländer. Brandschutz am Bau ist Sache der Länder.

Was muss in Bezug auf den Brandschutz dokumentiert werden?

Zu verschriftlichen sind nicht nur baurechtliche Nachweise, sondern auch jegliche Details, welche sich auf den gebäudetechnischen Brandschutz beziehen.
Zu den Schwerpunkten zählen:
* Gebäudedokumentation samt Nachweise für Brand-, Wärme und Schallschutz
* brandschutztechnische Dokumentation
* Dokumentation von technischen und sicherheitstechnischen Anlagen
* laufende Prüfberichte.

Erfolgt die Dokumentation digital, kann diese dem Betreiber übermittelt werden.
Wichtige Informationen sind:
* Ort der Brandschutzmaßnahme
* Name des Brandschutzbeauftragten
* Benennung und Ausbildung diverser Brandschutzhelfer
* Brandschutzordnung (A bis C laut DIN 14096)
* Gefährdungsbeurteilung,
* Maßnahmen eines rechtssicheren Brandschutz
* Brandschutzkonzept des Brandschutzes auf der Baustelle
* Brandrisikoanalyse
* Beurteilung der Gefährdung bei explosiven Stoffen samt Explosionsschutz-Dokument
* Nachweis aller Brandschutzunterweisungen
* Überprüfung von Arbeitsmitteln
* Brandvorsorge durch DIN 14095 Feuerwehrplan
* DIN 14675 Feuerwehrlaufkarten
* Alarmplan
* Übersicht zu Flucht- und Rettungswegen gemäß § 4 ArbStättV
* Unterschrift des Dokumentationsbevollmächtigten

Wie soll die Dokumentation erfolgen?

Die Basis der Dokumentation ist in der Richtlinie VDI 3819 Blatt 3 geregelt. Diese besagt, wie die Dokumentation der durchgeführten Brandschutzmaßnahmen gelistet und rechtskonform festgehalten werden muss. Traditionsgemäß erfolgt die Verschriftlichung auf einem Vordruck mit Fotos. Diese Variante ist rechtlich noch anerkannt, jedoch ist das Fehlerpotenzial hoch. Empfehlenswert ist die digitale Dokumentation mit Fotos, die vorher und nachher aufgenommen werden. Die Fotos sollte von einem zertifizierten Sachverständigen aufgenommen werden.

Fazit:

Brandschutz ist sowohl vor als auch während der Bautätigkeit wichtig. In den Phasen der Genehmigung und Ausführung müssen detaillierte Konzepte in Bezug auf den Brandschutz ausgearbeitet und Nachweise erbracht werden, welche während der Bauphase in die Tat umgesetzt werden. Bei der Brandschutzplanung steht einerseits die Sicherheit auf der Baustätte, andererseits das fertige Bauwerk und dessen spätere Nutzung im Fokus. Wenn Sie Unterstützung benötigen, wenden Sie sich einfach an Donato Muro Brandschutzingenieur und Brandschutzexperte! Wir helfen Ihnen vor Ort und bilden Mitarbeiter zum Brandschutzexperten aus.

Wie könnte man eine Atombombe überleben?

Einleitung

Gerade erst ist es passiert – der russische Präsident Wladimir Putin hat die russischen Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Zwar ist es aktuell sehr unwahrscheinlich, dass ein Atomkrieg ausbricht, zu wissen, wie man sich im Fall der Fälle zu verhalten hat, kann trotzdem angebracht sein. Denn fest steht, bei einem nuklearen Angriff würden viele Menschen sterben. Aber es gibt Möglichkeiten, einen Atomangriff zu überleben. Man muss nur wissen, wie. 

Schon seit vielen Jahren rüstet sich die Welt auf und immer mehr Länder, darunter China, und Nordkorea, verfügen über unterschiedliche, hochmoderne Atomwaffen. Deshalb haben verschiedene Regierungen, unter anderem die US-Regierung, Verhaltensweisen und Anweisungen veröffentlicht, wie man sich bei einem Atomangriff verhalten sollte. Wir erklären in diesem Blogartikel, wie Du eine Nuklear-Explosion überstehst.

