Unsere Leistungen im Überblick

Arbeitssicherheit (SiFa)

Die Aufgabe der Fachkrafte für Arbeitssicherheit (SiFa) ist die Unterstützung und Beratung des Unternehmers bei allen fragen der Arbeitssicherheit entsprechend den jeweiligen berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und gesetzlichen Bestimmungen.

Die Aufgaben u.a.:

  • Erstellung der Gefährdungsbeurteilung
  • Erstellen aller Arten von Betriebsanweisungen
  • Durchführung von Betriebsbegehungen
  • Unterstützung im Gesundheitsschutz, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsstätte, Arbeitsmittel und sonstige Arbeitsumwelt
  • Unfalluntersuchungen und -analysen
  • Fachliche Beratung im Arbeitsschutz von Arbeitgebern und Führungskräften
  • Beratung der Beschäftigten über Unfall- und Gesundheitsgefahren bei der Arbeit
  • Erstellung von Dokumentationen
  • Mitwirkung in betrieblichen Besprechungen u.v.m

Nach Maßgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASIG) ergibt sich die Notwendigkeit, dass Unternehmer/-innen für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung ihrer Mitarbeiter/-innen verantwortlich sind. Um dieser Verpflichtung nachzukommen müssen für die Unternehmen Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bestellt werden.
Welche Betreuungsformen die Unternehmer/-innen, für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung, wählen können, sind in der der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ näher beschrieben.
DGUV Vorschrift 2

Wir Messen auch für Sie for Ort:

  • Lärm, Licht, Temperatur, Luftfeuchte
  • Schadstoffmessungen
  • Gefahrstoffmessungen
  • Raumluftmessungen

Wir prüfen auch Ihre Betriebsmittel vor Ort:

  • Elektrogeräte nach DGUV Vorschrift
  • Erstellung der CE-Kennzeichnung
  • Prüfungen von Leitern, Stufen und Tritten
  • Prüfen von Tören und Türen
  • Prüfungen von Handhubwagen
  • Prüfungen von Lagereinrichtungen
  • Prüfungen von Spielplatz- und Spielgeräteprüfungen ect.

HSE Manager

HSE Manager werden bei großen Bauprojekten eingesetzt in der Umsetzungsphase. Der HSE Manager ist Fachkraft für Arbeitssicherheit, SiGeKo, Brandschutzbeauftragter, Umweltbeauftragter, Gefahrstoff- und Gefahrgutbeauftragter. Nur so kann sicher gestellt werden das alle HSE-Standards, Gesetzte, Vorschriften und Regeln eingehalten werden können.

Die Aufgaben u.a.

  • Beratung des Bauleiters und Ingenieure
  • Leitung des HSE Bereiches
  • Pflege des HSE-Managements
  • Planung, Erstellung und Überwachung von Konzepten, Regeln und Vorschriften in Bezug auf Maßnahmenerstellung zur health (Gesundheitsschutz), safety (Arbeitssicherheit) & environment (Umweltschutz).
  • Unterstützung in der Planungs- und Vorbereitungsphase
  • Koordination von Sicherheitsfachkräften
  • Koordination der Arbeitsdurchführung (Handling Arbeitserlaubnisscheinverfahren (Sicherheitskoordination)
  • Vor Ort Kontrolle der Beschäftigten und Subkontraktoren
  • Zusammenarbeit und Unterstützung des HSE-Management
  • Begleiten von kritischen Arbeiten
  • Baustellengbegehungen
  • Berichtserstellung und Dokumentation (u.a Dokumentation (Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen)
  • Durchführung von Toolbox-Meetings u.v.m.

Strahlenschutz

Baustellensicherheit & SiGeKo

Der SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordinator) übernimmt nach § 3 der BaustellV. Aufgaben während der Planung und Ausführung von Bauvorhaben. Er hat die erforderlichen Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes festzulegen, zu koordinieren und ihre Einhaltung zu überprüfen.

Aufgaben u.a.:

  • Erstellt den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan), Um Gefährdungen bei Zusammenarbeiten mehrere Arbeitgeber auszuschließen
  • Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage
  • Erstellt die Baustellenverordnung und den Baustellenaushang
  • Berät dem Bauleiter und dem Fremdfirmenkoordinator beim Arbeitsschutz

Wer kommt als Koordinator infrage?

