Unsere Leistungen im Überblick

ZUR ÜBERSICHT

ISO 45001

Die ISO 45001 ist eine durch die Internationale Organisation für Normung (ISO) im März 2018 veröffentlichte Norm und beschreibt Anforderungen an ein Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie eine Anleitung zur Umsetzung. ISO 45001 wird die Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001) ersetzen.

  • Gerne führen und beraten wir Sie bis zur gelungenen Zertifizierung nach ISO 45001:2018
  • Ist Ihre Firma bereits nach OHSAS 18001 zertifiziert? Wir helfen zur Umsetzung in die ISO 45001:2018
  • Unsere Berater sind TÜV-Rheinland geprüft

SCC/SCP Beratung

In der EU- Industrie (besonders in Kraftwerken und der chemischen Industrie) werden regelmäßig Fremdfirmen, sogenannte Kontraktoren, eingesetzt. Diese Fremdfirmen müssen nach  SCC/SCP Zertifiziert sein. Auch deren Mitarbeiter, die vor Ort eingesetzte werden, müssen Personen Zertifiziert werden nach SCC Dokument 016, 017 oder 018.

Inzwischen werden auch bei:

  • Offshore-,
  • Windpark- Projekten und
  • Bauprojekten im Naturschutzgebiet

diese hohe Maß an Sicherheit nach dem SGU (Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz-) Managementsystem gefordert.

Möchten Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen?
Wir erhöhen Ihre Rechtssicherheit durch die Organisation und Einführung eines SGU-Managementsystems. Dann können Sie auch an Ausschreibungen teilnehmen, die SCC/SCP vordern.

Dieses setzt sich aus zwei Scopes zusammen:

  • Scope I: Kontraktoren/produzierendes Gewerbe (SCC)
    Scope II: Personaldienstleister (SCP)

Bei der SCC-Zertifizierung wird im Wesentlichen zwischen drei Zertifikaten unterschieden:

  • SCC* (eingeschränktes Zertifikat) Dieses Managementsystem bezieht sich auf Unternehmen mit weniger als 35 Mitarbeitern, die keine Subunternehmen einsetzen.
  • SCC** (uneingeschränktes Zertifikat) Dieses Managementsystem bezieht sich auf Firmen, welche mehr als 35 Mitarbeiter oder weniger beschäftigen, aber mit Subunternehmen arbeiten.
  • SCCP (Petrochemie) Da in der Petrochemie besondere Anforderungen an die Sicherheit gestellt werden, ist dieser Scope auf die Anforderungen der chemischen Industrie ausgerichtet.

Zur Zertifizierung wird ein akkreditierter SCC-Zertifizierer hinzugezogen, welcher im Unternehmen alle SCC-relevanten Dokumentationen und Prozesse auf ihre Funktion überprüft.

Das Zertifikat ist 3 Jahre gültig und wird jährlich überprüft.

Arbeitssicherheit (SiFa)

Die Aufgabe der Fachkrafte für Arbeitssicherheit (SiFa) ist die Unterstützung und Beratung des Unternehmers bei allen fragen der Arbeitssicherheit entsprechend den jeweiligen berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und gesetzlichen Bestimmungen.

Die Aufgaben u.a.:

  • Erstellung der Gefährdungsbeurteilung
  • Erstellen aller Arten von Betriebsanweisungen
  • Durchführung von Betriebsbegehungen
  • Unterstützung im Gesundheitsschutz, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsstätte, Arbeitsmittel und sonstige Arbeitsumwelt
  • Unfalluntersuchungen und -analysen
  • Fachliche Beratung im Arbeitsschutz von Arbeitgebern und Führungskräften
  • Beratung der Beschäftigten über Unfall- und Gesundheitsgefahren bei der Arbeit
  • Erstellung von Dokumentationen
  • Mitwirkung in betrieblichen Besprechungen u.v.m

Nach Maßgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASIG) ergibt sich die Notwendigkeit, dass Unternehmer/-innen für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung ihrer Mitarbeiter/-innen verantwortlich sind. Um dieser Verpflichtung nachzukommen müssen für die Unternehmen Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bestellt werden.
Welche Betreuungsformen die Unternehmer/-innen, für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung, wählen können, sind in der der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ näher beschrieben.
DGUV Vorschrift 2