Wie bereite ich mich auf einen bevorstehenden Atomkrieg vor und was sollte man beachten?

Es gibt unterschiedliche Ansätze, wie man sich effektiv auf einen Atomkrieg vorbereiten kann und Wege, um zu überleben laut einem Sicherheitsexperten. Die gängige Empfehlung von Experten, wie unter anderem der US-Experte Brooke Buddemeyer, ist, ein paar Müsliriegel, ein Radio und vier Liter Wasser vorrätig zu haben. Die Müsliriegel sollen dabei den aufkommenden Hunger stillen, das Radio soll dafür verwendet werden, Informationen der Regierung zu erhalten und die vier Liter Wasser sollen das kurzzeitige Überleben sichern. 

Lesen Sie hier: Diese Dinge sollten Sie für den Notfall stets zuhause haben Artikel: Wie funktioniert eine Atombombe?

Die meisten “Prepper”, also Personen, die sich professionell auf eine Apokalypse vorbereiten, halten diese Vorkehrungen für nicht ausreichend. Allerdings wird auch mit ein bisschen Sachverstand und Logik klar, dass diese Vorbereitungen zu wenig sind und höchstens für das Überleben in den ersten Tagen hilfreich sein kann. Möchte man sich wirklich auf ein solches Szenario vorbereiten, muss man deutlich mehr Vorkehrungen treffen. Um zu überleben, könnt Ihr die folgenden Dinge tun und auf Vorrat haben.

Wasser

Ausreichend Wasser vorrätig zu haben ist existenziell, um eine längere Zeit überleben zu können. Hier gilt: Je mehr Wasser, desto bessere Chancen zu überleben. Im Idealfall sollte man Zugang zu Grundwasser haben und sich damit verpflegen können. Die vier Liter, die von den Experten empfohlen werden, reichen höchstens aus, um eine knappe Woche zu überleben. Bis die Radioaktivität gesunken ist, vergeht allerdings ein deutlich längerer Zeitraum. 

Nahrungsmittel

Neben ausreichenden Vorräten an sauberem Wasser ist natürlich auch Nahrung enorm wichtig, um zu überleben. Die Müsliriegel sind höchstens lecker, allerdings geben sie nur wenig Energie und eignen sich deshalb nicht unbedingt als einzige Nahrungsquelle. Besser geeignet sind gut haltbare, energiereiche Nahrungsmittel, die gut verschlossen sind. Im Handel sind spezielle Notrationen erhältlich, die eigentlich für Soldaten gedacht sind und sich ebenfalls ideal eignen, einen Atomangriff zu überstehen. 

Passende Kleidung

Hat man einen guten Vorrat an Wasser und Lebensmitteln, sollte man ebenfalls darauf achten, über genug Kleidung zu verfügen, denn auch das sicherste Versteck muss irgendwann verlassen werden. Gut geeignet sind Gummistiefel und Regen-Ponchos, da diese den Körper davor schützen können, in Kontakt mit den radioaktiven Partikeln zu kommen. Ebenfalls wichtig für das Überleben sind gut gefütterte und warme Kleidungsstücke, die davor schützen, dass man unterkühlt. 

Radio

Hat man die drei Grundlagen zum Überleben, Wasser, Nahrung und Kleidung auf Vorrat, sollte man sich darum kümmern, Lösungen zur Kommunikation mit der Regierung vorzubereiten. Ein batteriebetriebenes Radio, welches Mittelwelle (MW) und Langwelle (LW) empfangen kann, ist hier die beste Wahl. Dadurch können Durchsagen und Informationen der Regierung empfangen werden, die ebenfalls wichtig für das Überleben sein können. 

