Unter Lichtfarbe versteht man den Farbeindruck, der entsteht, wenn das Licht einer Lichtquelle auf eine weiße Fläche trifft. Gemäß DIN 5035, Teil 1 werden die
Lichtfarben von Lampen in drei Gruppen unterteilt:

  • tageslichtweiß (tw)
  • neutralweiß (nw)
  •  warmweiß (ww)

Tageslichtweiße Lampen benötigen Beleuchtungsstärken über 1.000 lx, damit keine ungemütliche und fahl erscheinende Raumwirkung entsteht. Neutralweißes
Licht soll eingesetzt werden, wenn bei geringeren Beleuchtungsstärken eine eher sachliche Stimmung gewünscht ist. Warmweißes Licht erzeugt eine behagliche,
wohnliche Atmosphäre und wird bei geringeren Beleuchtungsstärken eingesetzt. Je höher die Beleuchtungsstärke ist, desto mehr sollte die Lichtfarbe in Richtung tageslichtweiß tendieren, so wie es auch in der Natur der Fall ist: Das Morgenund Abendlicht besitzt einen höheren Rotanteil, während das Licht um die Mittagszeit, wenn die Beleuchtungsstärke am höchsten ist, ein ausgewogenes Farbspektrum aufweist. Auch der Aktivi tätsgrad des Menschen richtet sich nach der Lichtfarbe. So ist seine Aktivität in der Mittagszeit bei hoher Beleuchtungsstärke und hohem Blauanteil am höchsten.
Für die Beleuchtung von Bildschirmarbeitsplätzen sollen Lampen oder Lichtfarben warmweiß oder neutralweiß eingesetzt werden.

Donato Muro

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