Wir Messen auch für Sie for Ort:

  • Lärm, Licht, Temperatur, Luftfeuchte
  • Schadstoffmessungen
  • Gefahrstoffmessungen
  • Raumluftmessungen

Wir prüfen auch Ihre Betriebsmittel vor Ort:

  • Elektrogeräte nach DGUV Vorschrift
  • Erstellung der CE-Kennzeichnung
  • Prüfungen von Leitern, Stufen und Tritten
  • Prüfen von Tören und Türen
  • Prüfungen von Handhubwagen
  • Prüfungen von Lagereinrichtungen
  • Prüfungen von Spielplatz- und Spielgeräteprüfungen ect.

Gefährdungsbeurteilung

Für jede ausgeübte Tätigkeit und für jeden Arbeitsplatz in der Instandhaltung ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, um die Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten zu gewährleisten sowie Schäden an Einrichtungen, die zu Gefährdungen der Beschäftigten führen können, zu verhindern oder, wenn dies nicht möglich ist, so weit wie möglich zu minimieren. Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung sind nachweisbar festzuhalten.

Die Gefährdungsbeurteilung muss durch eine Sach-und Fachkundigen Sicherheitsingeniuer durchgeführt werden.

Eine solche Gefährdungsbeurteilung ist in zahlreichen Vorschriften wie dem:

  • Arbeitsschutzgesetz (§ 5 ArbSchG),
  • der Arbeitsstättenverordnung (§ 3 ArbStättV),
  • der Gefahrstoffverordnung (§ 6 GefStoffV),
  • der Betriebssicherheitsverordnung (§ 3 BetrSichV)
  • der Biostoffverordnung (§4 BioStoffV)
  • der Lärm- und Vibrations- Arbeitsschutzverordnung  (§ 3 LärmVibrationsArbSchV)
  • der Lastenhandhabungsverordnung (§ 2 LasthandhabV) und dem
  • Mutterschaftsschutzgfesetzt (§ 10 MuSchG) der verankert und Grundlage fast aller betrieblichen Schutzmaßnahmen.

Je nach Gefährdungen, gibt es verschiedene technische Richtlinien die hier verbindlich sind:

Unfallverhütungsvorschrift – Grundsätze der Prävention
DGUV Vorschrift 1 “Grundsätze der Prävention” (pdf)
DGUV Vorschrift 1 “Vereinfacht und entschlackt” (pdf)
Die DGUV Regel 100-001 konkretisiert und erläutert die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (DGUV Vorschrift 1) und vereint die Regeln BGR A 1 und GUV-R A1. DGUV Regel 100-001 (pdf)


Seit Mai 2014 hat sich die Systematik des Vorschriften- und Regelwerks der DGUV geändert.
In dieser Transferliste stehen die alten und die neuen Bezeichnungen der Vorschriften, Regeln, Informationen und Grundsätze. Außerdem gibt es eine Übersicht der Broschüren, die im Zuge der Neustrukturierung aus dem Regelwerk entnommen und nicht mehr von der DGUV geführt werden.
DGUV-Transferliste (pdf)
DGUV-Regelwerk (xls)

Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung_FACHBUCH

PAAG (HazOP) / HazID- Analysen

Was ist der Unterschied zwischen HazID & HazOP?

Sowohl HazID als auch HazOP sind Risikoanalyse-Tools, die am Arbeitsplatz verwendet werden.

PAAg- Verfahren (HazOP) dient zur Untersuchung der Sicherheit von technischen Anlagen und findet in der chemischen Industrie häufig Anwendung. Es basiert den Bausteinen Prognose, Auffinden der Ursache, Abschätzen der Auswirkungen, Gegenmaßnahmen.

Unser Expertenteam ermittelt in einer Prüfsitzung systematisch alle wichtigen Teile eines Projekts durch zielgerichtetes Vorgehen. Die Sollfunktion legt die gewünschten Funktionen fest, anhand von einfachen Leitwörtern (ja/nein, mehr/weniger, sowohl als auch, teilweise, anders als) werden die Sollfunktion verändert und mögliche Störfälle erkannt.