Medizin

Außerdem wichtig ist eine medizinische Grundversorgung, wie beispielsweise ein Erste-Hilfe-Set oder ein Wunddesinfektionsmittel. Zusätzlich sollte man, wenn man regelmäßig auf Medikamente angewiesen ist, diese auf Vorrat verfügbar haben. Denn im Falle eines Atomkrieges werden wahrscheinlich keine Apotheken mehr geöffnet sein und auch Krankenhäuser völlig überlastet sein. Wenn eine Atombombe in die Luft fliegt, werden viele Menschen verletzt sein und auf Medikamente angewiesen sein.

Weitere wichtige Dinge, die man auf Vorrat haben sollte, sind zum Beispiel passende Werkzeuge. Ein scharfes Messer, eine Säge, ein Hammer und ein paar Nägel können praktisch sein und sollten in jedem Vorrat für eine Apokalypse vorhanden sein. Außerdem können Streichhölzer und Feuerzeuge, sowie ein Geigerzähler hilfreich sein, um langfristig zu überleben. Letzterer kann dafür genutzt werden, Lebensmittel, den eigenen Körper und die Umwelt auf Strahlenbelastung zu prüfen. 

So überlebst du die erste Stunde nach einem Atomangriff

An dem Einschlagpunkt der Atombombe wird in Millisekunden alles zerstört sein, im Radius von 13 (500 qm2) km wird alles durch die Hitzewelle und die Detonation zerstört werden. Nach außen hin, wir die Druckwelle schwächer. Der Atompilz steigt, mehre Kilometer hoch auf, er besteht aus Staub und Asche und wirft einen dunklen Schatten. Dieser sauft frische Luft an, dieser Sturm bringt Sauerstoff mit und das Feuer wird wieder angefeuert. Aus 21 km entfernen beobachten wir die Bombenexplosion und machten Fotos von der Pilzwolke – die Druckwelle trifft uns hier “weniger” schlimm. Das schlimme, es kommt keine Feuerwehr, keine Hilfe!

Sollte es zu einer Atomexplosion kommen, vor der Du nicht flüchten kannst, solltest Du ein passendes und sicheres Versteck finden. Die größte Bedrohung in den ersten Tagen ist die Radioaktivität, vor der Du dich unbedingt schützen solltest. Dabei kann ein Versteck unter der Erde, zum Beispiel ein Keller, eine Höhle oder auch eine U-Bahn-Röhre Dir Schutz bieten. Auch stabile Gebäude bieten einen gewissen Schutz vor der Radioaktivität. 

Wichtig ist, dass der Luftaustausch nicht zu hoch ist, um möglichst wenig Kontakt mit radioaktiven Partikeln zu haben. Luftdurchlässige Tunnel eignen sich deshalb nicht als Versteck. Auch Autos bieten fast keinerlei Schutz vor der Strahlung und eignen sich deshalb nicht. Am besten sollte man Schutz in einem Gebäude suchen und möglichst unter die Erde gelangen. 

Hat man ein sicheres Versteck gefunden, sollte man sich darauf einstellen, einige Tage in diesem Versteck zu verbringen. Als Erstes sollte man sich seiner äußeren Bekleidungsschicht entledigen, da diese mit Radioaktivität kontaminiert sein können. Vor allem, wenn man in Kontakt mit dem radioaktiven Niederschlag gekommen ist, kann dieser an der Kleidung oder in den Haaren haften bleiben. Deshalb sollte idealerweise auch eine Möglichkeit zum Waschen im Versteck vorhanden sein. FFP3-Masken und Staubanzüge könnten helfen, Staubpartikel welche radioaktiv Teilchen mit sich führen, nicht einzuatmen. Jeder Atemzug an Radioaktivität wird tödlich sein.

Nach einigen Tagen können auch andere Überlebende zur Gefahr werden. Denn Nahrungsmittel und sichere Verstecke sind rar und andere Personen könnten versuchen, an das sichere Versteck und die Vorräte zu gelangen. Deshalb sollte man sich um Möglichkeiten und Geräte zur Selbstverteidigung kümmern und diese zur Not auch einsetzen.

