E-Staub ist die einatembare Staubfraktion. Sie umfasst die Partikel eines Staubgemisches, die durch Mund und Nase eingeatmet werden können. Ein Teil davon lagert sich in den oberen Atemwegen ab; kleinere Bestandteile können weiter in die Lunge gelangen.
Wo kann E-Staub auftreten?
Typische Quellen sind Schütt-, Misch-, Schleif-, Reinigungs-, Verpackungs- und Transportvorgänge. Entscheidend ist nicht nur die sichtbare Staubwolke: Auch bei optisch geringer Staubentwicklung kann eine relevante Exposition bestehen. Deshalb werden Arbeitsverfahren, Stoffe, Dauer und Wirksamkeit der Absaugung gemeinsam beurteilt.
Wie wird E-Staub gemessen?
Die Probenahme erfolgt mit einem geeigneten Sammelsystem personengetragen oder stationär. Für eine aussagekräftige Bewertung müssen die Messbedingungen die tatsächliche Tätigkeit repräsentieren. Die gravimetrische Auswertung erfolgt anschließend im Labor; der Messbericht dokumentiert Bedingungen, Ergebnisse und fachliche Bewertung.
Passende Leistung: Arbeitsplatzmessung für A- und E-Staub anfragen.
Amtliche Grundlage: BAuA – TRGS 402.