HazID steht für Gefahrenidentifikation. Es ist eher ein allgemeines Risikoanalyse-Tool, das das Management so früh wie möglich auf Bedrohungen und Gefahren aufmerksam macht. Die vorgenommene Klassifizierung erfolgt auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeit und Folgen. Eine HazID-Studie bietet eine qualitative Analyse einer Baustelle, um das Sicherheitsrisiko für den Arbeitnehmer zu bestimmen.

Gerne führen wir mit unseren Experten PAAG (HazID) oder HazOP Analyse durch. Dadurch können zukünftige Betriebsausfälle- und Gefährdungen minimiert werden. Das schütz Menschen, Anlagen und Ihre Wirtschaftlichkeit.

HSE Manager

HSE Manager werden bei großen Bauprojekten eingesetzt in der Umsetzungsphase. Der HSE Manager ist Fachkraft für Arbeitssicherheit, SiGeKo, Brandschutzbeauftragter, Umweltbeauftragter, Gefahrstoff- und Gefahrgutbeauftragter. Nur so kann sicher gestellt werden das alle HSE-Standards, Gesetzte, Vorschriften und Regeln eingehalten werden können.

Die Aufgaben u.a.

  • Beratung des Bauleiters und Ingenieure
  • Leitung des HSE Bereiches
  • Pflege des HSE-Managements
  • Planung, Erstellung und Überwachung von Konzepten, Regeln und Vorschriften in Bezug auf Maßnahmenerstellung zur health (Gesundheitsschutz), safety (Arbeitssicherheit) & environment (Umweltschutz).
  • Unterstützung in der Planungs- und Vorbereitungsphase
  • Koordination von Sicherheitsfachkräften
  • Koordination der Arbeitsdurchführung (Handling Arbeitserlaubnisscheinverfahren (Sicherheitskoordination)
  • Vor Ort Kontrolle der Beschäftigten und Subkontraktoren
  • Zusammenarbeit und Unterstützung des HSE-Management
  • Begleiten von kritischen Arbeiten
  • Baustellengbegehungen
  • Berichtserstellung und Dokumentation (u.a Dokumentation (Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen)
  • Durchführung von Toolbox-Meetings u.v.m.

Baustellensicherheit & SiGeKo

Der SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordinator) übernimmt nach § 3 der BaustellV. Aufgaben während der Planung und Ausführung von Bauvorhaben. Er hat die erforderlichen Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes festzulegen, zu koordinieren und ihre Einhaltung zu überprüfen.

Aufgaben u.a.:

  • Erstellt den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan), Um Gefährdungen bei Zusammenarbeiten mehrere Arbeitgeber auszuschließen
  • Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage
  • Erstellt die Baustellenverordnung und den Baustellenaushang
  • Berät dem Bauleiter und dem Fremdfirmenkoordinator beim Arbeitsschutz

Wer kommt als Koordinator infrage?

Je nach Art und Komplexität der Baumaßnahme können Architekten, Ingenieure, Techniker, Meister als geeignet angesehen werden.

Wann ist ein Sigeplan erforderlich?

Ist für eine Baustelle, auf der Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, eine Vorankündigung zu übermitteln, oder werden auf einer Baustelle, auf der Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, besonders gefährliche Arbeiten ausgeführt, so ist dafür zu sorgen, dass vor Einrichtung der Baustelle ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan) erstellt wird. Der Plan muss die für die betreffende Baustelle anzuwendenden Arbeitsschutzbestimmungen erkennen lassen und besondere Maßnahmen für die besonders gefährlichen Arbeiten enthalten. Ergeben sich während der Ausführung des Bauvorhabens erheblichen änderungen in der Ausführung, hat der Koordinator den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan anzupassen oder anpassen zu lassen.

Sind Sie Techniker, Meister, Ingenieur oder Architekt und bringen mehr als 12 Monate Baustellenerfahrung mit? Lassen Sie sich von uns selber zum SiGeKo ausbilden..