Wie verhält man sich bei einer Atomexplosion?

Angenommen der Ernstfall tritt ein und eine Atombombe sollte wirklich explodieren, verläuft die Explosion in verschiedenen Schritten ab. Zuerst wird wahrscheinlich alles im Umkreis von ungefähr 1,6 Kilometern zerstört. In den ersten 15 Sekunden nach der gewaltigen Explosion, die im näheren Umkreis alles zerstört, steigt ein gewaltiger Feuerball in den Himmel, der Schutt und Dreck mit sich reißt. 

Nach dem Aufstieg des Feuerballs hat man ungefähr eine Viertelstunde, um Schutz zu suchen. Denn wenn der radioaktive Dreck wieder auf die Erde fällt, verstrahlt er alles, mit dem er in Berührung kommt. Deshalb sollte man möglichst in einem sicheren Versteck Schutz finden. Radioaktive Strahlung ist nämlich nicht nur in hohen Dosen tödlich. Denn auch eher geringe Mengen der Strahlung können zu Blasen auf der Haut führen, die das Knochenmark schädigen und innere Organe angreifen. Auch Folgekrankheiten wie Leukämie können durch die radioaktive Strahlung verursacht werden.

Je mehr Schichten von Beton und Mauerwerk jetzt vor der Radioaktivität schützen, umso besser. Mögliche schnell verfügbare Verstecke sind die unteren Stockwerke von Altbauten oder Keller und U-Bahnstationen. Falls man sich mit der gefährlichen Strahlung infiziert hat, muss möglichst schnell medizinische Hilfe gefunden werden, eine Gegenmaßnahme ist zum Beispiel das Pigment Berliner Blau, welches oral verabreicht wird und dabei helfen kann, dass die Strahlung den Körper wieder verlässt. 

Außerdem sollte man sich schnellstmöglich waschen und die radioaktiv verseuchte Kleidung ausziehen. Ein Symptom einer gefährlichen Strahlenvergiftung ist, dass die entsprechende Person sich heftig übergeben muss. Denn der Körper reagiert sehr schnell auf radioaktive Strahlung. 

In der ersten Stunde nach der Explosion sollte man weiterhin Schutz in einem Versteck suchen. Die Strahlung der Atombombe zerfällt relativ schnell und nimmt beständig ab, nach 24 Stunden hat der radioaktive Staub schon 80 Prozent der Energie verloren. Wenn man Glück hat, war man der Strahlung nicht allzu lange ausgesetzt und hat keine Langzeitfolgen zu erwarten. 

Abrüstung ist der beste Schutz vor einer Atombombe

Die wenigsten Menschen würden eine Atombombe überleben und noch weniger würden ohne Langzeitfolgen davon kommen. Selbst mit der besten Vorbereitung ist ein unbeschadetes Überleben sehr unwahrscheinlich. Die Hiroshima-Bombe beispielsweise hat in einem Radius von einem Kilometer alles Leben vernichtet. Heutige, moderne Atombomben sind allerdings noch tausendfach stärker und deren Explosionen viel verheerender, als es bei der Hiroshima-Bombe der Fall war. 

Deshalb ist der beste und einzige Schutz vor einer Tragödie dieses Ausmaßes, dass es niemals zu einem weiteren Abwurf einer Atombombe kommt. 

Was passiert, wenn eine Atombombe deine Stadt trifft?

Online Lehrgang: Ausbildung zum SiGeKo nach RAB 30 Anlage B + C

Online Lehrgang: Ausbildung zum SiGeKo nach RAB 30 Anlage B + C

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Kaum Zeit, sich fortzubilden? Daran soll es nicht scheitern!

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Bei der Zusammenarbeit verschiedener Fachfirmen auf dem Bau, können schnell teure und gefährliche Unfälle geschehen.