Je nach Art und Komplexität der Baumaßnahme können Architekten, Ingenieure, Techniker, Meister als geeignet angesehen werden.

Wann ist ein Sigeplan erforderlich?

Ist für eine Baustelle, auf der Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, eine Vorankündigung zu übermitteln, oder werden auf einer Baustelle, auf der Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, besonders gefährliche Arbeiten ausgeführt, so ist dafür zu sorgen, dass vor Einrichtung der Baustelle ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan) erstellt wird. Der Plan muss die für die betreffende Baustelle anzuwendenden Arbeitsschutzbestimmungen erkennen lassen und besondere Maßnahmen für die besonders gefährlichen Arbeiten enthalten. Ergeben sich während der Ausführung des Bauvorhabens erheblichen änderungen in der Ausführung, hat der Koordinator den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan anzupassen oder anpassen zu lassen.

Sind Sie Techniker, Meister, Ingenieur oder Architekt und bringen mehr als 12 Monate Baustellenerfahrung mit? Lassen Sie sich von uns selber zum SiGeKo ausbilden..

Rechtstexte und Technische Regeln:

Gefährdungsbeurteilung

Für jede ausgeübte Tätigkeit und für jeden Arbeitsplatz in der Instandhaltung ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, um die Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten zu gewährleisten sowie Schäden an Einrichtungen, die zu Gefährdungen der Beschäftigten führen können, zu verhindern oder, wenn dies nicht möglich ist, so weit wie möglich zu minimieren. Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung sind nachweisbar festzuhalten.

Die Gefährdungsbeurteilung muss durch eine Sach-und Fachkundigen Sicherheitsingeniuer durchgeführt werden.

Eine solche Gefährdungsbeurteilung ist in zahlreichen Vorschriften wie dem:

  • Arbeitsschutzgesetz (§ 5 ArbSchG),
  • der Arbeitsstättenverordnung (§ 3 ArbStättV),
  • der Gefahrstoffverordnung (§ 6 GefStoffV),
  • der Betriebssicherheitsverordnung (§ 3 BetrSichV)
  • der Biostoffverordnung (§4 BioStoffV)
  • der Lärm- und Vibrations- Arbeitsschutzverordnung  (§ 3 LärmVibrationsArbSchV)
  • der Lastenhandhabungsverordnung (§ 2 LasthandhabV) und dem
  • Mutterschaftsschutzgfesetzt (§ 10 MuSchG) der verankert und Grundlage fast aller betrieblichen Schutzmaßnahmen.

Je nach Gefährdungen, gibt es verschiedene technische Richtlinien die hier verbindlich sind:

  • ASR V3 – Allgemeine Anforderungen
  • TRBA 400 – bei biologischen Gefährdungen
  • TRBS 1111 – sicherheitstechnische Bewertung
  • TRGS 800 – bei Feuergefährlichen Arbeiten
  • TRGS 400 – bei Umgang mit Chemikalien und Gefahrstoffen

Unfallverhütungsvorschrift – Grundsätze der Prävention
DGUV Vorschrift 1 “Grundsätze der Prävention” (pdf)
DGUV Vorschrift 1 “Vereinfacht und entschlackt” (pdf)
Die DGUV Regel 100-001 konkretisiert und erläutert die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (DGUV Vorschrift 1) und vereint die Regeln BGR A 1 und GUV-R A1. DGUV Regel 100-001 (pdf)


Seit Mai 2014 hat sich die Systematik des Vorschriften- und Regelwerks der DGUV geändert.
In dieser Transferliste stehen die alten und die neuen Bezeichnungen der Vorschriften, Regeln, Informationen und Grundsätze. Außerdem gibt es eine Übersicht der Broschüren, die im Zuge der Neustrukturierung aus dem Regelwerk entnommen und nicht mehr von der DGUV geführt werden.
DGUV-Transferliste (pdf)
DGUV-Regelwerk (xls)

ISO 45001

Die ISO 45001 ist eine durch die Internationale Organisation für Normung (ISO) im März 2018 veröffentlichte Norm und beschreibt Anforderungen an ein Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie eine Anleitung zur Umsetzung. ISO 45001 wird die Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001) ersetzen.

