Die Leuchtdichteverteilung im Raum und die Gestaltung der Oberflächen sind in Räumen mit Bildschirmgeräten von besonderer Bedeutung. Da die lichttechnischen Eigenschaften der Oberflächen in hohem Maße die
Leuchtdichteverteilung beeinflussen, sind Reflexionsgrade, Glanzei genschaften und Farben der Flächen am Arbeitsplatz und im Raum so zu wählen, dass zu hohe
Leuchtdichteunterschiede vermieden werden sowie keine störenden Spiegelungen heller Flächen auftreten.
Zur Erreichung einwandfreier Sehbedingungen ist ein ausgewogenes Leuchtdichteverhältnis im Gesichtsfeld erforderlich. Dieses liegt vor, wenn das Verhältnis der Leuchtdichten nicht größer ist als 3:1 zwischen Arbeitsfeld (z. B. Schreibpapier) und näherem Umfeld (z. B. Arbeitstisch) 10:1 zwischen ausgedehnten Flächen der Arbeitsumgebung (z. B. Wände/Fenster und dem
Arbeitsfeld (z. B. Bildschirm) Eine ungünstige Leuchtdichteverteilung liegt vor, wenn ein Flächenkontrast von 1:40 gegeben ist. Diese Leuchtdichteverteilung führt auf Dauer zu Gesundheitsschäden, da große Kontraste eine ständige Adaptation der Augen erfordern. Die Folge sind rasche Ermüdung der Augen und Asthenopische
Beschwerden. Auch zu geringe Leuchtdichteunterschiede sind ungünstig, denn sie lassen die Arbeitsumgebung monoton erscheinen und vermindern die Orientierung.

Siehe auch: Leuchtdichte

Donato Muro

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