Rechtstexte und Technische Regeln:

Sanierung von Brand- & Gebäudeschadstoffen

Bei Arbeiten zur Sanierung von Brandschäden, Schimmelpilze in Innenräumen und Gebäudeschadstoffen ist ein geeigneter sachkundiger Koordinator zu bestellen nach DGUV 101-004 (ehemelas BGR 128 6A+B) TRGS 521 und TRGS 524. Bei der Sanierung von Brand-, Schimmelpilz- oder Gebäudeschadstoffen handelt es sich in den immer um höchst gefährliche Arbeiten. Dem Arbeitsschutz muss daher ein sehr hoher Stellenwert zukommen.

Was können wir tun:

Wir beraten, planen, und prüfen alle nötigen arbeitsschutzrelevanten Tätigkeiten bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten als Arbeits- und Sicherheitskoordinator (A+S-Koordinator).

Probenahme, Analyse und Bewertung u.a. von:

  • alveolengängigem Staub
  • einatembarem A- und E- Staub
  • Holzstaub
  • partikelförmigen Dieselmotoremissionen (DME)
  • polycyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) mit Benzo(a)pyren
  • silikogenem Staub
  • Talkum
  • Chrom (VI)-Verbindungen
  • Asbest
  • künstlichen Mineralfasern (KMF)
  • organischen und anorganischen Fasern
  • Kühlschmierstoffen
  • Formaldehyd und weiteren Aldehyden

Arbeiten mit Absturzgefahr

Werden Arbeiten durchgeführt, wo man Abstürzen oder versinken (Wasser, Sand, Silos etc.) könnte, müssen im Vorfeld nicht nur Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen vorliegen, sondern es ist ein:

  • „Rettungskonzept“ und ein
  • „Konzept für Arbeiten in Höhe“
    vor der Tätigkeitsaufnahme vorhanden sein.

Unsere Leitfäden sind folgend aufgebaut:
1: Absperrung
2: Abdeckung
3: Seitenschutz bei horizontalen Flächen
4: Seitenschutz bei geneigten Flächen
5: Laufbrücken
6: Lastverteilende Beläge
7: Arbeitsgerüste
8: Schutznetze
9: Hubarbeitsbühnen
10: Zugangs- und Positionierungsverfahren unter Verwendung von Seilen
11: Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
12: Leitern
13: Rettungskonzept

Neben der Gefährdungsbeurteilung und den Betriebsanweisungen erstellen wir Ihnen diese Konzepte, unterweisen die Mitarbeiter in dem Umgang mit der PSAgA und prüfen Ihre PSAgA auch. Gerne Schulen wir Ihre Mitarbeiter auch zur Sachkundigen Person für die Prüfung von PSAgA.

SCC Prüfung Dok. 016, 017 & 018

Legen Sie bei im Hause oder bei Ihnen Inhouse die Schulung und Prüfung nach SCC Dokument 18 oder Dokument 17 ab. Das SCC Personen Zertifikat ist 10-Jahre Weltweit gültig.

  • SCC Dok. 018 für Operativ tätige Mitarbeitende (ohne Vorgesetztenfunktion) mit abgeschlossener deutscher Berufsausbildung
  • SCC Dok. 017 für Operative Führungskräfte (Projekt- und Bauleiter, Obermonteure, Meister, Poliere, Vorarbeiter)

In der Industrie, insbesondere auf Kraftwerksgeländen und der (petro-)chemischen Industrie, werden regelmäßig Fremdfirmen, sogenannte Kontraktoren oder Subunternehmen, eingesetzt. Um einen einheitlichen international anerkannten Sicherheitsstandard zu gewährleisten, fordern die Industriebetriebe von den Kontraktoren Nachweise über die Kenntnisse zu Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Daher wird im deutschsprachigen Raum auch oft von einer SGU-Schulung/Prüfung gesprochen.

Ziel dieser Schulung ist es, Kenntnisse über sicherheitsgerechtes Verhalten zu vertiefen, und den Teilnehmern die Anwendung und Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen im Bereich der Arbeitssicherheit zu vermitteln. Die Mitarbeiterschulung sowie eine Unternehmenszertifizierung nach dem SCC Regelwerk geben Ihnen die Möglichkeit, bei Ausschreibungen die Kriterien als A-Kunde zu erfüllen, um entsprechend an der Auftragsvergabe erfolgreich teilzunehmen. Gleichzeitig hat der Auftraggeber die Garantie, dass Sie auf seinem Betriebsgelände den Standard bezüglich Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz einhalten.