  • Gerne führen und beraten wir Sie bis zur gelungenen Zertifizierung nach ISO 45001:2018
  • Ist Ihre Firma bereits nach OHSAS 18001 zertifiziert? Wir helfen zur Umsetzung in die ISO 45001:2018
  • Unsere Berater sind TÜV-Rheinland geprüft

SCC/SCP Beratung

In der EU- Industrie (besonders in Kraftwerken und der chemischen Industrie) werden regelmäßig Fremdfirmen, sogenannte Kontraktoren, eingesetzt. Diese Fremdfirmen müssen nach  SCC/SCP Zertifiziert sein. Auch deren Mitarbeiter, die vor Ort eingesetzte werden, müssen Personen Zertifiziert werden nach SCC Dokument 016, 017 oder 018.

Inzwischen werden auch bei:

  • Offshore-,
  • Windpark- Projekten und
  • Bauprojekten im Naturschutzgebiet

diese hohe Maß an Sicherheit nach dem SGU (Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz-) Managementsystem gefordert.

Möchten Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen?
Wir erhöhen Ihre Rechtssicherheit durch die Organisation und Einführung eines SGU-Managementsystems. Dann können Sie auch an Ausschreibungen teilnehmen, die SCC/SCP vordern.

Dieses setzt sich aus zwei Scopes zusammen:

  • Scope I: Kontraktoren/produzierendes Gewerbe (SCC)
    Scope II: Personaldienstleister (SCP)

Bei der SCC-Zertifizierung wird im Wesentlichen zwischen drei Zertifikaten unterschieden:

  • SCC* (eingeschränktes Zertifikat) Dieses Managementsystem bezieht sich auf Unternehmen mit weniger als 35 Mitarbeitern, die keine Subunternehmen einsetzen.
  • SCC** (uneingeschränktes Zertifikat) Dieses Managementsystem bezieht sich auf Firmen, welche mehr als 35 Mitarbeiter oder weniger beschäftigen, aber mit Subunternehmen arbeiten.
  • SCCP (Petrochemie) Da in der Petrochemie besondere Anforderungen an die Sicherheit gestellt werden, ist dieser Scope auf die Anforderungen der chemischen Industrie ausgerichtet.

Zur Zertifizierung wird ein akkreditierter SCC-Zertifizierer hinzugezogen, welcher im Unternehmen alle SCC-relevanten Dokumentationen und Prozesse auf ihre Funktion überprüft.

Das Zertifikat ist 3 Jahre gültig und wird jährlich überprüft.

SCC Prüfung Dok. 016, 017 & 018

Legen Sie bei im Hause oder bei Ihnen Inhouse die Schulung und Prüfung nach SCC Dokument 18 oder Dokument 17 ab. Das SCC Personen Zertifikat ist 10-Jahre Weltweit gültig.

  • SCC Dok. 018 für Operativ tätige Mitarbeitende (ohne Vorgesetztenfunktion) mit abgeschlossener deutscher Berufsausbildung
  • SCC Dok. 017 für Operative Führungskräfte (Projekt- und Bauleiter, Obermonteure, Meister, Poliere, Vorarbeiter)

In der Industrie, insbesondere auf Kraftwerksgeländen und der (petro-)chemischen Industrie, werden regelmäßig Fremdfirmen, sogenannte Kontraktoren oder Subunternehmen, eingesetzt. Um einen einheitlichen international anerkannten Sicherheitsstandard zu gewährleisten, fordern die Industriebetriebe von den Kontraktoren Nachweise über die Kenntnisse zu Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Daher wird im deutschsprachigen Raum auch oft von einer SGU-Schulung/Prüfung gesprochen.