Fällt dem Dachdecker zum Beispiel ein Ziegel vom Dach, stellt das ein erhebliches Risiko dar für eine Person, die zeitgleich Arbeiten an der Fassade ausführt.

Solche riskanten Situationen und damit einhergehende Bußgelder möchte man natürlich vermeiden. Deshalb ist es laut Gesetz Vorschrift, dass ein Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo) vor Ort ist. Der SiGeKo übernimmt die Koordination über die verschiedenen Fachfirmen und trägt die Verantwortung dafür, dass die Bauplanung für alle Mitarbeiter so sicher wie möglich abläuft.

Deshalb bieten wir Ihnen eine zertifizierte und digitale Ausbildung zum SiGeKo an, die Sie bequem von zuhause aus absolvieren können.
Erfahren Sie, welche gesetzlichen Vorschriften erfüllt ein müssen und erhalten Sie im Rahmen Ihrer SiGeKo Ausbildung praxisnahe Anweisungen für eine sichere und ordnungsgemäße Arbeitsweise auf dem Bau.
Im Anschluss an die Ausbildung lassen wir Ihnen ein überall anerkanntes Zertifikat per Post zukommen.

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Warum sollten Sie sich ausgerechnet für diesen Online Lehrgang zum SiGeKo entscheiden?

Die Auswahl an Online-Kursen auf diesem Gebiet ist groß, aber genauso groß sind die Unterschiede bei den Kosten und bei der Qualität. Wir bieten Ihnen einen großen Mehrwert bei den Kurs-Inhalten, denn diese wurden von Herrn Donato Muro, einem langjährigen Experten auf diesem Gebiet entwickelt. Herr Muro blickt auf diverse Studien und Ausbildungen zurück und steht Ihnen im Rahmen des Lehrgangs auch gerne als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Das Team ist auch bei technischen Fragen zu den üblichen Bürozeiten per E-Mail oder Whatsapp erreichbar. Gerade bei Unklarheiten rund um die Inhalte gibt Herr Muro seinen Kursteilnehmern gerne ein paar zusätzliche Tipps mit auf den Weg. Sein Expertenwissen zeigt sich an der übersichtlichen und leicht verständlichen Gestaltung der Kurse, die in 9 verschiedene unterteilt sind.
Insgesamt erstreckt sich dieser Kurs über 64 Kurseinheiten.
Die Videos dauern nie länger als 30 Minuten, sodass sich die Inhalte gut einprägen können. Dank der anschaulichen Videos, Grafiken und PDFs werden die Lektionen auf unterhaltsame und abwechslungsreiche Weise vermittelt. Die PDFs stehen anschließend zum Download bereit, sodass das Gelernte auch offline nochmal wiederholt und nachgeschlagen werden kann. Einer der größten Vorteile besteht natürlich auch im Kostenfaktor, denn wir bieten diese Ausbildung zu einem ausgesprochen fairen Preis-Leistungsverhältnis an und heben uns somit von der Konkurrenz ab.
Dieser Kurs richtet sich unter anderem an Architekten, Bauplaner sowie baufachlich Vorgebildete. Voraussetzung für diesen Online-Lehrgang sind baufachliche Kenntnisse (RAB 30, Anlage A) sowie Berufs- und Führungserfahrung.

Welche Vorteile bringt die digitale Ausbildung zum SiGeKo nach RAB 30 Anlage B + C mit sich?

Lange Anfahrtszeiten zu den Seminarorten? Unkosten für die Planung der Dienstreise und jede Menge Stress bei der Organisation? Nicht bei uns, denn wir bieten Ihnen eine zeitlich flexible Ausbildung, die Sie komfortabel und wann immer Sie möchten aus Ihren vier Wänden absolvieren können. Entscheiden Sie selbst, wo, wann und wie schnell Sie die Lehrinhalte durcharbeiten möchten.