– in mehreren Fremdsprachen möglich
– DAkkS akkreditiert über die Kiwa und auch vom VCA (Niederlande) annerkannt.

Sie haben die Auswahl zwischen Schulungen/ Prüfungen:

– SCC Dokument 017 Operativen Führungskräften (z. B. Obermonteure, Projektleiter usw.)
– SCC Dokument 018 Operativen Mitarbeitern (z.B. Monteure usw.)

Arbeitsmedizin Düsseldorf

In Koorperation mit Dr. med Dan Bui : Arbeitsmedizin Bui 

Arbeitsschutzmanagementsystem

Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) soll Unternehmen in prozesshafter Weise dazu dienen, in ihren Betrieben Arbeitsunfälle, arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankunen zu vermeiden sowie generell die Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu schützen.

Auf der Ebene der Organisation soll das AMS alle Angehörigen der Organisation motivieren, sich aktiv an einer systematischen Durchführung des Arbeitsschutzes zu beteiligen.

Es zielt auf:

  • die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften,
  • das systematische Ineinandergreifen der Elemente des AMS der Organisation,
  • die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsschutzleistung und
  • die Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz in die Abläufe der Organisation, auf eine Weise, die gewährleistet, dass sie gleichzeitig einen Beitrag zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit leisten können.

Neben der ISO 45001 und SCC beraten wir auch Sie auch im ASM der jeweiligen Berufsgenossenschaft (BG). Das ASM der jeweiligen BG ist ein branchenspezifisches Arbeitsschutzmanagementsystem für Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft. Das Konzept AMS  basiert auf dem in der Bundesrepublik Deutschland im Juni 2002 beschlossenen “Nationalen Leitfaden für Arbeitsschutzmanagementsysteme (NLF)”. Dieses ist oft schlanker und vor allem Günstiger als andere Managementsyste.

Leitfaden für ASM

Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, Beschäftigte, die sechs Wochen oder mehr nicht arbeitsfähig waren, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement, kurz BEM, anzubieten.

Das Neunte Sozialgesetzbuch (SGB IX) enthält in Paragraf 167 Absatz 2 Ausführungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement. Dort steht, dass von Seiten des Arbeitgebers allen Beschäftigten die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ohne Unterbrechung arbeitsunfähig sind, ein BEM angeboten werden muss. Das BEM soll dabei helfen die Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, einer weiteren Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und darüber hinaus den Arbeitsplatz zu sichern.

Leitfaden für Betriebsärzte und Betriebsärztinnen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Gefahrgutbeauftragter

Unsere Gefahrgutbeauftragten (nach § 1 GbV) haben die Aufgabe, die Einhaltung der Vorschriften zur Beförderung von Gefahrgut des jeweiligen Verkehrsträgers zu vereinfachen. Regelungen dazu sind unter 1.3 ADR in Verbindung mit § 27 Abs. 5 GGVSEB und unter § 8 GbV zu finden. 

Denken Sie bitte dran, dass es in Klasse 9 ein neues Symbol gibt für Lithiumbatterien.

Wir unterstützen Sie u.a.:

  • Überwachung der Einhaltung der Gefahrgutvorschriften (ADR und GGBefG)
  • unverzügliche Anzeige von Mängeln und Fehlern, die die Sicherheit der Gefahrgutbeförderung beeinträchtigen können
  • Beratung des Unternehmens bei allen Fragen in Zusammenhang mit der Gefahrgutbeförderung
  • Erstellung eines Gefahrgutjahresberichtes
  • Erstellung eines Unfallberichtes im Falle eines schwereren Unfalls mit Gefahrgut
  • Überprüfung des Vorgehens des Unternehmens hinsichtlich verschiedener Tätigkeiten, insbesondere Kenntnis der Vorschriften zur Identifizierung des Gefahrgutes, Vorgehen beim Kauf von neuen Beförderungsmitteln, Schulung der Arbeitnehmer etc.

Downloads:
Beladung und Ladungssicherung auf dem Nutzfahrzeug
Schriftliche Weisung gemäß ADR
Link zur UNECE