Ziel dieser Schulung ist es, Kenntnisse über sicherheitsgerechtes Verhalten zu vertiefen, und den Teilnehmern die Anwendung und Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen im Bereich der Arbeitssicherheit zu vermitteln. Die Mitarbeiterschulung sowie eine Unternehmenszertifizierung nach dem SCC Regelwerk geben Ihnen die Möglichkeit, bei Ausschreibungen die Kriterien als A-Kunde zu erfüllen, um entsprechend an der Auftragsvergabe erfolgreich teilzunehmen. Gleichzeitig hat der Auftraggeber die Garantie, dass Sie auf seinem Betriebsgelände den Standard bezüglich Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz einhalten.

– in mehreren Fremdsprachen möglich
– DAkkS akkreditiert über die Kiwa und auch vom VCA (Niederlande) annerkannt.

Sie haben die Auswahl zwischen Schulungen/ Prüfungen:

– SCC Dokument 017 Operativen Führungskräften (z. B. Obermonteure, Projektleiter usw.)
– SCC Dokument 018 Operativen Mitarbeitern (z.B. Monteure usw.)

PAAG (HazOP) / HazID- Analysen

Was ist der Unterschied zwischen HazID & HazOP?

Sowohl HazID als auch HazOP sind Risikoanalyse-Tools, die am Arbeitsplatz verwendet werden.

PAAg- Verfahren (HazOP) dient zur Untersuchung der Sicherheit von technischen Anlagen und findet in der chemischen Industrie häufig Anwendung. Es basiert den Bausteinen Prognose, Auffinden der Ursache, Abschätzen der Auswirkungen, Gegenmaßnahmen.

Unser Expertenteam ermittelt in einer Prüfsitzung systematisch alle wichtigen Teile eines Projekts durch zielgerichtetes Vorgehen. Die Sollfunktion legt die gewünschten Funktionen fest, anhand von einfachen Leitwörtern (ja/nein, mehr/weniger, sowohl als auch, teilweise, anders als) werden die Sollfunktion verändert und mögliche Störfälle erkannt.

HazID steht für Gefahrenidentifikation. Es ist eher ein allgemeines Risikoanalyse-Tool, das das Management so früh wie möglich auf Bedrohungen und Gefahren aufmerksam macht. Die vorgenommene Klassifizierung erfolgt auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeit und Folgen. Eine HazID-Studie bietet eine qualitative Analyse einer Baustelle, um das Sicherheitsrisiko für den Arbeitnehmer zu bestimmen.

Gerne führen wir mit unseren Experten PAAG (HazID) oder HazOP Analyse durch. Dadurch können zukünftige Betriebsausfälle- und Gefährdungen minimiert werden. Das schütz Menschen, Anlagen und Ihre Wirtschaftlichkeit.

Sanierung von Brand- & Gebäudeschadstoffen

Bei Arbeiten zur Sanierung von Brandschäden, Schimmelpilze in Innenräumen und Gebäudeschadstoffen ist ein geeigneter sachkundiger Koordinator zu bestellen nach DGUV 101-004 (ehemelas BGR 128 6A+B) TRGS 521 und TRGS 524. Bei der Sanierung von Brand-, Schimmelpilz- oder Gebäudeschadstoffen handelt es sich in den immer um höchst gefährliche Arbeiten. Dem Arbeitsschutz muss daher ein sehr hoher Stellenwert zukommen.

Was können wir tun:

Wir beraten, planen, und prüfen alle nötigen arbeitsschutzrelevanten Tätigkeiten bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten als Arbeits- und Sicherheitskoordinator (A+S-Koordinator).

Probenahme, Analyse und Bewertung u.a. von:

  • alveolengängigem Staub
  • einatembarem A- und E- Staub
  • Holzstaub
  • partikelförmigen Dieselmotoremissionen (DME)
  • polycyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) mit Benzo(a)pyren
  • silikogenem Staub
  • Talkum
  • Chrom (VI)-Verbindungen
  • Asbest
  • künstlichen Mineralfasern (KMF)
  • organischen und anorganischen Fasern
  • Kühlschmierstoffen
  • Formaldehyd und weiteren Aldehyden

Arbeitsmedizin Düsseldorf / Kaarst

In Koorperation mit

  1. Dr. med Dan Bui : Arbeitsmedizin (Düsseldorf)
  2. Tanja Klein-Kohlstette: Arbeitsmedizin (Kaarst)