1. Bessere Wissensaufnahme dank persönlichen Lerntempo

Durchlaufen Sie diesen digitalen Kurs in Ihrer eigenen Geschwindigkeit. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihren Lehrplan an Ihre individuelle Situation anzupassen. Als Frühaufsteher legen Sie schon frühmorgens eine kleine Lerneinheit ein, während Sie als Nachteule einfach Ihren Feierabend nutzen.

2. Flexibilität bei der Ortswahl

Die Online-Ausbildung ermöglicht es, Ihre Zeit flexibel einzuteilen.
Ganz gleich, ob am Wochenende, im Urlaub, auf der Arbeit oder im Zug: Sie können Ihren Kurs auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop jederzeit abrufen.
Falls die Konzentration nachlässt oder Ihnen etwas dazwischenkommt, pausieren Sie das Video einfach und schauen es später weiter.
Für die Kursteilnahme empfehlen wir Ihnen eine stabile Internetverbindung mit mindestens 6000er-DSL-Leitung sowie im Idealfall die Nutzung eines LAN-Kabels. Achten Sie bitte darauf, dass Sie einen aktuellen Webbrowser verwenden.

3. Stets auf dem neuesten Stand

Wir garantieren Ihnen, dass wir die Lektionen stets entsprechend dem neuesten Stand der Wissenschaft aktualisieren. Diese Updates sind für uns selbstverständlich, denn schließlich steht die Welt um uns herum niemals still und wir alle müssen uns dem Wandel der Zeit anpassen. Das gilt natürlich auch für Vorschriften, Gesetzgebungen und Forschungsergebnisse, die sich ständig ändern.
Selbst gedruckte Bücher und Artikel laufen schnell Gefahr, nicht mehr den neuesten Erkenntnissen zu entsprechen. Deshalb ist die Aktualisierung unserer Online-Kurse ein wichtiger Bestandteil unseres Angebots.

4. Nutzen Sie Ihre kostbare freie Zeit anderweitig
Wer möchte seine wertvolle Freizeit schon im Stau auf der Autobahn oder bei einer langen Anreise verschwenden? Mit unser Online-Ausbildung sparen Sie sich diesen Aufwand und haben somit mehr freie Minuten zum Entspannen, für die Familie oder für Freunde.

5. Profitieren Sie von niedrigeren Kosten

Eine Präsenzschulung kann sehr teuer werden, denn zu den Kosten für die Seminarräume kommen noch Anfahrtskosten sowie Spesen für das Hotel und die Verpflegung. Es bedarf keiner Rechenarbeit, um zu zeigen, ein Online-Kurs für Sie wesentlich günstiger ist.
Übrigens: in einigen Bundesländern werden Lehrgänge zur Ausbildung von Sige-Koordinatoren von der Arbeitsagentur gefördert. Es kann sich deshalb lohnen, sich bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur über entsprechende individuelle Fördermöglichkeiten zu informieren.

6. Keine Abwesenheit vom Betrieb
Es ist nicht erforderlich, dass Sie sich mehrere Tage für diese Ausbildung frei nehmen, denn mit dem Onlinekurs können Sie auch zwischendurch lernen.
Deshalb müssen Sie als Mitarbeiter auch keinen Betriebsausfall in Kauf nehmen und können Ihrem Unternehmen weiterhin zur Verfügung stehen.

7. Staatlich anerkanntes Zertifikat
Wenn es endlich so weit ist und Sie Ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen Sie sich auf Ihr Abschlusszertifikat freuen. Dieses wird deutschlandweit anerkannt und ist damit ein weiterer wichtiger Meilenstein auf Ihrem Karriereweg.
Unsere Zertifikate sind der Nachweis für besonders praxisorientierte Fortbildungen.
Erweitern Sie Ihr technisches Know-How und zeigen Sie, dass Sie eine verantwortungsbewusste und organisatorisch mitdenkende Fachkraft sind.

Donato Muro

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